Congratulations!

[Valid RSS] This is a valid RSS feed.

Recommendations

This feed is valid, but interoperability with the widest range of feed readers could be improved by implementing the following recommendations.

Source: http://www.heavyhardes.de/feeds/rss/heavyhardes_reviews_rss.xml

  1. <?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1" ?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Heavyhardes.de - Reviews für Bayern und den Rest der Welt</title><link>http://www.heavyhardes.de</link><description>Heavyhardes.de - Metal News, Reviews, Interviews, Live-Berichte und Videos</description><language>de-de</language><copyright>Heavyhardes.de</copyright><pubDate>Tue, 15 Oct 2019 02:00:00 +0200</pubDate><image><url>http://www.heavyhardes.de/logo/HH_Krebs.gif</url><title>Heavyhardes.de - Reviews für Bayern und den Rest der Welt</title><link>http://www.heavyhardes.de</link></image><atom:link href="http://www.heavyhardes.de/feeds/rss/heavyhardes_reviews_rss.xml" rel="self" type="application/rss+xml" /><item>
  2. <title>Sarcasm - Esotheric Tales Of The Unserene</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 14. Oktober 2019<br />Zeit: 36:04<br />Label: <a href="http://www.myspace.com/chaos-records" target="_blank">Chaos Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.facebook.com/sarcasmsweden" target="_blank">www.facebook.com/sarcasmsweden</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>5 von 6 Punkten</p><p>Drei Jahre nach ihrem Comeback legen Sarcasm nun den Nachfolger zu Within The Sphere Of Ethereal Minds und somit ihr drittes Studioalbum vor: Esoteric Tales Of The Unserene hei&szlig;t das gute St&uuml;ck und wartet mit einem Coverdesign in eisigen Blaut&ouml;nen auf, die sehr sch&ouml;n die Atmosph&auml;re der neuen Kompositionen illustrieren. Schlie&szlig;lich erwarten den H&ouml;rer acht grimmig kalte Hymnen zwischen skandinavischem Death und Black Metal, die unverkennbar in der Tradition von Bands wie <a href="http://www.heavyhardes.de/band-2557.html">Dissection</a>, <a href="http://www.heavyhardes.de/band-2086.html">Necrophobic</a> oder <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1399.html">Lord Belial</a> stehen. Da treffen rasante Kn&uuml;ppelpassagen auf filigrane Gitarrenparts, mitrei&szlig;ende Soli und feierliche Melodien. Zwischendurch wird dem Gaspedal immer wieder eine Ruhepause geg&ouml;nnt und gerade dann kommt es vor, dass zur&uuml;ckhaltende Synthesizer die Atmosph&auml;re der epischen Songs noch zus&auml;tzlich verdichten. </p>
  3. <p>So wie Esoteric Tales Of The Unserene gestrickt ist, h&auml;tte es gut und gerne auch Mitte der 1990er erscheinen k&ouml;nnen, spiegelt es doch den Spirit des Blackened Death Metals jener Tage so gestochen scharf, wie kaum ein anderes Release in letzter Zeit. Das gilt im &Uuml;brigen auch f&uuml;r den Klang der Scheibe, der heutigen Standards ein wenig hinterherhinkt. Gerade das Schlagzeug kommt w&auml;hrend der schnellen Passagen etwas eint&ouml;nig r&uuml;ber und die Vocals von Gr&uuml;ndungsmitglied Heval Bozarslan wirken teils verwaschen. Nicht tragisch sind diese kleinen Sch&ouml;nheitsfehler und manch einer wird darauf bestehen, dass ein Album wie dieses hier gar nicht perfekt produziert sein darf. Mag sein. Ein bisschen Luft nach oben ist klanglich aber schon noch drin. </p>
  4. <p>Davon abgesehen liefern die Schweden, die seit ihrer Gr&uuml;ndung im Jahr 1990 schon allerhand Steine aus dem Weg zu r&auml;umen hatten, mit Esoteric Tales ein starkes und spannendes Statement aus dem nordischen Untergrund. Im Bandcamp von Chaos Records hat man die M&ouml;glichkeit, die beiden st&uuml;rmischen und f&uuml;r den Stil der Band vollauf repr&auml;sentativen Songs "Vortex Of The Vultures" und "Flawless Anomalies" in voller L&auml;nge zu streamen.</p>
  5. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  6. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10157.html</link>
  7. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10157.html</guid>
  8. </item><item>
  9. <title>Eternal Storm - Come The Tide</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 23. August 2019<br />Zeit: 59:08<br />Label: <a href="http://www.tometal.com" target="_blank">Transcending Obscurity Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.facebook.com/eternalstormofficial" target="_blank">www.facebook.com/eternalstormofficial</a><br />MySpace: <a href="http://www.myspace.com/eternalstormofficial" target="_blank">www.myspace.com/eternalstormofficial</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>5 von 6 Punkten</p><p>Ein Sturm zieht auf! Ob er dann auch ewig w&auml;hrt, muss sich zwar erst noch herausstellen, aber zumindest den Auftakt ihres ersten Longplayers Come The Tide haben Eternal Storm wahrhaft st&uuml;rmisch gestaltet. Im Opener "Through The Wall Of Light Pt. I" treffen rasende Drums auf dicke Gitarrenw&auml;nde und eine hymnische Melodie, dass man sich an Fr&uuml;hwerke von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1164.html">Catamenia</a> erinnert f&uuml;hlt. Doch noch w&auml;hrend dieser ersten Nummer wechseln die Musiker ihr Fahrwasser - weg von schwarzmetallischen Anleihen mitsamt dem genretypischen Keifen, hin zu melodischem und schwerm&uuml;tigem Death Metal, wie er fortan das Gros des Materials dominieren soll. In der folgenden Fortsetzung des Openers gehen die Spanier noch einen Schritt weiter, spielen mit Akustikgitarre und Saxophon, w&auml;hrend die Lyrics mit klarer, trauriger Stimme vorgetragen werden, ehe das Tempo allm&auml;hlich wieder an Fahrt aufnimmt und auch dieser zweite Track zur Death-Metal-Hymne ger&auml;t.</p>
  10. <p>&Uuml;ber allem schwebt dabei eine grandiose Leadgitarre, die das breite Spektrum an Emotionen dieses Albums auf souver&auml;ne Weise transportiert. Synthesizer und eingeflochtene Akustikgitarren unterst&uuml;tzen und werden bei Eternal Storm punktuell, effektiv, aber niemals aufdringlich eingesetzt. W&auml;hrend der meist &uuml;berlangen Kompositionen pendeln die Musiker zwischen gro&szlig;en Melodien, wilder Raserei, wie etwa in "The Mountain", oder heftigem Death Metal, der in "The Scarlet Lake" einen aggressiven H&ouml;hepunkt erlebt. Erstaunlich dabei: Eternal Storm schaffen es auch ohne zwingenden Gassenhauer &uuml;ber die gesamte Spielzeit von knapp einer Stunde spannend zu bleiben und bei jedem Durchlauf weitere Details zu offenbaren. Eine kleine Armada an Gastmusikern, eine druckvolle und transparente Produktion und nicht zuletzt das stimmige und atmosph&auml;rische Albumcover vollenden ein Album, das man optisch und musikalisch wohl eher im hohen Norden Europas angesiedelt h&auml;tte. Ein beeindruckendes St&uuml;ck Death Metal von der vielleicht finnischsten Band Spaniens, bei dem Fans von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-2645.html">Omnium Gatherum</a>, <a href="http://www.heavyhardes.de/band-563.html">Insomnium</a> und <a href="http://www.heavyhardes.de/band-2139.html">Eternal Tears Of Sorrow</a> voll auf ihre Kosten kommen d&uuml;rften!</p>
  11. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  12. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10146.html</link>
  13. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10146.html</guid>
  14. </item><item>
  15. <title>Miss Velvet And The Blue Wolf - Feed The Wolf</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 23. August 2019<br />Zeit: 41:32<br />Label: <a href="http://www.isotopiarecords.com" target="_blank">Isotopia Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.missvelvetandthebluewolf.com" target="_blank">www.missvelvetandthebluewolf.com</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>Ohne Wertung</p><p>Eine neue Band aus New York mischt die hiesige Independent- und Funk-Rock-Szene gar heftig auf: Miss Velvet And The Blue Wolf begeben sich mit ihrem zweiten Album Feed The Wolf auf eine Zeitreise zur&uuml;ck zu ihren eigenen musikalischen Wurzeln und zu Bands wie The Jimi Hendrix Experience, The Doors oderGeorg Clinton Parliament Funkadelicc. Letztere bezeichnen Miss Velvet und ihre sieben Mitstreiter als ihr musikalisches Idol. Gro&szlig; war daher die Freude, als die Newcomer mit Herrn Clinton im letzten Jahr auf Tour gehen durften. Die Chemie hat offenbar gepasst, denn nun ist der mittlerweile 79-j&auml;hrige Funk-Gro&szlig;meister Georg Clinton auch auf ein paar Songs von Feed The Wolf zu h&ouml;ren, was einem Ritterschlag f&uuml;r Miss Velvet And The Blue Wolf gleich kommt.</p>
  16. <p>Letzten Endes braucht sich die Band aber sicherlich nicht auf diesen Gastbeitrag reduzieren zu lassen, hat sie doch mit ihrer Frontfrau Miss Velvet eine Rockr&ouml;hre am Start, die in der Fachpresse bereits mehrfach durch Vergleiche mit Janis Joplin geadelt wurde. Mit ihrer rauen und charismatischen Stimme setzt sie quasi das I-T&uuml;pfelchen auf einen wilden und Bass-betonten Musik-Mix irgendwo zwischen Hardrock, Jazz, Funk und Soul. Das Ganze am Ende als Independent Funk Rock hinzustellen, macht sicherlich Sinn. Omnipr&auml;sente Bl&auml;sereins&auml;tze von Trompeten und Posaunen erzeugen Bigband-Feeling, w&auml;hrend teils entr&uuml;ckte, teils psychedelische Passagen immer wieder eine dichte Atmosph&auml;re kreieren, die dann von den stimmlichen Ausbr&uuml;chen der Miss Velvet regelrecht zerrissen wird.</p>
  17. <p>Trotz der vielen musikalischen Einfl&uuml;sse, die man auf Feed The Wolf ausmachen kann, und der &uuml;beraus progressiven Herangehensweise der Band, wirkt bei diesem bestens aufeinander eingespielten Oktett alles wie aus einem Guss. Das &auml;ndert allerdings auch nichts an der Tatsache, dass Miss Velvet And The Blue Wolf ganz sch&ouml;n schwere Kost abliefern, die ein gro&szlig;es Ma&szlig; an (Welt-)Offenheit bei ihren Konsumenten erfordert.</p>
  18. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  19. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10151.html</link>
  20. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10151.html</guid>
  21. </item><item>
  22. <title>Cemican - In Ohtli Teoyohtica In Miquitzli</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 23. August 2019<br />Zeit: 58:31<br />Label: M-Theory<br />Homepage: <a href="http://www.facebook.com/CemicanMex" target="_blank">www.facebook.com/CemicanMex</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>3 von 6 Punkten</p><p>Cemican - diese mexikanische Band bedarf wohl ein paar einf&uuml;hrender Worte, ehe wir das aktuelle Album In Ohtli Teoyohtica In Miquitzli etwas genauer unter die Lupe nehmen. Zun&auml;chst der Bandname: der stammt aus der aztekischen Sprache Nahuatl, die noch von etwa zwei Millionen Menschen in Zentral-Mexiko gesprochen wird, und bedeutet so viel wie "Dualit&auml;t von Leben und Tod". Dann die Musiker: die sechs Mexikaner kleiden sich mit Federschmuck und posieren in Ganzk&ouml;rper-Kriegsbemalung. Schlie&szlig;lich die Musik: In Ohtli Teoyohtica In Miquitzli (dt: der Mystische Pfad der Toten) verbindet derbem (Death) Metal mit allerhand traditionellen Kl&auml;ngen aus Mittelamerika. Das Resultat bezeichnet die Band dann selbst als Aztec Folk Metal.</p>
  23. <p>Metalheads d&uuml;rften hier hellh&ouml;rig werden und sofort an <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1987.html">Sepultura</a>s Roots-Album denken. Tats&auml;chlich finden sich auch einige Parallelen zu den Basilien-Thrashern im Sound von Cemican. Die Mexikaner gehen aber noch einen gro&szlig;en Schritt weiter, als es Sepultura auf ihrem revolution&auml;ren Referenzwerk von 1996 getan haben: sie verfassen ihre Lyrics ausschlie&szlig;lich in Spanisch und Nahuatl und verwenden neben pr&auml;-hispanischen Perkussions- und Blasinstrumenten in ihrer Musik auch indianische Stammesges&auml;nge, die in Verschmelzung mit progressiv-schwermetallischen Kl&auml;ngen zu einer d&uuml;steren Reise in die aztekische Mythologie des Landes f&uuml;hren.</p>
  24. <p>Das klingt nun alles ganz aufregend und unterm Strich ist die Mucke von Cemican auch eine spannende und eigenwillige Angelegenheit, wie man sie auch nicht alle Tage zu h&ouml;ren bekommt. Was sich anfangs noch sehr ungewohnt anh&ouml;rt, nimmt mit jedem weiteren Song etwas klarere Konturen an. Nur leider l&auml;uft der Dreher gelegentlich nicht ganz rund, soll hei&szlig;en: die Fl&ouml;tent&ouml;ne sind nicht immer sauber ins Songwriting integriert und wirken dann wie ein Fremdk&ouml;rper, die klaren Gesangsparts klingen gelegentlich recht schr&auml;g und gerade dann, wenn es um die folkloristischen Momente geht, wirken die Kompositionen gerne mal chaotisch und &uuml;berfrachtet. Schade drum, denn das Konzept dieser Band, die man hier und da f&uuml;r die mittelamerikanische Antwort auf <a href="http://www.heavyhardes.de/band-470.html">Finntroll</a> halten k&ouml;nnte, birgt unheimlich viel Potential und live auf einer B&uuml;hne liefern Cemican sicherlich eine spektakul&auml;re Show. Bleibt zu hoffen, dass die Mexikaner sich in Zukunft noch etwas sortieren k&ouml;nnen und ihre Musik qualitativ weiter ausbauen. Wer sich einen optischen und klanglichen Eindruck von Cemican verschaffen m&ouml;chte, dem sei das Musikvideo zum deftigen und f&uuml;r den Style der Band auch repr&auml;sentativen Opener "Guerros De Cemican" empfohlen.</p>
  25. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  26. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10147.html</link>
  27. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10147.html</guid>
  28. </item><item>
  29. <title>War Of Ages - Void</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 13. September 2019<br />Zeit: 45:59<br />Label: <a href="http://www.facedownrecords.com" target="_blank">Facedown Records</a><br />Homepage: -<br />MySpace: <a href="http://www.myspace.com/warofages" target="_blank">www.myspace.com/warofages</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>3 von 6 Punkten</p><p>War Of Ages werden in der Fachpresse ja gerne f&uuml;r ihre penetrant christlichen Texte kritisiert. Nun, in Anbetracht der gro&szlig;en Masse an (Black) Metalbands, die mit penetrant satanischen Texten um sich werfen, sollte dieser Punkt eigentlich nicht zu sehr ins Gewicht fallen. Jedem das Seine eben, auch wenn es schon vorprogrammiert ist, dass missionarische T&auml;tigkeit in Metal-Kreisen nicht &uuml;berall auf Gegenliebe st&ouml;&szlig;t.<br />
  30. Geschmackssache ist bei War Of Ages nicht nur der lyrische Gehalt, sondern auch die musikalische Umsetzung. Auf Void, Studioalbum Nummer neun des Quintetts aus Pennsylvania, gibt es n&auml;mlich einmal mehr Metalcore nach altbew&auml;hrtem Strickmuster. Soll hei&szlig;en: technische und teils sperrige Arrangements samt Breakdowns und obligatorischem Keifgesang in der Strophe, melodischer Singsang im Refrain, dazwischen immer mal wieder eine Kn&uuml;ppel-aus-dem-Sack-Passage und das alles in mehr oder weniger jedem einzelnen der elf neuen Songs. Garniert wird das Ganze mit reichlich Synthesizern, die f&uuml;r eine beschauliche Stimmung sorgen sollen. Quasi atmosph&auml;rischer Metalcore. Sch&ouml;n und gut und soweit auch nicht verwerflich. Nur leider schaffen es War Of Ages trotz technischem K&ouml;nnen auf hohem Niveau nicht, dass ihre Songs mitrei&szlig;en. Zu vorhersehbar sind die Kompositionen und demzufolge auch zu vergleichbar.<br />
  31. Es soll fairer Weise nicht verschwiegen sein, dass mich das Genre Metalcore nur f&uuml;r relativ kurze Zeit begeistern konnte. Dass diese Schublade auch eine ganze Reihe starker Alben heraus gebracht hat, soll keinesfalls bestritten werden. Aber eben mit diesen Highlights kann sich Void sicherlich nicht messen. Angestammte Metalcore-Fans m&ouml;gen die Sache jetzt weniger kritisch sehen und vielleicht auch einen Punkt mehr in der Wertung vergeben. F&uuml;r eine Kaufempfehlung reicht es meiner Meinung nach aber nicht aus.</p>
  32. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  33. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10154.html</link>
  34. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10154.html</guid>
  35. </item><item>
  36. <title>Come Back From The Dead - The Rise Of The Blind Ones</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 13. September 2019<br />Zeit: 32:24<br />Label: <a href="http://www.tometal.com" target="_blank">Transcending Obscurity Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.facebook.com/COMEBACKFROMTHEDEAD" target="_blank">www.facebook.com/COMEBACKFROMTHEDEAD</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>4 von 6 Punkten</p><p>Come Back From The Dead, quasi von den Toten auferstanden, pr&auml;sentiert uns diese Combo aus Spanien ihren zweiten Longplayer namens The Rise Of The Blind Ones. Weils als Toter auf Dauer vermutlich auch nicht so toll ist und es wohl auch recht frustrierend sein kann, die eigene Verwesung zu beobachten, haben diese f&uuml;nf Wiederkehrer eine Heidenwut im Bauch. Gleich der Opener "Outcast Of The Light" erzeugt mit einem fiesen Riff die erste G&auml;nsehaut, ehe die Band nach alter Tradition ihr Werk verrichtet, als w&auml;re sie zusammengesetzt aus Chromosomen von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1230.html">Entombed</a>, alten <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1782.html">Gorefest</a> und kleinen Teilchen <a href="http://www.heavyhardes.de/band-710.html">Napalm Death</a>. Zwischen Midtempo-Groove und w&uuml;tender Raserei werden die Lyrics mit Inbrunst herausgebr&uuml;llt, w&auml;hrend ruhigere Passagen oder ann&auml;hernd melodische Gitarrensoli das Schlachtfest gelegentlich entzerren. "Possessed By The Death" wartet mit dezenten Thrash-Anleihen auf, Ausfl&uuml;ge in Crust-Gefilde findet man u.a. in "Martyr Of A Gruesome Demise" und mit "Jugular II - The Altar Of Your Neck" wird gar heftig die Grind-Keule geschwungen. Summa summarum ist The Rise Of The Blind Ones ein brutales Gemetzel, angerichtet von &Uuml;berzeugungst&auml;tern, die ihr Handwerk verstehen, den Innovationspreis aber sicher nicht gewinnen werden. Stattdessen punkten Come Back From The Dead durch bedingungslose Kompromisslosigkeit und eine enge Bindung an die Anfangstage des Death Metals.</p>
  37. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  38. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10150.html</link>
  39. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10150.html</guid>
  40. </item><item>
  41. <title>Status Quo - Down, Down &amp; Dirty At Wacken</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 16. August 2018<br />Zeit: CD 71:08 - DVD ca. 75 Min.<br />Label: <a href="http://www.ear-music.net" target="_blank">EarMusic</a><br />Homepage: <a href="http://www.statusquo.co.uk" target="_blank">www.statusquo.co.uk</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>5 von 6 Punkten</p><p>Wacken Open Air. Donnerstag, der 3. August 2017. Auf der Harder Stage, wo sich sonst harte Metalbands die Klinke in die Hand dr&uuml;cken, erscheint nach wiederholten Regenf&auml;llen um 18:15 Uhr eine der dienst&auml;ltesten, noch aktiven Rockbands unseres Planeten und rockt mit fr&ouml;hlichen Boogie-Rhythmen nicht nur das gerammelt volle Infield, sondern auch noch das schlechte Wetter davon.</p>
  42. <p>Ob eine Band wie Status Quo wirklich nach Wacken passt, ist innerhalb weniger Momente beantwortet. Bandchef Francis Rossi und seine Mannen haben die zehntausenden von Schaulustigen schnell in ihren Bann gezogen. Nicht nur im vorderen Drittel, sondern bis weit hinter den Technikturm sind die Fans am Klatschen und Singen, wenn zeitlose Klassiker der Rockgeschichte, wie "Caroline", "What You're Proposing", "Whatever You Want", "Down Down", "In The Army Now" oder "Rockin' All Over The World" ert&ouml;nen. Ein toller Gig, der sicherlich zu den Highlights beim Wacken Open Air 2017 und dar&uuml;ber hinaus gez&auml;hlt werden darf! Sch&ouml;n, dass diese fr&ouml;hlichen 75 Minuten nun als Live-CD und DVD erscheinen! Dass die klangliche Qualit&auml;t des Tontr&auml;gers keine W&uuml;nsche offen l&auml;sst, braucht wohl nicht erw&auml;hnt zu werden, daher an dieser Stelle ein paar Worte zur DVD. </p>
  43. <p>Die technischen M&ouml;glichkeiten zum Mitschnitt eines Konzerts sind in Wacken dank der zahlreichen Kameras vor, auf, neben und &uuml;ber der B&uuml;hne bekannterma&szlig;en ausgezeichnet. So darf sich der K&auml;ufer dieses schmucken Digipacks auch auf eine spannend gemachte Retrospektive freuen, die nicht nur das Geschehen auf der B&uuml;hne aus diversen Blickwinkeln eingefangen hat, sondern auch immer wieder die Reaktionen der Fans in den Fokus r&uuml;ckt. Dazwischen liefern die eingesetzten Drohnen beeindruckende Bilder aus gro&szlig;er H&ouml;he, die veranschaulichen, wie viele Festivalg&auml;ste sich dieses Konzert ansehen. Beeindruckend ist nat&uuml;rlich auch die Leistung der Musiker, die ganz ohne B&uuml;hnenshow (noch nicht einmal ein gestaltetes Backdrop haben sie im Gep&auml;ck) eben nur durch ihre Musik und ihr ausgelassenes Stageacting die Massen bei der Stange halten. W&auml;hrend Andy Brown zwischen Keyboards, Gitarre und Mundharmonika wechselt, beteiligen sich alle Mann am Gesang und sorgen f&uuml;r reichlich Bewegung auf der B&uuml;hne. Noch etwas sch&uuml;chtern wirkt zwar Neuzugang und Jungspund Richie Malone, der den im Dezember verstorbenen Rick Parfitt an der Gitarre ersetzt. Seine Sache macht er dennoch gut. Alle zusammen beweisen sie schlussendlich, dass man in Wacken auch mit gutgelauntem Boogie und Rock'n'Roll einen Volltreffer landen kann. </p>
  44. <p>Ob als Erinnerung f&uuml;r alle, die live dabei waren, oder als kleine Entsch&auml;digung f&uuml;r alle, die nicht dabei sein konnten - diese DVD ist in jeder Hinsicht eine lohnende Investition f&uuml;r alle Fans von Status Quo und / oder des Wacken Open Airs.</p>
  45. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  46. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10153.html</link>
  47. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10153.html</guid>
  48. </item><item>
  49. <title>Scarlet Rebels - Show Your Colours</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 09. August 2019<br />Zeit: 49:39<br />Label: <a href="http://www.roar.gr" target="_blank">ROAR! Rock Of Angels Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.scarletrebels.com" target="_blank">www.scarletrebels.com</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>5 von 6 Punkten</p><p>Show Your Colours ist das Deb&uuml;talbum der britischen Band Scarlet Rebels, welche wiederum auf die Band V0id zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist. Der erste Eindruck, n&auml;mlich der rein optische und durch das Cover-Artwork erzeugte, wirkt eher unscheinbar. Da wird das Bandlogo in den Fokus ger&uuml;ckt und drum herum zu sehen ist ein Kreis aus jubelnden und klatschenden H&auml;nden. Reduziert aufs Wesentliche, n&auml;mlich das Logo einer neuen Band, die gro&szlig; raus kommen m&ouml;chte - so lie&szlig;e sich das Artwork interpretieren. Tats&auml;chlich ist es bei Scarlet Rebels nicht die Optik, sondern die Musik, die B&auml;nde spricht.</p>
  50. <p>Gleich der knackige Opener "No One Else To Blame" entpuppt sich als erstsahniger Melodic-Rocker, toll geschrieben und leidenschaftlich umgesetzt. S&auml;nger und Haupt-Songwriter Waybe Doyle wei&szlig; offenbar ganz genau, was er da macht, und trumpft mit einer angenehmen und leicht belegten Rockstimme auf, die zur Musik passt wie die Faust aufs Auge. Beim folgenden "You Take My Breath Away" legt der F&uuml;nfer sogar noch einen oben drauf und liefert eine stadiontaugliche Hymne mit markantem Riff, Ohrwurm-Refrain und feinster Gitarrenarbeit. &Uuml;berhaupt sind die Soli auf diesem Deb&uuml;t beachtlich und stecken voller Energie, wie sogleich "Heads In The Ground", die deftigste Nummer des Albums, demonstriert. Ein zweites Gesicht zeigen die Scarlet Rebels schlie&szlig;lich beim bluesigen und mit Slidegitarren garnierten Southern-Rocker "Part Of Me", der erneut die vorz&uuml;glichen Songwriter-Qualit&auml;ten von Herrn Doyle bezeugt. Was man alleine bis hierhin zu h&ouml;ren bekommen hat, ist mehr als respektabel!</p>
  51. <p>Der n&auml;chste Song "Heal" startet alsdann ruhig und balladesk, entwickelt sich zur Halbzeit hin aber doch zu einem mitrei&szlig;enden Gassenhauer. Nach ein paar unauff&auml;lligeren, aber dennoch gut gemachten Nummern kann "Safe Me" das n&auml;chste Ausrufezeichen setzen und findet mit eing&auml;ngigem Refrain den Weg ins Langzeitged&auml;chtnis. Nach der Powerballade "Blinded By The Pain", die streckenweise etwas an <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1001.html">W.A.S.P.</a> erinnert, werden in "Shattered Dreams" noch einmal heftige Gitarren aufgefahren, ehe die Briten das letzte Kapitel ihres Deb&uuml;ts aufschlagen. Da findet man mit "Can I Open My Eyes" und "Losing End" zwei radiotaugliche und reichlich kommerzielle Brit-Rock-Songs, die fast schon in Richtung <a href="http://www.heavyhardes.de/band-2569.html">Placebo</a> tendieren. Dazwischen geizt die Ballade "Returning Light" auch nicht gerade mit Schmalz, so dass man nun das Rebellische an den Scarlet Rebels gerade nach dem kernigen Auftakt des Albums arg vermisst. Zum Gl&uuml;ck derfangen sich die Jungs zum Ende hin und liefern im Rausschmei&szlig;er "Radio Song" noch einmal feinen Classic Rock mit einem markanten Riff im Stil von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-210.html">AC/DC</a> oder The Who.</p>
  52. <p>Apropos The Who - dieses Review darf nicht beschlossen werden, ohne zu erw&auml;hnen, dass mit Gitarrist Josh Townshend der Sohn von The-Who-Gitarrist Simon Townshend und nebenbei noch Neffe von Rock-Ikone Pete Townshend in die Saiten greift. Sich auf diesen Selling Point zu reduzieren, haben die Scarlet Rebels allerdings definitiv nicht n&ouml;tig. Songwriting, spielerische Klasse und der dicke Sound aus den Reglern von Tim Hamill, der bereits Gr&ouml;&szlig;en wie <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1971.html">Lemmy</a>, <a href="http://www.heavyhardes.de/band-491.html">Girlschool</a> und George Michael produziert hat, sprechen f&uuml;r sich! Bleibt zu hoffen, dass sich die Scarlet Rebels k&uuml;nftig ihre paar Ecken und Kanten bewahren, weiterhin energetischen Rock abliefern und nicht zu sehr ins Kommerzielle abdriften. Freunde von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-7890.html">The New Roses</a>, <a href="http://www.heavyhardes.de/band-8574.html">The Lazys</a> oder Monster Truck sollten hier unbedingt ein Ohr riskieren.</p>
  53. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  54. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10152.html</link>
  55. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10152.html</guid>
  56. </item><item>
  57. <title>Betzefer - Entertain Your Force Of Habit</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 21. September 2018<br />Zeit: 37:01<br />Label: <a href="http://www.metalville.com" target="_blank">Metalville</a><br />Homepage: -<br />MySpace: <a href="http://www.myspace.com/betzefer" target="_blank">www.myspace.com/betzefer</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>3 von 6 Punkten</p><p>Irgendwo in der trostlosen Ein&ouml;de zwischen Stoner Rock und Death Metal haben sich die Israelis von Betzefer eine Nische gebaut, in der es keinen Platz f&uuml;r Kompromisse gibt. Stattdessen bestimmen tonnenschwere Riffs, Groove, Groove und nochmal Groove das Geschehen. Dass Entertain Your Force Of Habit, das mittlerweile vierte Studioalbum der Jungs aus Tel-Aviv, besonders brachial durch die Membrane dr&uuml;ckt, mag einerseits daran liegen, dass der Anteil an rockigen Passagen gegen&uuml;ber dem Vorg&auml;nger <a href="http://www.heavyhardes.de/review-9193.html">The Devil Went Down To The Holy Land</a> reduziert wurden. Zum anderen hat Neuzugang Ahron Ragoza, dessen Br&uuml;llen und Kreischen an Inbrunst kaum noch zu toppen sind, sicherlich auch zur Brutalit&auml;t des neuen Materials beigetragen.</p>
  58. <p>Leider schaffen es am Ende viele der Songs nicht, die nach einem jeweils b&auml;renstarken Auftakt geweckten Erwartungen zu erf&uuml;llen. Stattdessen verlieren sie sich in unspektakul&auml;ren und stets auf Aggression getrimmten Moshparts. Z&uuml;ndende Ideen, eing&auml;ngige oder gar mitrei&szlig;ende Refrains kann man dagegen mit der Lupe suchen. Schade drum. In der Vergangenheit haben Betzefer schon gezeigt, dass sie es besser k&ouml;nnen. Was bleibt, sind ein paar passable St&uuml;cke, wie etwa "Never Been", "Crash" oder "Last Song In The World", welche in der Tradition von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-3567.html">Pantera</a> stehen - einen Preis k&ouml;nnen Betzefer mit ihrer neuen Scheibe aber sicher nicht gewinnen. Besser sieht es da schon f&uuml;r das Cover-Artwork aus. Das hat n&auml;mlich durchaus realistische Chancen auf eine Auszeichnung f&uuml;r das h&auml;sslichste Design des Jahres.</p>
  59. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  60. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10155.html</link>
  61. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10155.html</guid>
  62. </item><item>
  63. <title>Alice Cooper - A Paranormal Evening At The Olympia Paris (2-CD)</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 31. August 2018<br />Zeit: CD1 48:07 - CD2 40:37<br />Label: <a href="http://www.ear-music.net" target="_blank">EarMusic</a><br />Homepage: <a href="http://www.alicecooper.com" target="_blank">www.alicecooper.com</a><br />MySpace: <a href="http://www.myspace.com/officialalicecooper" target="_blank">www.myspace.com/officialalicecooper</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>5 von 6 Punkten</p><p>Wer in letzter Zeit mal Zeug einer Alice Cooper-Show werden durfte, der wei&szlig; um die vorz&uuml;gliche Qualit&auml;t Bescheid, auf die man sich bei Amerikas Schock-Rocker Nr. 1 derzeit felsenfest verlassen kann. Der Meister selbst adelt seine aktuellen Mitstreiter als beste Band, die er je hatte und in der Tat legen Chuck Garric, Glen Sobel, Ryan Roxie, Tommy Henriksen und Nita Strauss eine gar vorz&uuml;gliche Performance hin, wenn sie erst einmal mit Alice Cooper auf der B&uuml;hne stehen. Da wirkt alles wie aus einem Guss, die Spielfreude aller Beteiligten ist un&uuml;bersehbar und jede(r) einzelne Musiker(in) ist ein kleiner Star f&uuml;r sich. Da wurde es beinahe h&ouml;chste Zeit, dieses Spektakel mit einem Live-Album einzufangen. Im Zuge der letzten Tour zum gefeierten Dreher Paranormal war es dann endlich so weit. Die letzte Show am 7. Dezember 2017 im weltbekannten Olympia in Paris wurde auf zwei Tontr&auml;ger gebannt, welche insgesamt mit knapp 100 Minuten Spielzeit aufwarten.</p>
  64. <p>Vom brettharten Opener "Brutal Planet" aus der metallischen Zeit um die Jahrtausendwende &uuml;ber die Sleaze-Rockphase Ende der 1980er, die Jahre des theatralischen Schock-Rocks in den 70ern bis hin zu den wilden und punk-rockigen Anf&auml;ngen liefert das mitgeschnittene Konzert einen wunderbaren Querschnitt &uuml;ber die vielen Gesichter, die Alice Cooper w&auml;hrend seiner 50-j&auml;hrigen Karriere schon aufgesetzt hat. Neben den unsterblichen Klassikern, die in keiner Cooper-Show fehlen d&uuml;rfen, darf man sich auch auf ein paar weniger popul&auml;re Perlen aus des Meisters Schmuckk&auml;stchen freuen. "Department Of Youth" etwa, oder "Pain", "The World Needs Guts" und "Woman Of Mass Destruction" machen bei krachendem Sound und ausgeschm&uuml;ckt durch die wirbelnde Instrumentalfraktion richtig Laune. Apropos Sound - der ist auf diesen beiden Drehern erwartungsgem&auml;&szlig; vorz&uuml;glich. Auch dem Publikum wurde ausreichend Raum gegeben, sodass das Feeling schon recht gut r&uuml;ber kommt, wenn beispielsweise die Refrains von "No More Mr. Nice Guy" oder "School's Out" von den Fans eifrig mitgesungen werden. Lange Rede, kurzer Sinn: dieses Live-Album macht so richtig Lust auf eine Alice-Cooper-Show! Ganz gro&szlig;es Klangkino, das auch gut und gerne ohne die vielen visuellen Effekte und Show-Einlagen einer DVD begeistern kann!</p>
  65. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  66. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10149.html</link>
  67. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10149.html</guid>
  68. </item><item>
  69. <title>The O´Reillys And The Paddyhats - ´Green Blood</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 28. September 2018<br />Zeit: 43:13<br />Label: <a href="http://www.metalville.com" target="_blank">Metalville</a><br />Homepage: <a href="http://www.paddyhats.com" target="_blank">www.paddyhats.com</a><br />MySpace: <a href="http://www.myspace.com/oreillysandthepaddyhats" target="_blank">www.myspace.com/oreillysandthepaddyhats</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>4 von 6 Punkten</p><p>Wer gerne irischen Folkrock mit einer angemessenen Dosis Punk h&ouml;rt, der d&uuml;rfte in den vergangenen Jahren an The O'Reillys &amp; The Paddyhats nicht vorbei gekommen sein. Nicht nur, dass das siebenk&ouml;pfige Kollektiv aus Grevelsberg seit 2015 unerm&uuml;dlich auf Konzertreisen geht, auch im Internet sind die Paddyhats pr&auml;sent wie kaum eine andere junge Band aus diesem Genre. Allein das Video zum Hit "Barrels Of Whiskey" kann schon &uuml;ber sieben Millionen Views auf YouTube vorweisen!</p>
  70. <p>Green Blood hei&szlig;t nun der Titel ihres dritten Albums und steht programmatisch f&uuml;r Musik und Einstellung der Band. Das Herz dieser Truppe schl&auml;gt eben laut und kr&auml;ftig f&uuml;r die gr&uuml;ne Insel und drum darf sich der H&ouml;rer erneut auf eine Dreiviertelstunde ausgelassene Partymusik, vollgepumpt mit irischer Folklore und keltischen Kl&auml;ngen, freuen. Weitaus nicht so wild wie die <a href="http://www.heavyhardes.de/band-419.html">Dropkick Murphys</a>, aber durchaus vergleichbar mit Flogging Molly, <a href="http://www.heavyhardes.de/band-7245.html">The Pogues</a> und <a href="http://www.heavyhardes.de/band-466.html">Fiddler's Green</a> machen die Paddyhats mal laut, mal leise im Grunde genommen genau dort weiter, wo sie 2017 mit <a href="http://www.heavyhardes.de/review-9933.html">Sign Of The Fighter</a> aufgeh&ouml;rt haben. Nach dem etwas derberen Opener und Titeltrack "Green Blood" schlagen die meisten Songs in Sachen Tempo, Stimmung und Aufbau dann leider in dieselbe Kerbe. Lediglich "Greg O'Donovan" kann dank seines gef&auml;lligen Fl&ouml;tenmotivs noch heraus stechen, aber die &uuml;brigen Nummern liefern eben doch Irish Folk-Punk von der Stange, nat&uuml;rlich auf gewohnt hohem klanglichen und kompositorischen Niveau. Dennoch: hatten das Deb&uuml;t Seven Hearts One Soul und der Nachfolger Sign Of The Fighter die beiden Hits "Barrels Of Whisky" und "Paddyhats" im Repertoire, sucht man einen vergleichbaren Gassenhauer auf Green Blood vergebens. </p>
  71. <p>Vielleicht ist bei den Paddyhats mittlerweile schon etwas zu viel Routine eingekehrt. Oder war der auf dem Albumcover abgebildete Infusionsbeutel nicht deshalb gr&uuml;n, weil er aus Irland importiert wurde, sondern weil das Zeug nach ungek&uuml;hltem Transfer schon etwas Algen angesetzt hat? Frisch w&auml;re da vermutlich besser gewesen als gr&uuml;n. Davon abgesehen l&auml;sst sich mit Gewissheit prophezeien, dass auch die neuen Songs bei jedem Livekonzert das Publikum bei Laune halten werden. Was auf der B&uuml;hne aber funktioniert, wirkt auf Polycarbonat nach zwei starken Alben etwas ausgelutscht.</p>
  72. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  73. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10148.html</link>
  74. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10148.html</guid>
  75. </item><item>
  76. <title>Red Hot Chilli Pipers - Fresh Air</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 02. August 2019<br />Zeit: 57:05<br />Label: <a href="http://www.membran-online.de" target="_blank">Membran</a><br />Homepage: <a href="http://www.redhotchillipipers.co.uk" target="_blank">www.redhotchillipipers.co.uk</a><br />MySpace: <a href="http://www.myspace.com/chillipipers" target="_blank">www.myspace.com/chillipipers</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>Ohne Wertung</p><p>Fresh Air hei&szlig;t das neue Album aus dem Hause Red Hot Chilli Pipers. Ein frischer Wind soll wehen, nachdem die kreativen K&ouml;pfe Dougie McCance und Steven "Stav" Black die Band im letzten Jahr verlassen haben und mittlerweile durch neue Musiker ersetzt wurden. Dabei zieht das gut 20-k&ouml;pfige Kollektiv seinen Stiefel im Grunde weiterhin genauso durch, wie man es gewohnt ist: ein weiteres Mal werden Hits aus Pop und Rock durch den Dudelsack geblasen und aufw&auml;ndig arrangiert. Daneben gibt es wieder Eigenkompositionen und traditionelle Kl&auml;nge zu h&ouml;ren.<br />
  77. Wo die Schotten fr&uuml;her ihren Fokus auf Hits der H&auml;user <a href="http://www.heavyhardes.de/band-7281.html">Ozzy Osbourne</a>, <a href="http://www.heavyhardes.de/band-210.html">AC/DC</a>, <a href="http://www.heavyhardes.de/band-4095.html">Deep Purple</a>, <a href="http://www.heavyhardes.de/band-3780.html">ZZ Top</a> und Co legten, wirkt nun Fresh Air einen Tick Pop-lastiger. Als kleines Dankesch&ouml;n an die breite Fanbasis aus good ol' Germany haben sich die Schotten sogar Andreas Bouranis Hit "Auf Uns" zur Brust genommen. F&uuml;r gute Laune sorgen tanzbare Kl&auml;nge im Opener "Bleaching Cloths", das Gordon-Duncan-Cover "Gladiator" und nat&uuml;rlich "Shut Up And Dance" von Walk The Moon, zu dem Pipers-S&auml;nger Chris Judge, wie auch zu ein paar weiteren ausgew&auml;hlten Nummern, sein angenehmes Organ beisteuert. Eher besinnlich wird's dagegen zum Traditional "Highland Cathedral" und zu Leonard Cohens "Hallelujah", das G&auml;nsehaut provoziert, wenn nach gut zweimin&uuml;tiger Treue zum Original dann endlich eine dicke Wand aus Dudels&auml;cken aufgefahren wird.</p>
  78. <p>Eingefleischte Fans der Bagrocker k&ouml;nnen bei Fresh Air im Grunde bedenkenlos zugreifen. Diejenigen, die in der Vergangenheit besonders die Coverversionen aus Rock und Metal in ihren Bann gezogen haben, m&ouml;gen ein Qu&auml;ntchen Trost im rockigen <a href="http://www.heavyhardes.de/band-5467.html">The-Killers</a>-Cover "All These Things I've Done" finden, sollten sich der neuen Scheibe allerdings schon mit etwas Vorsicht n&auml;hern.</p>
  79. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  80. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10145.html</link>
  81. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10145.html</guid>
  82. </item><item>
  83. <title>Rogga Johansson - Entrance To The Otherwhere</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 19. Juli 2019<br />Zeit: 33:06<br />Label: <a href="http://www.tometal.com" target="_blank">Transcending Obscurity Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.facebook.com/roggaofficial" target="_blank">www.facebook.com/roggaofficial</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>5 von 6 Punkten</p><p>Alter Schwede! Ein Blick in den Lebenslauf von Rogga Johansson und Begriffe wie Workaholic oder Tausendsassa m&uuml;ssen wahrhaft neu definiert werden. In &uuml;ber 20 Bandprojekten war oder ist der Allround-Musiker aktiv und schl&uuml;pft dabei fast immer in die Rolle des kreativen Kopfes. <a href="http://www.heavyhardes.de/band-749.html">Paganizer</a>, <a href="http://www.heavyhardes.de/band-7158.html">Revolting</a> und <a href="http://www.heavyhardes.de/band-4797.html">Ribspreader</a> m&ouml;gen die bekanntesten Acts sein, in denen sich Johansson verwirklicht. Aktuell liegt sein Fokus allerdings auf seinem ureigenen H&ouml;rspiel, bei dem er alle Rollen selbst besetzt. </p>
  84. <p>Entrance To The Otherwhere ist das zweite Langeisen unter dem Banner Rogga Johansson und ein Paradebeispiel in Sachen schwedischer Death-Metal-Kunst. In Anbetracht der neun Songs kommt man schnell zu dem Schluss, dass dieser Kerl die Quintessenz des Genres offenbar mit der Muttermilch konsumiert hat. Gro&szlig;artige Melodien treffen da auf eine hypnotische Rhythmik, die sich meist im Mid- und Up-Tempo bewegt, w&auml;hrend Aggression und Brutalit&auml;t nie ins Hintertreffen gelangen. Gleich der hymnische Opener "The Re-Emergers", zu dem es ein Lyric-Video im Netz zu finden gibt, fesselt von der ersten Sekunde an und weckt Erinnerungen an <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1144.html">Dismember</a> oder ganz alte <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1701.html">Therion</a>-Platten. Auch fr&uuml;hes Material von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-128.html">Amon Amarth</a> vermutet man mancherorts als m&ouml;gliche Inspiration, w&auml;hrend die massiven Gitarrenw&auml;nde in "Journey Into Fear" als Verneigung vor den gro&szlig;artigen <a href="http://www.heavyhardes.de/band-979.html">Unleashed</a> interpretiert werden k&ouml;nnten. Die melancholische Atmosph&auml;re in Kombination mit einer Ohrwurm-Melodie im Titeltrack "Entrance To The Otherwhere" d&uuml;rfte Fans der aktuell gefeierten finnischen Melodic-Acts <a href="http://www.heavyhardes.de/band-563.html">Insomnium</a> und <a href="http://www.heavyhardes.de/band-2645.html">Omnium Gatherum</a> begeistern. Dagegen wirken "Til Bergets Puls" und die finale Death-Metal-Ballade "In The Grip Of Grapedans" wieder wie eine Zeitreise und zwar in die Anfangstage von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-126.html">Amorphis</a>.</p>
  85. <p>Ein stimmungsvolles Artwork aus der Feder von Mariusz Lewandowski und ein reduzierter, aber glasklarer Sound runden den positiven Eindruck dieses spannenden und abwechslungsreichen Albums ab. Ein kleines Juwel aus dem Underground und sicherlich eine der besten bisherigen Arbeiten von Herrn Johansson.</p>
  86. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  87. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10143.html</link>
  88. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10143.html</guid>
  89. </item><item>
  90. <title>Burial Remains - Trinity Of Deception</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 12. Juli 2019<br />Zeit: 25:15<br />Label: <a href="http://www.tometal.com" target="_blank">Transcending Obscurity Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.facebook.com/burialremains" target="_blank">www.facebook.com/burialremains</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>4 von 6 Punkten</p><p>Im Death-Metal-Underground d&uuml;rfte das Deb&uuml;talbum der niederl&auml;ndisch-deutschen Combo Burial Remains mit offenen Armen empfangen werden. Trinity Of Deception klingt oldschool bis ins Mark und er&ouml;ffnet mit einem richtig fiesen Riff, ehe sich die Gitarren mit teuflischer Geschwindigkeit durch Fleisch und Bein s&auml;gen. Wenn dann noch <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1097.html">Fleshcrawl</a>-Shouter Sven Gross sein ultra-tief kratzendes Organ erdr&ouml;hnen l&auml;sst, ist das kompromisslose Death-Metal-Massaker perfektioniert. Technisch ausgefeilt, aber stets auch eing&auml;ngig genug, um nicht zu verwirren, gleichen Songs wie der Opener "Crucifixion Of The Vanquished" oder das brachiale "They Crawl" einer Detonation. Mit einer wuchtigem Produktion, die das allgegenw&auml;rtige 90er-Feeling gekonnt in die Jetztzeit transportiert, krachts und schepperts hier wirklich an allen Ecken und Enden.  </p>
  91. <p>Zwischen die dominanten, tief gestimmten und verzerrten Gitarren mogeln sich immer wieder mal klare Passagen, Sprachsamples oder minimalistische Keyboard-Sounds, die etwa im Track "Trinity Of Deception" f&uuml;r Gruselstimmung sorgen. Auch wenn das Tempo hier und dort, wie im brachialen "March Of The Undead" gedrosselt wird, darf sich der Death-Verehrer grunds&auml;tzlich auf einen rasanten und durch die Bank kompromisslosen H&ouml;llentrip freuen, der vor allem Fans von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-70.html">Grave</a>, <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1144.html">Dismember</a>, <a href="http://www.heavyhardes.de/band-2322.html">Sinister</a> oder eben Fleshcrawl begeistern wird. Obwohl Burial Remains mit der Zeit Gefahr laufen, etwas in die Eint&ouml;nigkeit abzudriften, vergeht die Spielzeit wie im Flug. Gut - mit 25 Minuten ist dieses Deb&uuml;t auch nicht gerade &uuml;ppig ausgefallen. Entsch&auml;digung liefert der finale Coversong von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-610.html">Kreator</a>s Klassiker "Tormentor", der so heftig durch die Boxen fegt, dass alles, was den bisherigen Resonanzangriff &uuml;berdauert hat, nun endg&uuml;ltig zu Staub zerbr&ouml;selt.</p>
  92. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  93. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10135.html</link>
  94. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10135.html</guid>
  95. </item><item>
  96. <title>TraumeR - History</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 05. Juli 2019<br />Zeit: 60:27<br />Label: <a href="http://www.roar.gr" target="_blank">ROAR! Rock Of Angels Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.traumer.com.br" target="_blank">www.traumer.com.br</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>4 von 6 Punkten</p><p>TraumeR nennt sich eine noch junge Band aus Brasilien, die mit History ihr drittes Album an den Start bringt. Eigentlich wurde die Scheibe bereits Ende 2017 eingespielt, aber der Weg von Brasilien nach Europa ist ja auch nicht der n&auml;chste. Stilistisch bewegen sich die Jungs aus São Paulo irgendwo zwischen <a href="http://www.heavyhardes.de/band-52.html">Hammerfall</a>, <a href="http://www.heavyhardes.de/band-16.html">Edguy</a> und <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1695.html">Stratovarius</a>. Soll hei&szlig;en: hier steht melodischer Power Metal auf dem Programm, der sich zwischen Mid- und Up-Tempo am wohlsten f&uuml;hlt. Dabei macht S&auml;nger Guilherme Hirose mit seinem kr&auml;ftig-klaren und hoch melodischen Organ eine richtig gute Figur und bildet eine tragende S&auml;ule im Sound von TraumeR. Auch die Jungs an den Instrumenten haben ihre Hausaufgaben gemacht und in Sachen Songwriting kann die Band ebenfalls Punkte sammeln. Schlie&szlig;lich stehen mit "Lullaby", "Guardians Of Time" und "Turn Back The Night" ein paar eing&auml;ngige Gassenhauer in der Liederliste. Gut - mit "Thousand Tears" ist gegen Ende auch eine &uuml;bertrieben schmalzige Ballade mit an Bord, aber die kann durch den st&uuml;rmischen Rausschmei&szlig;er "Learn To Fly" schnell ausgeglichen werden. </p>
  97. <p>So weit, so gut. Im Grunde erf&uuml;llt History alle Kriterien f&uuml;r ein gelungenes Metal- Album. Es ist ja auch gelungen. Freunde etwas h&auml;rterer Kl&auml;nge werden im Sound von TraumeR aber wohl ein Qu&auml;ntchen Dreck, ein paar Ecken und Kanten eben, vermissen. Dazu kommt, dass sich die Melodien etlicher Songs recht nahe stehen. Ein paar Abstriche muss man also schon machen. Fans von melodischen Metal sollten TraumeR dennoch eine Chance geben. F&uuml;r ein erstes Kennenlernen lassen sich im Netz Videos zum Titeltrack "History" und zu "Guardians Of Time" ausfindig machen.</p>
  98. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  99. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10144.html</link>
  100. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10144.html</guid>
  101. </item><item>
  102. <title>Mirror - Pyramid Of Terror</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 28. Juni 2019<br />Zeit: 41:03<br />Label: <a href="http://www.bad-omen-records.com" target="_blank">Bad Omen Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.facebook.com/mirrorheavymetal" target="_blank">www.facebook.com/mirrorheavymetal</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>4 von 6 Punkten</p><p>Wenn man sich die Gesellen von Mirror so ansieht, dann wei&szlig; man bei all der t&auml;towierten Haut zun&auml;chst nicht, ob es sich nun um Musiker oder doch eher um Ex-Knackis handelt. Gut, beides muss sich ja auch nicht zwangsl&auml;ufig ausschlie&szlig;en, aber gerade Band-Chef und Bassist Tas Danazoglou macht mit seinen Ganzk&ouml;rper-Tattoos schon einen recht abstrakten Eindruck und k&ouml;nnte beruflich vermutlich nicht gerade im Kundenservice t&auml;tig werden. So finster wie die Band zun&auml;chst auch wirken mag, klingt ihre Musik dann allerdings nicht... auch wenn der Titel ihrer zweiten Studioplatte Pyramid Of Terror anderes bef&uuml;rchten l&auml;sst.</p>
  103. <p>Tats&auml;chlich erwartet den H&ouml;rer eine Art Missing Link zwischen der <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1234.html">Dio</a>-Phase von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-5969.html">Rainbow</a> und <a href="http://www.heavyhardes.de/band-568.html">Iron Maiden</a> zwischen 1980 und 81. Dabei scheint das Kollektiv aus Zypern die Mucke der guten alten Zeit mit der Muttermilch aufgesogen zu haben. Authentischer kann man als Retro-Rocker mit Hang zu den sp&auml;ten 1970ern anno 2019 n&auml;mlich kaum klingen. Das offenbart gleich der flott galoppierende Opener und Titeltrack "Pyramid Of Terror", der nach standesgem&auml;&szlig;em Vinyl-Kratzger&auml;usch seine Audienz schnell zu fesseln vermag. Da brauchen die vermeintlichen Ex-Knackis nicht mal einen Kabelbinder daf&uuml;r. Gitarren und ein Verst&auml;rker reichen v&ouml;llig! Reduziert aufs Wesentliche und mit einem sch&ouml;n analog klingenden Sound ausgestattet, haben Mirror mit den Gassenhauern "Secrets Of Time",  "Running Form The Law" sowie dem Rausschmei&szlig;er "The Last Step Down" und dem d&uuml;steren, mit Horror-Movie-Intro versehenen "Black Magic Tower" schon ein paar coole Nummern am Start. Selbstverst&auml;ndlich bleibt auch eine Reminiszenz an die ehrw&uuml;rdigen <a href="http://www.heavyhardes.de/band-4121.html">Black Sabbath</a> nicht aus. Die geh&ouml;rt in Retro-Kreisen schlie&szlig;lich zum guten Ton und findet sich im Falle von Mirror im Song "Master Of The Deep". S&auml;nger Jimmy Mavromatis macht w&auml;hrend der gesamten Darbietung mit seinem klassisch hohen Metal-Organ einen richtig guten Job und auch die Soli und Riffs der Kollegen wissen zu &uuml;berzeugen. Keine Frage, Pyramid Of Terror ist eine charmante Verbeugung vor den Anfangsjahren des Heavy Metal. Wie es bei so vielen anderen Genre-Kollegen allerdings auch der Fall ist, k&ouml;nnen Mirror trotz bester Absichten nicht an die Ruhmestaten ihrer un&uuml;berh&ouml;rbaren Idole ankn&uuml;pfen. Wenn man mit dieser Gewissheit an die Platte heran geht, kann man am Ende nur positiv &uuml;berrascht werden.</p>
  104. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  105. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10141.html</link>
  106. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10141.html</guid>
  107. </item><item>
  108. <title>Freternia - The Gathering</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 14. Juni 2019<br />Zeit: 64:23<br />Label: <a href="http://www.roar.gr" target="_blank">ROAR! Rock Of Angels Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.freterniaofficial.com" target="_blank">www.freterniaofficial.com</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>4 von 6 Punkten</p><p>Satte zehn Jahre sind ins Land gezogen, seit die schwedische Band Freternia etwas von sich hat h&ouml;ren lassen. Der letzte Longplayer A Nightmare Story liegt sogar noch l&auml;nger zur&uuml;ck, und zwar 17 Jahre! Da der Truppe Anfang des Millenniums der Durchbruch nicht gelungen ist, kann man von einem Neustart sprechen und den nehmen die sechs Musiker h&ouml;rbar erst.</p>
  109. <p>Nach kurzem Synthesizer-Intro er&ouml;ffnet das opulent und dicht komponierte St&uuml;ck "Reborn" - neu geboren - quasi als Statement das neue Kapitel der Bandgeschichte. Grunds&auml;tzlich neu ist die musikalische Ausrichtung von Feternia deswegen aber lange nicht. Auch 2019 orientiert man sich an <a href="http://www.heavyhardes.de/band-530.html">Helloween</a> und den Landsleuten von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-52.html">Hammerfall</a>. Einen Hauch <a href="http://www.heavyhardes.de/band-3.html">Blind Guardian</a> glaubt man au&szlig;erdem zu sp&uuml;ren, wann immer der Technikgrad ein wenig nach oben geschraubt wird. Mit sattem Sound versehen wissen die zw&ouml;lf Songs den H&ouml;rer ein ganzes St&uuml;ck weit mitzunehmen, auch wenn es am Ende f&uuml;r die erste Liga nicht ganz reichen mag. Zumindest h&auml;lt der F&uuml;nfer den Spannungsbogen w&auml;hrend der gesamten Spielzeit von knapp &uuml;ber einer Stunde straff und kann in Titeln wie "The Escape", "In Solitude" und "Final Dawn" mit eing&auml;ngigen Refrains &uuml;berzeugen, w&auml;hrend man sich an die teils extremen Screams des sonst vielseitigen S&auml;ngers Pasi Humppi gew&ouml;hnen muss. Das feierliche Riff in "Change Of Life" entpuppt sich als echter Ohrwurm und macht den Song zum Anspieltipp. Sch&ouml;n, dass sich Freternia trotz aller Professionalit&auml;t ein paar Ecken und Kanten bewahren konnten - The Gathering schafft den Spagat zwischen Eing&auml;ngigkeit, Pathos und technischem Anspruch. Bleibt zu hoffen, dass nicht wieder erst zehn Jahre oder mehr verstreichen m&uuml;ssen, ehe man wieder was von der Combo h&ouml;rt.</p>
  110. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  111. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10140.html</link>
  112. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10140.html</guid>
  113. </item><item>
  114. <title>Temple Koludra - Seven! Sirens! To A Lost Archetype</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 14. Juni 2019<br />Zeit: 60:51<br />Label: <a href="http://www.tometal.com" target="_blank">Transcending Obscurity Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.facebook.com/templekoludra" target="_blank">www.facebook.com/templekoludra</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>4 von 6 Punkten</p><p>Nachdem das Frankfurter Duo von Temple Koludra mit zwei EPs im Black-Metal-Underground bereits einiges an Staub aufwirbeln konnte, steht nun mit Seven! Sirens! To A Lost Archetype der erste Langspieler in den Startl&ouml;chern. An Intensit&auml;t kaum noch zu toppen pendeln die sieben teils &uuml;berlangen Kompositionen zwischen w&uuml;tenden Klangst&uuml;rmen aus meterdicken Gitarrenwogen mit donnernden Schlagzeugsalven und teils tr&uuml;gerisch ruhigen und sph&auml;rischen Passagen. Dabei scheint ein jeder Song eine eigene Evolution zu durchlaufen - eing&auml;ngige und wiederkehrende Momente halten sich meist in Grenzen. Daf&uuml;r schaffen es Temple Koludra dank ihrem Hang zum Experiment mit ganz unterschiedlichen Kl&auml;ngen und Instrumenten, selbst w&auml;hrend ihrer heftigsten Passagen eine Art meditative Wirkung zu entfalten.<br />
  115. Sevens! Sirens! To A Lost Archetype ist ein boshafter und bis in den Kern finstrer Brocken an vision&auml;rem (Post?) Black Metal, dessen Konsum selbst eingefleischte Szene-Lunatics vor eine schwere Aufgabe stellen d&uuml;rfte. Am Ende der einst&uuml;ndigen Spielzeit wiegen Faszination und Respekt vor der mutigen Herangehensweise der Musiker schwerer als die Ratlosigkeit, mit der man von Temple Koludra zun&auml;chst entlassen wird. Der Drang, den eben durchquerten Kosmos dieser Band weiter zu erforschen, d&uuml;rfte bei Genre-Fans schnell geweckt sein und bis das Album restlos erschlossen ist, darf man sich auf eine Reihe spannender Durchl&auml;ufe freuen.</p>
  116. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  117. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10132.html</link>
  118. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10132.html</guid>
  119. </item><item>
  120. <title>Godslave - 10/10</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 14. Juni 2019<br />Zeit: 38:24<br />Label: Green Zone Music<br />Homepage: <a href="http://www.godslave.de" target="_blank">www.godslave.de</a><br />MySpace: <a href="http://www.myspace.com/godslaveband" target="_blank">www.myspace.com/godslaveband</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>Ohne Wertung</p><p>10/10 hei&szlig;t die neue Scheibe von Godslave und dieser Titel ist so etwas wie ein Statement der Saarl&auml;nder Thrash-Kapelle. In zehn Jahren Bandbestehen haben sie immer ihr Bestes gegeben - keine halben Sachen, immer 10 von 10. Bei der neuen Scheibe handelt es sich allerdings nicht um ein Studioalbum, sondern vielmehr um eine Art Hybrid aus Compilation, Live-Album und einem neuen Gassenhauer als Sahneh&auml;ubchen. Den ersten Teil von 10/10 bildet eine Reihe Songs, die allesamt von den recht raren Split-EPs Thrashed Vol. 1 bis 4 stammen, die Godslave mit den Bands Impactor, Thrashtanica, <a href="http://www.heavyhardes.de/band-7816.html">Torment Tool</a> und <a href="http://www.heavyhardes.de/band-5006.html">Eradicator</a> zwischen 2009 und 2014 ver&ouml;ffentlicht haben. Gerade die &auml;lteren dieser St&uuml;cke wirken recht ungehobelt und wollen den Schulterschluss zum aktuellen Qualit&auml;tslevel der Band nicht so recht schaffen.</p>
  121. <p>Den zweiten Teil bilden drei Live-Mitschnitte aus dem letzten Jahr. Fein produziert zeigen diese Nummern eine gereifte Band, deren spielerische Klasse auf der B&uuml;hne nicht weit von einer Studioaufnahme entfernt ist. Respekt! kann man da nur sagen. Last but not least steht mit dem Titeltrack "10/10" eine brandneue Abrissbirne in der Tracklist, welche m&uuml;helos an die j&uuml;ngsten Glanzleistungen der Band ankn&uuml;pfen kann.</p>
  122. <p>F&uuml;r treue Godslave-Vasallen, die vielleicht noch nicht alle Thrashed-EPs ihr Eigen nennen, sollte die Anschaffung von 10/10 eine reine Ehrensache sein. F&uuml;r einen ersten Kontakt mit dem F&uuml;nfer aus Saarbr&uuml;cken ist das letzte Studioalbum <a href="http://www.heavyhardes.de/review-10060.html">Reborn Again</a> aber wohl doch die bessere Adresse, da es die Band spielerisch und kompositorisch auf ihrem bisherigen Zenit pr&auml;sentiert. Aber lassen wir uns &uuml;berraschen, was noch kommt. Schlie&szlig;lich ist 10/10 laut Aussage der Pesse-Info nicht nur ein Resume der letzten zehn Jahre, sondern auch ein Versprechen f&uuml;r die Zukunft.</p>
  123. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  124. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10139.html</link>
  125. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10139.html</guid>
  126. </item><item>
  127. <title>Impure - Satan´s Eclipse</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 07. Mai 2019<br />Zeit: 37:54<br />Label: <a href="http://www.myspace.com/chaos-records" target="_blank">Chaos Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.impureconjurations.bandcamp.com" target="_blank">www.impureconjurations.bandcamp.com</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>3 von 6 Punkten</p><p>OK, das Covermotiv zu Impures Deb&uuml;talbum Satan's Eclipse ist schon recht heftig und eigentlich geschmacklos. Schlie&szlig;lich haben die beiden Amis mit den witzigen Pseudonymen Horned Father Of Desecration und Satyrannical Lord Of Assault mal eben den ollen Jesus am Strick aufkn&uuml;pfen lassen. </p>
  128. <p>Wenn man dr&uuml;ber nachdenkt, was man vermutlich nicht tun sollte, ist Erh&auml;ngen gegen&uuml;ber der Kreuzigung wom&ouml;glich sogar die humanere Todesstrafe. Da k&ouml;nnte man glatt auf den Trichter kommen, dass Daddy und sein Lord so etwas wie Mitleid f&uuml;r den christlichen Heilsbringer empfinden. Betrachtet man dann aber das k&uuml;nstlerisch eher dilettantisch gestaltete Bandlogo mitsamt umgedrehtem Kreuz, Pentagramm, 666 sowie Teufelsh&ouml;rnern und -schweif, kommt man von dieser These schnell wieder ab und kann sich dar&uuml;ber hinaus schon denken, wohin die Fahrt mit Impure gehen wird. Richtig! Die beiden Satansbraten liefern einen rohen und boshaften Bastard aus Old-School-Death und etwas Black Metal mit gelegentlichen Thrash-Einfl&uuml;ssen fernab aller Trends, daf&uuml;r vollgepackt mit optischen und musikalischen Klischees. Nach obligatorisch boshaft klingendem Intro vom Synthesizer legen Impure im Opener "Death Secretion" mit ordentlichem Tempo los, gehen aber noch im selben Song vom Gas und verfallen in eine schleppende Rhythmik, die dann einen Gro&szlig;teil des Liedguts pr&auml;gen wird. Tonnenschwere, monstr&ouml;se Riffs bei gedrosselter Taktung sind das Leitmotiv auf Satan's Eclipse und pr&auml;gen die zw&ouml;lf Songs, die nach altbew&auml;hrter Rezeptur gefertigt wurden. Dazwischen holen die beiden W&uuml;teriche zwar gerne mal den Kn&uuml;ppel aus dem Sack oder lassen sph&auml;rische Keyboard-Sounds mit einflie&szlig;en, vorhersehbar bleibt das Material dennoch. Wirklich &uuml;berrascht wird man im Grunde nur, wenn Titel wie "Engaged In Morbid Ecstasy" oder "Satyrannical Desecration" nach gerade einmal eineinhalb Minuten v&ouml;llig abrupt abbrechen, als h&auml;tte man sie nicht zu Ende geschrieben. Dagegen lassen sich Qualit&auml;ten im Songwriting immer dann entdecken, wenn Impure ihren Songs eine etwas l&auml;nge Spielzeit zugestehen, so z.B. in "Danse Of Slaughtered Cherubs", das nach einleitendem Donnergrollen zwischen tollw&uuml;tigen und getragenen Passagen pendelt und gegen Ende auch ein Gitarrensolo besitzt. </p>
  129. <p>Leider werden diese zarten Pfl&auml;nzchen an Konsumfreude vom unterirdischen Sound, der sich wie ein Leichentuch &uuml;ber das gesamte Album legt, regelrecht im Keim erstickt. Wo die Gitarren teils noch ganz ordentlich r&uuml;ber kommen, versinkt die Rhythmusfraktion in einem dumpfen, breiigen Wust und die tiefen Growls wirken streckenweise wie ein St&ouml;rger&auml;usch, das w&auml;hrend der Aufnahme  versehentlich aus der Studio-Toilette mit eingefangen wurde. Bei aller Liebe zum Underground, aber schon Mitte der Neunziger hatte manch ein Demo-Tape einen besseren Klang. F&uuml;hrt man dann noch den Mangel an herausragendem Material ins Feld, sind trotz der coolen Riffs und allerhand Gastbeitr&auml;gen aus den Reihen von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-4593.html">Tribulation</a>, Ares Kingdom, <a href="http://www.heavyhardes.de/band-4776.html">In Solitude</a> und <a href="http://www.heavyhardes.de/band-2749.html">Obliteration</a> mehr als drei Punkte einfach nicht drin.</p>
  130. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  131. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10142.html</link>
  132. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10142.html</guid>
  133. </item><item>
  134. <title>Nevalra - Conjure The Storm</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 07. Juni 2019<br />Zeit: 44:31<br />Label: M-Theory<br />Homepage: <a href="http://www.scotteames.wixsite.com/nevalra" target="_blank">www.scotteames.wixsite.com/nevalra</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>4 von 6 Punkten</p><p>Aus Missouri erreicht uns diese Tage ein deftiger Brocken Schwermetall. Nach ihrer 2015er EP The Black Flame bringen Nevalra nun ihr erstes Langeisen an den Start und wollen nach dessen ausgiebiger Reifezeit nun ganz offensichtlich so richtig durchstarten. Daher hat die Band f&uuml;r die Produktion von Conjure The Storm keinen Geringeren als Dan Swan&ouml; verpflichtet und auch f&uuml;r das Cover-Artwork hat man sich mit Seth Siro Anton von Septic Flesh einen erfahrenen Szene-K&uuml;nstler ins Boot geholt. Schlie&szlig;lich gehen Nevalra ab Anfang Juni erst einmal f&uuml;r knapp zwei Monate zusammen mit <a href="http://www.heavyhardes.de/band-3395.html">Carach Angren</a> und <a href="http://www.heavyhardes.de/band-8449.html">Wolfheart</a> auf Europa-Tournee, um die neuen Songs zu promoten - man hat also an alles gedacht!</p>
  135. <p>Musikalisch darf sich ein jeder Freund extremer Musik auf einen - im wahrsten Sinne des Albumtitels - st&uuml;rmischen Mix aus Black und (Melodic) Death Metal gefasst machen. Conjure The Storm er&ouml;ffnet im "Warchestra" mit finsteren Synthesizern a la <a href="http://www.heavyhardes.de/band-274.html">Behemoth</a>, ehe wirbelnde Schlagzeug-Salven und schlie&szlig;lich messerscharfe Riffs das metallische Geschehen er&ouml;ffnen. Nevalra wissen schon recht gut, wie man das Gaspedal durchs Bodenblech dr&uuml;ckt. Sie wissen aber genauso gut, wie man gelassen die Stra&szlig;e runter f&auml;hrt. Soll hei&szlig;en: melodische und technisch anspruchsvolle Gitarrenarrangements in gedrosselter Taktung bilden eine wichtige S&auml;ule im Sound von Nevalra und stehen nicht selten im Kontrast zu den brutalen Vocals, die sich meist aus einem Dialog zwischen hohem Keifen und tiefen Growls zusammensetzen. </p>
  136. <p>Eine herausragende Vorzeige-Nummer zu benennen, will auf Conjure The Storm nicht so recht gelingen. Daf&uuml;r wissen die Amis auf der vollen Spielzeit ihrer Scheibe zu unterhalten, ohne dabei in Eint&ouml;nigkeit zu verfallen. Wers eher melodisch mag, der findet im verspielten und teils hymnischen Titeltrack einen sicheren Hafen. Dagegen zeigen Nevalra ihrer Audienz in Songs wie "Take Your Leaves" oder "Saeculum" wo der Hammer h&auml;ngt. Wer sich einen ersten Eindruck von Nevalras Wechselspiel zwischen Tempo, Brutalit&auml;t und Melodie verschaffen m&ouml;chte, dem sei der Track "...Of Ruination" empfohlen, zu dem die Band ein Lyric-Video ins Netz gestellt hat.</p>
  137. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  138. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10138.html</link>
  139. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10138.html</guid>
  140. </item><item>
  141. <title>Goregäng - Neon Graves</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 20. Mai 2019<br />Zeit: 34:15<br />Label: <a href="http://www.tometal.com" target="_blank">Transcending Obscurity Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.facebook.com/goregang" target="_blank">www.facebook.com/goregang</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>5 von 6 Punkten</p><p>Nach ihrer selbstbetitelten EP aus 2017 meldet sich das Duo Jeramie Kling und Taylor Nordberg als Goreg&auml;ng mit ihrer ersten LP zur&uuml;ck im Geschehen. Szene-Insider m&ouml;gen die beiden Herren von ihren Aktivit&auml;ten in den Bands <a href="http://www.heavyhardes.de/band-4797.html">Ribspreader</a> und Wombbath kennen. Kling ist au&szlig;erdem aktuell bei Venom Inc. als Schlagzeuger aktiv und Nordberg spielte schon live zusammen mit <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1478.html">Soilwork</a>. Mit Gr&uuml;nschn&auml;beln haben wir es hier also nicht zu tun und das h&ouml;rt man den zw&ouml;lf Songs, welche auch Neuaufnahmen der drei Nummern von der EP enthalten, definitiv an. Zun&auml;chst zieht allerdings das superbe Artwork von Juanjo Castellano die Blicke des Betrachters auf sich. Das detailverliebte Gem&auml;lde in Blau-Schwarz verk&ouml;rpert den Albumtitel Neon Grave und ist ein kleines Meisterwerk geworden. Aber passt es auch zur Musik?</p>
  142. <p>Im Gegenteil zum Cover-Artwork l&auml;sst sich in der Musik von Goreg&auml;ng n&auml;mlich nur wenig Sch&ouml;nes entdecken. Nach atmosph&auml;rischem Gitarrenintro nimmt das infernale Duo unter falscher Flagge ("False Flags") keine Gefangenen und w&uuml;tet alles in Grund und Boden, was sich in Reichweite ihrer Beschallung tummelt. Da wird zu brachialen Riffs in tiefsten Tiefen gegrunzt, ger&ouml;hrt und gekeift, dass selbst die Maden von einem verwesenden Kadaver ablassen. Feinsten Old-School-Death mit h&ouml;rbar skandinavischen Einfl&uuml;ssen gibt's im Track "Feeble-minded Rash". Wenn dann in Titeln wie "This Era Of Human" und "Goreg&auml;ng" punk-rockige Rhythmen den Ton angeben, sollten selbst Death-verweigernde Metalheads nicht ruhig auf ihrem Allerwertesten sitzen k&ouml;nnen. Aber Vorsicht! Was bei Goreg&auml;ng im einen Moment noch rotzig rockt, kann sich im Handumdrehen in ultraz&auml;hen Doom oder alternativ in ungest&uuml;me und grindige Raserei verwandeln! Der moderat getaktete Titeltrack "Neon Graves" passt mit seiner finsteren Atmosph&auml;re dann tats&auml;chlich zum Cover-Artwork und mit dem fett groovenden "Plague Of Hammers" ist der G&auml;ng sogar so etwas wie ein Ohrwurm gelungen. </p>
  143. <p>Keine Frage - mit ihrem unvorhersehbaren Mix aus brutalem Death Metal, punkigen Crust-Passagen, irrsinnigen Grind-Attacken und gelegentlichen Hardcore-Shouts ist den Herren Kling und Nordberg ein giftiger Cocktail gelungen, der Goreg&auml;ng einen Platz in den vorderen Reihen extremer Musik bescheren d&uuml;rfte. Ein Kleinod aus dem Untergrund, das trotz oder gerade wegen seine vielen Einfl&uuml;sse und seiner schieren Rohheit begeistert!</p>
  144. ]]></description><author>new[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  145. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10136.html</link>
  146. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10136.html</guid>
  147. </item><item>
  148. <title>Emerald (CH) - Restless Souls</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 17. Mai 2019<br />Zeit: 57:09<br />Label: <a href="http://www.roar.gr" target="_blank">ROAR! Rock Of Angels Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.emerald.ch" target="_blank">www.emerald.ch</a><br />MySpace: <a href="http://www.myspace.com/emeraldch" target="_blank">www.myspace.com/emeraldch</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>5 von 6 Punkten</p><p>Als verl&auml;sslicher Lieferant von Qualit&auml;tsarbeit erweisen sich die Schweizer Metalhaeds von Emerald mit ihrem nunmehr achten Studioalbum Restless Souls. F&uuml;r ihre zw&ouml;lf neuen Songs haben die f&uuml;nf Herren und die Dame am Bass ihr Schwermetall in ganz unterschiedlichen H&auml;rtegraden gest&auml;hlt. Hauptaugenmerk liegt nat&uuml;rlich einmal mehr auf melodischen Metalhymnen, die den H&ouml;rer aus dem Stegreif mit sich rei&szlig;en. Allen voran steht mit dem Opener "Freakshow" ein Ohrwurm, den man nicht so schnell wieder loswird. "Son Of Sam" l&auml;sst w&auml;hrend seiner ausgiebigen Instrumentalpassagen zur Luftgitarre greifen und zum Titeltrack muss man fast schon Obacht geben, dass man nicht spontan in den eigenen vier W&auml;nden die Pommesgabel zur Decke streckt. </p>
  149. <p>Dazwischen versuchen sich die Schweizer immer wieder mit hart und schneidig gespielten Speed- und Thrash-Attacken, wie etwa in "Digital Slavery", "The Wicked Force" und "Heaven Falls Down". An diesen Stellen legt S&auml;nger Mace Mitchell, der seit dem letzten Album Reckoning Day mit an Bord ist und einen ganz vorz&uuml;glichen Job erledigt, dann auch sp&uuml;rbar mehr Dreck in seine sonst glasklare Sangesstimme. Einen stilistischen Gegenpol zu diesen punktuellen Eruptionen bieten die Powerballade "Set Me Free" und der mainstream-orientierte Melodic-Rocker "Superhero". Schlie&szlig;lich verspr&uuml;ht "Cad Goddeu" mit seinen &uuml;ppigen Synthesizer-Einlagen einen Hauch von archaischem Fantasy-Feeling. </p>
  150. <p>Landmann und Produzent V.O. Pulver poliert den Smaragd (emerald) mit einen sauberen und warmen Klang quasi zu Hochglanz auf, sodass Restless Souls tats&auml;chlich als kleines Juwel das Schmuckk&auml;stchen manch eines Melodic-Fans bereichern d&uuml;rfte. Platten-Sammler m&uuml;ssen vermutlich schnell sein, denn die Fassung in transparent gr&uuml;nem Vinyl ist auf 250 St&uuml;ck begrenzt</p>
  151. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  152. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10130.html</link>
  153. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10130.html</guid>
  154. </item><item>
  155. <title>Schandmaul - Artus</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 03. Mai 2019<br />Zeit: 50:48<br />Label: <a href="http://www.universal-music.de" target="_blank">Universal Music</a><br />Homepage: <a href="http://www.schandmaul.de" target="_blank">www.schandmaul.de</a><br />MySpace: <a href="http://www.myspace.com/schandmaulmusic" target="_blank">www.myspace.com/schandmaulmusic</a><p>o'zapft von Ray</p><p>5 von 6 Punkten</p><p><a href="http://www.heavyhardes.de/review-9927.html">Drei Jahre</a> ist nun schon wieder her, seit uns die Spielleute mit neuem Musikgut begl&uuml;ckten. Nun ist es aber soweit, das Nachfolgewerk Artus steht in den Startl&ouml;chern.<br />
  156. Der Albumtitel mag es zwar vermuten lassen, aber bei Artus handelt es sich nicht um ein Konzeptalbum, soviel gleich mal vorweg. Vielmehr wurde dem K&ouml;nig und seiner allseits bekannten Geschichte drei Songs gewidmet, die allerdings auf dem Album auch gleich beisammen stehen: "Die Tafelrunde", "Der Gral" sowie "Die Insel - Ynys Yr Afallon".<br />
  157. Den Einstieg bildet allerdings "Der Meisterdieb", ein eher getragener Song mit einem leichtem, unterschwelligen Groove. Leichte Parallelen zu Robin Hood sind hier wohl eher zuf&auml;lliger Natur... oder doch nicht? Wie so oft schl&uuml;pft S&auml;nger Thomas Lindner in die Erz&auml;hlerrolle und berichtet quasi aus erster Hand vom Beutezug. Kontr&auml;r zum Thema wartet das nachfolgende "Der Totengr&auml;ber" mit einer gar fr&ouml;hlichen Melodief&uuml;hrung auf, die vor allem beim Refrain zum Tanzen einl&auml;dt und sicherlich auch f&uuml;r reichlich Bewegung vor der B&uuml;hne sorgen wird. Flott-treibend treffen wir im weiteren Verlauf des Rundlings auf "Vagabunden": hier bestimmt Fr&ouml;hlichkeit das melodische Geschehen. Den "Froschk&ouml;nig" kennt man bereits aus fr&uuml;hkindlichen Erz&auml;hlungen, doch so interpretiert kennt man ihn dann wohl eher nicht. Thomas versteht ein ums andere Mal, in seinen Texten Geschichten zu erz&auml;hlen, die einen mitnehmen auf eine Reise. Bestes Beispiel hierzu ist "Kapit&auml;n", ein eher nachdenklicherer Song, garniert mit einer Spur Melancholie. G&auml;nzlich anders agiert das folgende "Oboe", der recht aggressiv durch die Boxen kommt. Gegen Ende der Scheibe setzen wir uns dann zur "Tafelrunde" und nehmen Teil am Geschehen. Auch hier nimmt uns Thomas mit, mittenrein in die Geschichte statt nur dabei zu sein. Das Ende bildet dann die vertonte und auf die Essenz reduzierte Geschichte von Moby Dick.<br />
  158. Im Vergleich zum Vorg&auml;ngeralbum mag Artus etwas ruhiger, etwas getragener erscheinen, doch eines ist sicher: wo Schandmaul drauf steht, ist auch Schandmaul drinnen.</p>
  159. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  160. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10137.html</link>
  161. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10137.html</guid>
  162. </item><item>
  163. <title>Decembre Noir - Autumn Kings</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 09. November 2018<br />Zeit: 69:39<br />Label: <a href="http://www.lifeforcerecords.com" target="_blank">Lifeforce Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.decembre-noir.de" target="_blank">www.decembre-noir.de</a><br />MySpace: <a href="http://myspace.com/decembrenoir" target="_blank">myspace.com/decembrenoir</a><p>o'zapft von Ray</p><p>6 von 6 Punkten</p><p>Im sch&ouml;nen zwei-Jahres-Rhythmus kredenzen uns die Thr&uuml;ringer einen neuen Rundling, das aktuelle und mittlerweile dritte Album h&ouml;rt auf den sch&ouml;nen Namen Autumn Kings.<br />
  164. Wie schon in der Vergangenheit erfreuen uns die Jungs mit ihrem Mix aus Death- und Doom Metal, der seine Wirkung nicht verfehlt. Dabei bewegt sich der Sound zwar &uuml;berwiegend in den unteren Geschwindigkeitsgefilden, scheut aber beileibe nicht den Ausflug in das ein oder andere flottere Tempo. Eingebettet ist das Ganze in eine Mixtur aus Tristess, Melancholie und eing&auml;ngigen Melodieb&ouml;gen. Dabei brauchen die Songs durchaus Zeit, um sich zu entfalten. Diese wird ihnen auch gew&auml;hrt, knackt doch bereits der k&uuml;rzeste Song die sieben-Minuten-Marke, zwei Songs schaffen es sogar &uuml;ber elf Minuten. Dabei kommt jedoch zu keiner Zeit Langatmigkeit auf, wie beispielsweise "A Weeping Sunrise" eindrucksvoll zeigt: Ein knackiger Beginn, pl&ouml;tzlich bricht der Song ab, ruhige Pianokl&auml;nge &uuml;bernehmen das Geschehen, ehe die Gitarren wieder langsam einsteigen und das Zepter an sich rei&szlig;en. Langsam schraubt sich der Song weiter nach oben und gipfelt mit einem extremen Groove. Dieses Spiel wird gleich nochmal wiederholt. Ja, diese Kombination aus Melancholie und Groove, das k&ouml;nnen die Jungs definitiv. Dieses Album eignet sich perfekt dazu, den Herbst einzul&auml;uten, wenn langsam drau&szlig;en das Leben versiegt und sich die K&auml;lte und Dunkelheit ihren Weg bahnt. Jedoch sollte man sich Zeit nehmen f&uuml;r dieses Album und die Songs auf einen wirken lassen, das erneute dr&uuml;cken der Play-Taste sollte hier hilfreich sein.</p>
  165. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  166. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10133.html</link>
  167. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10133.html</guid>
  168. </item><item>
  169. <title>The Whiskey Hell - Bitchhiker</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 10. Mai 2019<br />Zeit: 57:57<br />Label: Keiler Records<br />Homepage: <a href="http://www.whiskeyhell.com" target="_blank">www.whiskeyhell.com</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>5 von 6 Punkten</p><p>Was 2013 mit <a href="http://www.heavyhardes.de/review-8940.html">Booze'n'Boogie</a> unter <a href="http://www.heavyhardes.de/band-7866.html">Wallenberg's Whiskey Hell</a> begann, fand 2015 mit Bullets'n 'Borritos unter The Whiskey Hell seine Fortsetzung und wird nun unter selbigem Banner um Bitchhiker erweitert. Dabei tauchen Bandchef Olly Wallenberg und seine beiden Mitstreiter immer tiefer hinab in die S&uuml;mpfe der amerikanischen S&uuml;dstaaten. Sein Mix aus Boogie, Rock'n'Roll und ganz viel Blues klingt so ehrlich und authentisch, dass man glatt vergessen k&ouml;nnte woher dieses schwerst t&auml;towierte Trio eigentlich stammt, n&auml;mlich aus Hamburg. </p>
  170. <p>Der Einstieg ins neue Werk erfolgt wie gewohnt knackig und rasant mit "Bad Ass Boogie". Auch "Trailer Park Queen", "Bitchhiker" und das hymnische "Whorehouse Love Affaire" hauen ordentlich auf die Zw&ouml;lf. Beginnend mit "Memphis 97" ger&auml;t die zweite Albumh&auml;lfte nach und nach ruhiger und atmosph&auml;rischer. Bei all dem Blues und trockenen Groove im Sound f&uuml;hlt man sich nicht selten an <a href="http://www.heavyhardes.de/band-3780.html">ZZ Top</a> erinnert. Ein anderer un&uuml;berh&ouml;rbarer Einfluss wird sogar im Text von "Keep On Searching" namentlich genannt: <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1901.html">Lynyrd Skynyrd</a>. Das musikalische Zitat l&auml;sst nicht lange auf sich warten - in der unplugged Version des 2013er Gassenhauers "Cocaine Cowboys" taucht schlie&szlig;lich auch das markante Riff von Skynyrds "Simple Man" auf. Mit einer weiteren akustischen Neufassung von "Weed'n'Whiskey" aus 2015 endet ein erdiges Blues-Rock-Erlebnis, das den Griff zur Whiskeyflasche provoziert. Keine Frage: mit Bitchhiker im Gep&auml;ck ger&auml;t The Whiskey Hell zum brandhei&szlig;en Live-Tipp f&uuml;r das n&auml;chste Biker oder Trucker Festival.</p>
  171. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  172. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10129.html</link>
  173. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10129.html</guid>
  174. </item><item>
  175. <title>Buckets N Joints - Safe By Release (EP) / Disappear (Single)</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: Mai 2019<br />Zeit: EP 23:00 - Single 3:41<br />Label: Cargo Records<br />Homepage: <a href="http://www.bucketsnjoints.com" target="_blank">www.bucketsnjoints.com</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>Ohne Wertung</p><p>Mit ihrer ersten EP Safe By Release konnten Buckets N Joints in ihrer Heimat Israel bereits einiges an Staub aufwirbeln. Nun legen die Alternative Rocker nach und bescheren uns als Vorgeschmack auf das via Cargo-Records f&uuml;r diesen Sp&auml;tsommer angek&uuml;ndigte Album Offline zun&auml;chst die neue Single Disappear, welche an dieser Stelle gemeinsam mit den Songs der EP besprochen wird. </p>
  176. <p>Die vier Jungs aus Tel Aviv orientieren sich musikalisch stark an der Alternative- und Independent-Welle der 1990er, lassen aber ebenso Elemente aus klassischem Rock mit einflie&szlig;en und schaffen es dank der oft melancholischen Grundstimmung ihrer Songs vielleicht sogar das eine oder andere Gothic-Herz zu erweichen. Safe By Release beginnt mit "On The Ground" eher ruhig, chillig und durchaus radiotauglich. Kein Wunder, dass es diese Nummer direkt zum "Song Of The Week" von Israels Key-Radio-Station 88FM schaffte. Deutlich heftiger und mit feinem Groove versehen rockt "What Do You Want" durch die Membrane, ehe mit "OMG" und Safe By Release" balladeske T&ouml;ne angeschlagen werden. Wieder etwas rockiger, hoch emotional, dezent progressiv und irgendwie nachdenklich bildet "Good Bye Skye" den Schlusspunkt. Vergleiche mit den britischen Kollegen <a href="http://www.heavyhardes.de/band-701.html">Muse</a> werden sich Buckets N Joints da sicherlich gefallen lassen m&uuml;ssen. Aber es gibt ja schlie&szlig;lich Schlimmeres und als erstes Lebenszeichen kann sich die EP mehr als h&ouml;ren lassen. Vor allem S&auml;nger Royi Dalal macht mit seinem angenehmen und vielseitigen Organ einen sehr guten Eindruck.</p>
  177. <p>Was man auf dem ersten Longplayer in diesem Jahr noch zu h&ouml;ren bekommt, d&uuml;rfte spannend werden. Denn die Vorab-Single "Disappear" zeigt Buckets N Joints vor allem in Sachen Songwriting noch einmal ausgereifter. Der Nummer geht vom ersten Moment an tief unter die Haut und macht definitiv Lust auf mehr! Um nun auch in Europa Fu&szlig; zu fassen, sind Buckets N Joints derzeit auf Konzertreise. Wer sich einen ersten Eindruck verschaffen m&ouml;chte, dem sei das auf der Bandpage zu findende Video zu "Disappear" empfohlen.</p>
  178. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  179. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10134.html</link>
  180. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10134.html</guid>
  181. </item><item>
  182. <title>Saltatio Mortis - Brot und Spiele \x96 Klassik und Krawall</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 22. M&auml;rz 2019<br />Zeit: CD1 39:34; CD2 71:54<br />Label: <a href="http://www.universal-music.de" target="_blank">Universal Music</a><br />Homepage: <a href="http://www.saltatio-mortis.com" target="_blank">www.saltatio-mortis.com</a><p>o'zapft von Ray</p><p>6 von 6 Punkten</p><p>Ein paar Monate nach V&Ouml; des Erfolgsalbums <a href="http://www.heavyhardes.de/review-10091.html">Brot Und Spiele</a> legen die Spielleute von Saltatio Mortis noch einen nach und bringen diese sch&ouml;ne Doppel-CD auf den Markt. Angesichts des Tourpensums eine ordentliche Leistung, denn eine Klassik-CD macht man ja bekanntlich auch nicht mal eben so nebenbei.<br />
  183. Wie der Beiname Klassik und Krawall ja bereits verr&auml;t, wurde das komplette Album Brot Und Spiele mit einem Orchester neu interpretiert, sprich, man hat sich nicht nur auf das blo&szlig;e Nachspielen der Songs beschr&auml;nkt, wie es so manche andere Bands gemacht haben bzw. machen. Nein, die Songs erhalten hier ein neues Gewand. Bedient hat man sich dabei u.a. bei Bratsche, Cello und Geige. W&auml;hrend ruhige Songs wie "Sie Tanzt Allein" oder "Spur Des Lebens" dabei erwartungsgem&auml;&szlig; ruhig bleiben, werden aus flotten, rockigen Treibern wie "Besorgter B&uuml;rger" d&uuml;stere, der Thematik entsprechende Versionen. Auch "Ich Werde Wind" wird im Tempo deutlich gedrosselt, er&ouml;ffnet dadurch neue Blickwinkel auf den Text und erf&auml;hrt damit eine nachdenkliche Note. "Nie Wieder Alkohol" w&uuml;rde man dagegen mit dieser Interpretation eher in den Balkanstaaten verorten.<br />
  184. Damit das Ganze nicht zu brav wirkt, wurde dem Digipack noch ein Livemitschnitt der Brot-und-Spiele-Tour 2018 beigef&uuml;gt, aufgenommen in der Turbinenhalle in Oberhausen. Sehr sch&ouml;n wurde hier die Liveatmosph&auml;re eingefangen, was ebenfalls beileibe keine Selbstverst&auml;ndlichkeit bei Livealben darstellt. Das Konzert wurde authentisch aufgezeichnet, so mancher neben der Spur liegender Ton wurde auch dort belassen, so wie es sein soll. Wer auf der Tour mit dabei war, kann sich hiermit zur&uuml;ck in den Konzertsaal seines Vertrauens teleportieren.<br />
  185. Brot und Spiele - Klassik und Krawall kann nur w&auml;rmstens empfohlen werden.</p>
  186. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  187. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10131.html</link>
  188. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10131.html</guid>
  189. </item><item>
  190. <title>Steel Prophet - The God Machine</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 26. April 2019<br />Zeit: 41:02<br />Label: <a href="http://www.roar.gr" target="_blank">ROAR! Rock Of Angels Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.steelprophet.com" target="_blank">www.steelprophet.com</a><br />MySpace: <a href="http://www.myspace.com/steelprophets" target="_blank">www.myspace.com/steelprophets</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>5 von 6 Punkten</p><p>Die Recken von Steel Prophet schlagen ein neues Kapitel auf: Rick Mythiasin, der seit 1989 die Stimme der Metal-Veteranen aus Los Angeles war, ist auf dem neuen Werk The God Machine nicht mehr zu vernehmen. Sein Nachfolger ist kein Geringerer als R.D. Liapakis, der hierzulande bestens als Frontmann von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1943.html">Mystic Prophecy</a> und <a href="http://www.heavyhardes.de/band-8228.html">Devil's Train</a> bekannt sein d&uuml;rfte. Mit seiner heiseren, bluesigen Stimme soll er nun frischen Wind in die Band bringen und ist dabei viel mehr, als "nur" der neue S&auml;nger von Steel Prophet. Auch beim Songwriting und bei der Produktion hat er flei&szlig;ig mitgemischt!</p>
  191. <p>Diese spannende Kollaboration resultiert in zehn abwechslungsreichen und kraftvollen Metaltracks, an deren Spitze die beiden mitrei&szlig;enden Killer "The God Machine" und "Crucify" stehen. Wo sich H&auml;rte, hymnische Melodien und technische Finesse in der Waage halten, ist die Spielfreude der Truppe kaum zu &uuml;berh&ouml;ren. Kein Wunder, dass mit "Thrashed Relentlessly" an dritter Stelle eine richtig dicke Keule geschwungen wird, ehe "Dark Mask / Between Love And Hate" den Fokus auf die Melodie legt. "Soulhunter" ist schlie&szlig;lich eine flott gezockte Powerhymne, die tats&auml;chlich ein wenig nach Mystic Prophecy klingt. Aber auch andere Einfl&uuml;sse lassen sich auf The God Machine ausmachen: "Damnation Calling" ist unmissverst&auml;ndliche Verneigung vor <a href="http://www.heavyhardes.de/band-4121.html">Black Sabbath</a> und Riff-Meister Tony Iommi. Die er&ouml;ffnenden Riffs des teils balladesken "Buried And Broken" haben etwas markant Jungfr&auml;uliches an sich... etwas eisern Jungfr&auml;uliches, versteht sich. Gegen Ende hin erinnern die wuchtigen Gitarren dagegen an <a href="http://www.heavyhardes.de/band-817.html">Saxon</a>s "The Eagle Has Landed".  Als Ohrwurm, den man so schnell nicht mehr loswird, entpuppt sich schlie&szlig;lich "Lucifer - The Devil Inside". Auch der Schlachtgesang "Fight, Kill" sorgt f&uuml;r G&auml;nsehaut, ehe es im finalen "Life = Love = God Machine" noch einmal deutlich melodischer zur Sache geht.</p>
  192. <p>Keine Frage, der Neustart ist gegl&uuml;ckt! The God Machine ist ein rundum gelungener Spagat zwischen US Power Metal, NWOBHM-Einfl&uuml;ssen und zeitgem&auml;&szlig;er Professionalit&auml;t bei Produktion und Songwriting. Davon ganz abgesehen wird sich zeigen m&uuml;ssen, ob angestammte Prophet-Fans den neuen Mann am Mikro, dessen Einfl&uuml;sse nun mal un&uuml;berh&ouml;rbar sind, akzeptieren werden.</p>
  193. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  194. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10128.html</link>
  195. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10128.html</guid>
  196. </item><item>
  197. <title>F.R.I.D.A. - Meinungsmonument</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 19. April 2019<br />Zeit: 31:41<br />Label: <a href="http://www.coretexrecords.com" target="_blank">Coretex</a><br />Homepage: <a href="http://www.facebook.com/fridapunkberlin" target="_blank">www.facebook.com/fridapunkberlin</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>4 von 6 Punkten</p><p>Wenn man als neu gegr&uuml;ndete Band nicht so recht wei&szlig;, wie man sich denn nun nennen soll, dann muss halt die neu geborene Tochter des Gitarristen herhalten. Schlie&szlig;lich fielen Bandgr&uuml;ndung und Geburtstermin nahezu zusammen. Seit 2015 musizieren die f&uuml;nf Berliner also unter dem Namen F.R.I.D.A. miteinander und bringen nun ihr Deb&uuml;talbum Meinungsmonument an den Start. Darauf hat sich die Band einem Grenzgang zwischen Deutschrock, Punk und Hardcore verschrieben, der ganz sch&ouml;n deftig praktiziert wird. Gleich der Opener "Graue V&ouml;gel" mit Gasts&auml;nger Schulle (von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-2999.html">Toxpack</a>) l&auml;sst keinen Stein auf dem anderen stehen und zeigt eine junge, w&uuml;tende Band, die vor Energie und Spiellust nur so &uuml;bersch&auml;umt. Das Adjektiv "jung" sei dabei allerdings nur auf das noch kurze Bestehen der Band bezogen. Seine Mitglieder sind n&auml;mlich alles andere als Gr&uuml;nschn&auml;bel und haben sich ihre Sporen teils schon in Bands wie <a href="http://www.heavyhardes.de/band-7233.html">Piratenpapst</a>, Johnny Rock und <a href="http://www.heavyhardes.de/band-3125.html">Die Skeptiker</a> verdient. In Sachen Produktion muss man bei Meinungsmonument zwar ein paar Abstriche machen - gerade das Schlagzeug k&ouml;nnte da durchaus eine Ecke satter klingen - aber unterm Strich passt die rohe Produktion ganz gut zum vorliegenden Material. </p>
  198. <p>Gassenhauer findet man auf Meinungsmonument zuhauf, jedoch nutzt sich die Mucke mit der Zeit auch etwas ab. Das Rad wird schlie&szlig;lich nicht neu erfunden und wenn es kein einziger der zw&ouml;lf Tracks &uuml;ber die drei-Minuten-Marke schafft, darf man sich wohl auch keine zu gro&szlig;en Illusionen hinsichtlich des Songwritings machen. Hier gibt es einfach konsequent auf die M&uuml;tze und gegen Ende &uuml;berraschen F.R.I.D.A. im einzig englisch-sprachigen Song "F.U.C:K." mit einer lupenreinen und durchschlagenden Hardcore-Keule. Mit "Jetzt Schl&auml;gt's 13" setzt man einen ausgelassenen Punk-Rock-Song quasi zum Runterkommen oben drauf und schlie&szlig;t mit dem finalen "Drehmoment" wieder den Kreis zum Deutschrock.</p>
  199. <p>Noch etwas ungeschliffen unterwegs zeigen die Berliner. ein gutes H&auml;ndchen f&uuml;r eing&auml;ngige Riffs und punkten mit ungez&uuml;gelter Spielfreude. Achtung Deutschland: Tiefdruckgebiet F.R.I.D.A. h&auml;lt direkt auf dich zu!</p>
  200. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  201. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10127.html</link>
  202. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10127.html</guid>
  203. </item><item>
  204. <title>Sworn Enemy - Gamechanger</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 05. April 2019<br />Zeit: 37:00<br />Label: M-Theory<br />Homepage: <a href="http://www.swornenemynyc.com" target="_blank">www.swornenemynyc.com</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>5 von 6 Punkten</p><p>Nach f&uuml;nfj&auml;hriger Albumpause gibt es bei Sworn Enemy wieder ordentlich was auf die M&uuml;tze... auf die Schirmm&uuml;tze, um genau zu sein. Denn dieses Accessoire wird in Metalcore-Kreisen ja ganz gerne getragen. In diesem Genre bewegen sich die New Yorker Recken um S&auml;nger und mittlerweile einzig verbliebenes Gr&uuml;ndungsmitglied Sal Lococo n&auml;mlich auch auf ihrem sechsten Studioalbum Gamechanger. Den Titel sollte man allerdings nicht programmatisch sehen. Die Band bleibt sich n&auml;mlich treu und neue Impulse werden dem Genre mit dieser Scheibe sicherlich nicht gegeben.</p>
  205. <p>Wenn bei Sworn Enemy schnittiges Thrash-Riffing a la <a href="http://www.heavyhardes.de/band-854.html">Slayer</a> und <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1490.html">Death Angel</a> mit brachialem Hardcore-Groove vereint wird, dann bleibt bekanntlich kein Stein auf dem anderen. Daher d&uuml;rfen sich die Fans erneut auf zehn durchschlagende Abrissbirnen plus Intro freuen, die bei k&uuml;nftigen Live-Gigs mit Sicherheit f&uuml;r m&auml;chtig Wirbel vor der B&uuml;hne sorgen werden. Gleich der Opener "Prepare For Payback" transportiert mit schwer groovenden Riffs unmissverst&auml;ndlich die Botschaft von Sworn Enemy: "Step the fuck back before you get knocked down!" Hier und in vielen anderen Nummern pendelt die Band zwischen schleppenden und Up-Tempo-Passagen. Dazwischen finden sich immer wieder Gang-Shouts und feine Solo-Einlagen. Richtig Fahrt aufgenommen wird beispielsweise bei "Fragments Of A Broken Life" oder "The Fall Of Modern Man", wohingegen "Seeds Of Hate" f&uuml;r feinste Thrash-Gitarren steht. Schlie&szlig;lich ist mit "The Consequence" auch eine fast schon hymnische Nummer mit an Bord, bei der die Fans zum Mitsingen gefordert werden. Seinen fetten Sound verdankt der Dreher &uuml;brigens keinem Geringeren als <a href="http://www.heavyhardes.de/band-644.html">Machine Head</a>s Rob Flynn, der die Produktion der neuen Songs in die Hand nahm. Am Ende dieser Kooperation steht ein starkes und schlagkr&auml;ftiges Album, das vielleicht keine Highlights enth&auml;lt, sich aber auch keinen Durchh&auml;nger leistet. Genre-Fans k&ouml;nnen daher bedenkenlos zugreifen.</p>
  206. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  207. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10126.html</link>
  208. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10126.html</guid>
  209. </item><item>
  210. <title>Lance King - ReProgram</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 29. M&auml;rz 2019<br />Zeit: 59:53<br />Label: <a href="http://www.nightmare-records.com" target="_blank">Nightmare Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.lancekingvox.com" target="_blank">www.lancekingvox.com</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>4 von 6 Punkten</p><p>Lance King, Eigent&uuml;mer des US Plattenlabels Nightmare Records, verdient seine Br&ouml;tchen nicht nur indem er Musiker f&ouml;rdert. Er macht auch selbst Musik und war in den letzten knapp drei&szlig;ig Jahren in ganz unterschiedlichen Bands t&auml;tig. Zurzeit gilt seine musikalische Kreativit&auml;t seinem selbstbenannten Soloprojekt, mit dem er nun den Nachfolger zum 2011er Werk A Moment In Chiros vorlegt. ReProgram hei&szlig;t das gute St&uuml;ck und so ganz solo war Herr King w&auml;hrend dessen Aufnahmen nat&uuml;rlich nicht. Da gibt es eine ganze Reihe an Gastmusikern, die f&uuml;r ReProgram an den Instrumenten und beim Liederschreiben mitgewirkt haben. Das Resultat ist ein spannendes und vielschichtiges Metalalbum geworden, das sich allerdings nicht gleich beim ersten H&ouml;ren erschlie&szlig;en l&auml;sst.</p>
  211. <p>Das mag vor allem daran liegen, dass Strophen, Br&uuml;cken und Soli zumeist ganz sch&ouml;n technisch und progressiv gestrickt sind. Zum Ausgleich darf man sich in den Refrains auf richtig tolle Melodien freuen, die Lance mit seiner ausdrucksstarken Stimme perfekt umsetzen kann. Dazu liefern fl&auml;chige Synthesizer mal poppige, mal futuristische Atmosph&auml;ren, welche die wissenschaftlich bis philosophisch angehauchten Texte transportieren. Zwar f&auml;llt der Qualit&auml;tslevel w&auml;hrend der zweiten Albumh&auml;lfte vor&uuml;bergehend etwas ab, was man allerdings alleine w&auml;hrend der ersten sechs Song zu h&ouml;ren bekommt, kann absolut &uuml;berzeugen. Freunde von Progressiv Metal, die Scheiben von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1436.html">Queensryche</a>, <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1694.html">Dream Theater</a> oder <a href="http://www.heavyhardes.de/band-12.html">Savatage</a> ihr Eigen nennen, sollten hier unbedingt ein Ohr riskieren. Ihnen seien der hypnotisierende Opener und Titeltrack, das teils ganz sch&ouml;n deftig eingespielte "Pointing Fingers" und die Parade-Prog-Nummer "Limitliess" als Anspieltipps gegeben. Zu "Limitless" findet sich &uuml;brigens auch ein Lyric-Video im Netz.</p>
  212. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  213. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10125.html</link>
  214. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10125.html</guid>
  215. </item><item>
  216. <title>Eradicator - The Atomic Blast (Re-Release)</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 22. M&auml;rz 2019<br />Zeit: 59:26<br />Label: Green Zone Music<br />Homepage: <a href="http://www.eradicator.de" target="_blank">www.eradicator.de</a><br />MySpace: <a href="http://www.myspace.com/eradicatormusic" target="_blank">www.myspace.com/eradicatormusic</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>Ohne Wertung</p><p>Vor genau zehn Jahren ver&ouml;ffentlichten die Sauerl&auml;nder Thrasher Eradicator ihr selbstbewusst betiteltes Deb&uuml;talbum <a href="http://www.heavyhardes.de/review-5284.html">The Atomic Blast</a>, welches nun als Neuauflage noch einmal auf den Markt gebracht wird, da die Erstpressung seit einigen Jahren vergriffen ist.  Titel wie "Possessed By The Devil", "Never Surrender" und allen voran "Thrashing Through The Pit" stehen programmatisch f&uuml;r das gesamte Album. Also Ellenbogen ausgefahren und ab geht die Post! Dabei d&uuml;rfen allerhand Zitate altvorderer Bay-Area-Legenden a la <a href="http://www.heavyhardes.de/band-671.html">Metallica</a> und <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1863.html">Exodus</a> nat&uuml;rlich nicht fehlen, aber auch <a href="http://www.heavyhardes.de/band-383.html">Destruction</a> kann man sich nur zu gut als m&ouml;gliche Inspirationsquelle vorstellen. Eines ist gewiss: dieser Old-School-Thrash kommt von Herzen. Man braucht sich nur die Fotos auf der Band-Homepage anzusehen, um hierf&uuml;r Best&auml;tigung zu finden. Allein die Frisuren der beiden St&ouml;ber-Br&uuml;der wirken v&ouml;llig aus der Zeit gefallen, so dass man sich bei Eradicator nicht nur musikalisch in die Bl&uuml;tezeit des Thrash Metal in den 1980ern zur&uuml;ckversetzt f&uuml;hlt.</p>
  217. <p>Klanglich wurde an den neun Songs des Deb&uuml;ts nichts ge&auml;ndert, die Aufnahmen sind ja im Grunde auch noch recht jung. Daf&uuml;r wurden die Songs "Possessed By The Devil", "Capital Punishment", "War In My Head" und "Trigger To Apocalypse" neu eingespielt und als Bonus oben drauf gepackt. Au&szlig;erdem enth&auml;lt die Jubil&auml;umsversion ein komplett &uuml;berarbeitetes Booklet mit allerhand Fotomaterial aus der 15-j&auml;hrigen Bandgeschichte. </p>
  218. <p>Interessierte Thrash-Lunatics, die gut gemachtem Krach von der Basis gerne ihr Geh&ouml;r schenken und dazu noch das gute olle Vinyl bevorzugen, sollten schnell zugreifen. Denn die Plattenversion, die zwar keine Bonustracks, daf&uuml;r aber einen gratis Download-Link zur erweiterten Fassung enth&auml;lt, ist auf 250 Exemplare limitiert und daher ein feines Sammlerst&uuml;ck.</p>
  219. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  220. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10124.html</link>
  221. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10124.html</guid>
  222. </item><item>
  223. <title>Athanasia - The Order Of The Silver Compass</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 15. M&auml;rz 2019<br />Zeit: 35:43<br />Label: <a href="http://www.roar.gr" target="_blank">ROAR! Rock Of Angels Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.facebook.com/pg/athanasiametal" target="_blank">www.facebook.com/pg/athanasiametal</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>4 von 6 Punkten</p><p>Kryptisches Cover-Artwork, komplizierter Albumtitel und der erste Song geht auch nicht gerade runter wie &Ouml;l. Die Band Athanasia wirft mit The Order Of The Silver Compass ihr Deb&uuml;talbum in den Ring und macht es dem H&ouml;rer nicht gerade einfach. Nur m&uuml;hsam f&uuml;gen sich die Puzzleteile aus melodischem Modern Metal, Thrash und industriellem Black Metal zusammen. Die Aufmerksamkeit des Konsumenten ist da schon gefordert!<br />
  224. Doch wer sind diese Musiker &uuml;berhaupt, die sich da so gerne zwischen die St&uuml;hle setzen? Als Kopf des amerikanischen Trios darf man Caleb Bingham vermuten, der zwischen 2005 und 2007 als Leadgitarrist bei <a href="http://www.heavyhardes.de/band-4341.html">Five Finger Death Punch</a> in die Saiten griff und au&szlig;erdem noch bei <a href="http://www.heavyhardes.de/band-2174.html">Zonaria</a> t&auml;tig war. Er zeichnet bei Athanasia nicht nur verantwortlich f&uuml;r die Klampfe und die Produktion, sondern liefert auch die Vocals, die sich zwischen melodischem Klargesang und fiesem Keifen bewegen. Auch Drummer Jason West wird f&uuml;r viele kein unbeschriebenes Blatt sein, kennt man ihn doch von den <a href="http://www.heavyhardes.de/band-700.html">Murderdolls</a> oder Wednesday 13. Komplettiert wird die Band von Brandon Miller am Tieft&ouml;ner.<br />
  225. Musikalisch haben sich die drei Amis keine Grenzen gesetzt. Wo der Opener "Read Between The Lines" noch recht vertrackt daherkommt und einen ersten Vorgeschmack der Vielseitigkeit dieser Band liefert, setzt das folgende "Spoils Of War" dann erst einmal auf Harmonie und Eing&auml;ngigkeit. F&uuml;r harten und modern interpretierten Thrash Metal steht sodann der Titeltrack "The Order Of The Silver Compass" und wei&szlig; mit einem epischen Refrain zu fesseln. Ganz eigene Wege beschreitet das konsequent skandinavisch-schwarzmetallisch gestrickte "Mechanized Assault", das sich einen Vergleich mit <a href="http://www.heavyhardes.de/band-393.html">Dimmu Borgir</a> (allerdings ohne orchestrales Ged&ouml;ns) wohl gefallen lassen muss. Der mitrei&szlig;ende "Nightmare Sound" schafft dann erneut den Spagat zwischen kompromissloser H&auml;rte und mitrei&szlig;ender Melodik, ehe es am Ende mit "White Horse" eher gem&auml;chlich und atmosph&auml;risch zu Sache geht. Ohne ein gewisses Ma&szlig; an Offenheit gegen&uuml;ber unterschiedlicher Spielarten im Heavy Metal kommt man bei Athanasia sicherlich nicht weiter und wer die geforderte Eigenschaft mit sich bringt, wird wom&ouml;glich auch mehr als nur einen Durchlauf ben&ouml;tigen, um die Funktionsweise des silbernen Kompass zu kapieren. Aber Geduld wird bekanntlich belohnt, denn dieser Dreher gibt seine Schichten nur allm&auml;hlich preis und kann als Nischenprodukt am Ende doch unterhalten und &uuml;berzeugen.</p>
  226. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  227. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10122.html</link>
  228. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10122.html</guid>
  229. </item><item>
  230. <title>Arctic Winter - Plek Meddl</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: M&auml;rz 2018<br />Zeit: 68:58<br />Label: Eigenproduktion<br />Homepage: <a href="http://www.arcticwinter.de" target="_blank">www.arcticwinter.de</a><br />MySpace: <a href="http://www.myspace.com/arcticwintermetal" target="_blank">www.myspace.com/arcticwintermetal</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>4 von 6 Punkten</p><p>Plek Meddl ist das zweite Album der saarl&auml;ndischen Metalband Arctic Winter, deren Wurzeln bis in die sp&auml;ten 1980er reichen. Wer die Band kennt oder sogar das 2013er Deb&uuml;t <a href="https://www.heavyhardes.de/review-8962.html">Uch Alder</a> sein Eigen nennt wird wissen, dass diese Recken nicht ganz einfach zu definieren sind. Frei Schnauze pfl&uuml;gen die vier Metalheads quer &uuml;bers weite Feld des Schwermetalls und lassen dabei kaum ein Subgenre links liegen. Da muss man schon ein dickes Fell haben, auch wenn die handwerkliche und kompositorische Umsetzung dieses stilistischen Allerleis im Grunde keine W&uuml;nsche offen l&auml;sst.</p>
  231. <p>Nach kurzem Intro gehen Arctic Winter mit ihrem Titeltrack "Plek Meddl", was sich im praktizierten Kreischgesang beinahe wie "Black Metal" anh&ouml;rt, gleich zu Beginn in die Vollen. Hier tut man sich leicht und k&ouml;nnte das St&uuml;ck in die Thrash-Schublade stecken, ignoriert man mal die urpl&ouml;tzlichen Death-Einsch&uuml;be. Wo "Seal Of The Emperor" zwischen Thrash und Melodic Death pendelt, zeigen beispielsweise "Self Destruction Sequence" und "Knights Of The Glory" einen klaren Hang zu traditionellem Heavy Metal. Dagegen wird in "A Glimpse Of Hell" von Doom &uuml;ber Thrash bis hin zu Death und Black so ziemlich alles abgedeckt, was einem an extremen Metal so in den Sinn kommt. Das gesangliche Spektrum allein in dieser Nummer reicht entsprechend von heiserem Gesang, &uuml;ber fieses Keifen bis hin zu tiefen Growls. Eine irrwitzige Kombination, die programmatisch steht f&uuml;r ein Gros der knapp siebzig-min&uuml;tigen Spielzeit von Plek Meddl! In logischer Konsequenz sind die meisten St&uuml;cke in sich unvorhersehbar gestrickt und spannend anzuh&ouml;ren. Dieser Stoff nutzt sich auch nicht sonderlich schnell ab. Es fehlen allerdings ein paar echte Highlights und vielleicht auch die eine oder andere Entspannungsphase im sonst recht hektischen Treiben. Immerhin hat "Jon Doe" ein ohrwurmm&auml;&szlig;iges Riff zu bieten. Was bleibt ist eine amtliche Dosis Krach von der Basis fernab aller denkbaren Konventionen. Wer seinen Metal gerne deftig genie&szlig;t und sich dabei auf kein bestimmtes Genre festlegen mag, der sollte Plek Meddl definitiv ein Ohr schenken.</p>
  232. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  233. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10117.html</link>
  234. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10117.html</guid>
  235. </item><item>
  236. <title>Destruction - Bestial Invasion Of Hell</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 26. Oktober 2018<br />Zeit: 19:47<br />Label: <a href="http://www.vicrecords.com" target="_blank">Vic Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.destruction.de" target="_blank">www.destruction.de</a><br />MySpace: <a href="http://www.myspace.com/officialdestruction" target="_blank">www.myspace.com/officialdestruction</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>Ohne Wertung</p><p>Das ist was f&uuml;r Sammler und Komplettisten! 1984 ver&ouml;ffentlichte das deutsche Thrash-Urgestein Destruction in der Besetzung Schmier/Tommy Sandmann/Mike Sifringer sein ersten Demo-Tape mit Namen Bestial Invasion Of Hell. Aggressiver und angefressener konnte man als Metal-Band anno 1984 im Grunde kaum klingen, wobei die Einfl&uuml;sse von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-2001.html">Venom</a> und <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1459.html">Mot&ouml;rhead</a> un&uuml;berh&ouml;rbar waren. Wie auch bei den Kollegen von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-610.html">Kreator</a> und <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1458.html">Sodom</a> zu jener Zeit  ging es wohl auch bei Destruction darum, die Extreme auszuloten. Im Gegensatz zu heute brachte Bandchef Schmier seine lyrischen Erg&uuml;sse mittels herausgew&uuml;rgten Shouts zum Ausdruck, die von seinen schrillen Vocals der letzten Alben doch recht weit entfernt sind. Alles klang da noch unheimlich roh und ungeschliffen, wobei das Trio mit "Mad Butcher", "Total Desaster" und "Tormentor" gleich drei Songs an den Start gebracht hat, die zu absoluten Band-Klassikern werden sollten und heute noch ihren Weg in die Setlist vieler Destruction-Gigs finden. </p>
  237. <p>Satte 34 Jahre sp&auml;ter erschien das Demo in komplett remasterter Fassung via Vic Records. Zus&auml;tzlich gibt es ein Booklet mit allerhand seltenem Bildmaterial aus der Fr&uuml;hphase der Band und Linernotes von allen drei beteiligten Musikern. F&uuml;r Fans von Destruction und Thrash Metal im Allgemeinen sicherlich eine interessante Angelegenheit, auch wenn die Messlatte f&uuml;r qualitativ hochwertigen Metal heutzutage sicherlich eine ganze Ecke h&ouml;her angesetzt wird.</p>
  238. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  239. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10116.html</link>
  240. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10116.html</guid>
  241. </item><item>
  242. <title>Flotsam And Jetsam - The End Of Chaos</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 18. Januar 2019<br />Zeit: 49:27<br />Label: <a href="http://www.afm-records.de" target="_blank">AFM Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.flotsam-and-jetsam.com" target="_blank">www.flotsam-and-jetsam.com</a><br />MySpace: <a href="http://www.myspace.com/fandj" target="_blank">www.myspace.com/fandj</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>5 von 6 Punkten</p><p>Ein amphibisches Untier hat die Freiheitsstatue gest&uuml;rzt und h&auml;lt noch den abgerissenen Arm mit der Fackel in seiner Klaue. Im Hintergrund sieht man die brennende und verw&uuml;stete Silhouette New Yorks und unter diesem endzeitlichen Szenario prangt der Titel The End Of Chaos. Also das Chaos endet, wenn die USA erst einmal in Schutt und Asche liegen? Kann es sein, dass da jemand mit der aktuellen Landespolitik oder gar mit dem Typen im Wei&szlig;en Haus nicht so ganz konform geht? Oder schlimmer... l&auml;sst sich der Albumtitel sogar dahin gehend interpretieren, dass wir es hier mit dem letzten Streich aus dem Hause Flotsam And Jetsam zu tun haben? Zum Gl&uuml;ck hat hier die Band bereits widersprochen. Man darf also weiter spekulieren &uuml;ber das Albumcover, eines ist jedoch sicher: die f&uuml;nf Herren aus Arizona hatten beim Schreiben von The End Of Chaos allerhand Wut im Bauch. Denn auf ihrem 13. Studioalbum klingt die Band aggressiver denn je und bringt nach 30 Jahren Bandbestehen au&szlig;erdem ein echtes Highlight an den Start.</p>
  243. <p>Schnell geschwungene Abrissbirnen wie etwa "Control", "Slowly Insane", "Unwelcome Surprise" oder "Good Or Bad" stellen ein Gros des neuen Materials. Bei aller Geschwindigkeit und all dem messerscharfen Thrash-Riffing darf die Melodie nat&uuml;rlich niemals fehlen. Gerade Frontmann Eric "AK" Knutson ist stimmlich in absoluter Topform und pr&auml;sentiert sich als einer der besten S&auml;nger des Genres, wenn er selbst die heftigsten Passagen mit seinem melodisch-hohen Organ kontrastiert. &Uuml;berhaupt mangelt es The End Of Chaos nicht an mitrei&szlig;enden Momenten. Wo sich Flotsam And Jetsam in "Architects Of Hate" von ihrer technischen und progressiven Seite zeigen, sind der mitrei&szlig;ende Opener "Prisoner Of Time", das tief im traditionellen Metal verwurzelte "Recover" und die Vorzeigenummer "Demolition Man" wahre Gassenhauer vor dem Herrn. Letzt genannte Nummer hat zudem das Zeug zum modernen Bandklassiker. Schlie&szlig;lich b&uuml;ndelt der Rausschmei&szlig;er "The End" noch einmal alle St&auml;rken des Albums und stellt eine Speed-Hymne, vollgestopft mit filigraner Technik, geilen Riffs und einem unsterblichen Refrain. Alle Achtung! Von Altersschw&auml;che oder Lustlosigkeit gibt es auf The End Of Chaos nicht das kleinste Zeichen. Stattdessen bringen Flotsam And Jetsam im noch jungen Jahr eine echte Thrash-Perle in die Regale, bei der im Grunde jeder Genre-Fan bedenkenlos zugreifen kann.</p>
  244. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  245. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10123.html</link>
  246. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10123.html</guid>
  247. </item><item>
  248. <title>The Band Of Heathens - Live Via Satellite</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 27. Februar 2018<br />Zeit: 23:31<br />Label: <a href="http://www.bohrecords.com" target="_blank">Bohrecords</a><br />Homepage: <a href="http://www.bandofheathens.com" target="_blank">www.bandofheathens.com</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>Ohne Wertung</p><p>Im Jahr 2017 war die Band Of Heathens gar flei&szlig;ig auf der Stra&szlig;e unterwegs, um ihr aktuelles Album Duende live zu pr&auml;sentieren. Da passierte es, dass sie eine Einladung vom New Yorker Satellitenradio-Anbieter Sirius XM bekam, einige Songs von Duende live in deren Headquarter zu spielen. Die Session wurde auf dem Outlaw Country Channel &uuml;bertragen und liefert schlie&szlig;lich die f&uuml;nf Songs, die nun auf der vorliegenden EP ver&ouml;ffentlicht werden, die dann konsequenter Weise den Titel Live Via Satellite erhielt.<br />
  249. Zwischen der erdigen Blues-Rock-Nummer "Sugar Queen" und dem kerzengrad nach vorne rockenden "Trouble Came Early" in feinster <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1901.html">Lynyrd Skynyrd</a>-Tradition finden sich drei ruhigere Nummern zwischen Country, Folk, Blues und Rock. Mit dabei ist auch das Willie-Nelson-Cover "Alabama", das der Band Of Heathens wie ein ma&szlig;geschneiderter Anzug passt. Summa summarum verdeutlicht dieser kleine aber feine Live-Mitschnitt schon ganz gut, warum die f&uuml;nf Texaner in den Staaten recht gut anzukommen scheint und Duende vom Rolling Stone Magazine unter die Top 50 Country- und Americana-Alben 2017 gew&auml;hlt wurde. Das Zeug geht einfach runter wie ein guter, aber nicht zu kr&auml;ftiger Bourbon und ist handzahm genug, um ein breites Publikum mitten ins Country-Herz zu treffen.</p>
  250. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  251. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10108.html</link>
  252. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10108.html</guid>
  253. </item><item>
  254. <title>Empiresfall - A Piece To The Blind</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 16. Februar 2018<br />Zeit: 28:53<br />Label: <a href="http://www.ironshieldrecords.de" target="_blank">Iron Shield Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.facebook.com/empiresfallmania" target="_blank">www.facebook.com/empiresfallmania</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>4 von 6 Punkten</p><p>Ein wenig Old-School-Thrash gef&auml;llig? Dann sei der stetig nach neuem Kraftfutter suchende Kuttentr&auml;ger an die Band Empiresfall verwiesen. Die seit 2008 aktiven Hamburger Gesellen liefern mit ihrem Zweitwerk A Piece To The Blind wom&ouml;glich genau das, wonach er sucht!</p>
  255. <p>Nach kurzem Gitarrenintro weckt "Betrayers" Erinnerungen an alte <a href="http://www.heavyhardes.de/band-671.html">Metallica</a>. Auch <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1331.html">Testament</a> und <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1458.html">Sodom</a> kommen einem in den Sinn, wenn man sich durch die acht St&uuml;cke h&ouml;rt. Hauptaugenmerk der Musiker scheint dabei stets auf einer ausgefeilten und explosiven Instrumentalarbeit zu liegen. Die Shouts von S&auml;nger/Gitarrist Franky gehen zwar absolut in Ordnung, sind aber unterm Strich nicht wirklich spektakul&auml;r. Ganz anders sieht es da schon bei der Gitarrenarbeit aus - hier k&ouml;nnen die Jungs n&auml;mlich durchaus beeindrucken und feuern an Riffs und Soli derart hitziges und schnelles Material durch die Membrane, dass einem schwindelig wird. Daher mache Songs wie etwa "Betrayers", "Blood From The Sky" und der Titelsong "A Piece To The Blind" auch richtig Spa&szlig;. Letzterer scheint in Sachen Songaufbau ein wenig von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-2739.html">Megadeth</a>s "Hangar 18" inspiriert: nach relativ kurz gehaltenem Gesangspart am Anfang m&uuml;ndet die Nummer in einer XXL-Gitarrenschlacht und wird zum Aush&auml;ngeschild des Albums. </p>
  256. <p>So far, so good, sprach der Mega-Dave, so what? Trotz allem Lob &uuml;ber Spielfreude und technisches K&ouml;nnen muss schon auch erw&auml;hnt werden, dass sich die Songs in Sachen Spielzeit, Aufbau und Geschwindigkeit doch recht nahe stehen. Etwas Varianz h&auml;tte da sicherlich nicht geschadet, auch wenn die Scheibe gerade mal 28 Minuten aufs Polycarbonat bringt. Fans der alten Schule d&uuml;rften bei Empiresfall dennoch gut aufgehoben sein. Wozu ausruhen, wenn man auch die knappe halbe Stunde mit Vollgas durchthrashen kann?</p>
  257. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  258. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10104.html</link>
  259. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10104.html</guid>
  260. </item><item>
  261. <title>Thronum Vrondor - Ichor (The Rebellion)</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 01. Februar 2019<br />Zeit: 37:54<br />Label: <a href="http://www.pulverised.net" target="_blank">Pulverised Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.facebook.com/thronumvrondor" target="_blank">www.facebook.com/thronumvrondor</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>4 von 6 Punkten</p><p>Mit neuem S&auml;nger namens SvN an Bord haben die beiden Stammmusiker Vrondor und Crygh bereits 2015 die Arbeit an ihrem dritten Werk Ichor (The Rebellion) aufgenommen. Das Resultat ist eine weitere Hommage an den Black Metal der 1990er Jahre. Zu den meist rasend schnell pulsierenden Drums gesellen sich dicke Gitarrenw&auml;nde mit feierlichen Melodien und ruhige, atmosph&auml;rische Einsch&uuml;be. Selbst ein akustisches Instrumentalst&uuml;ck hat einen Platz zwischen dem w&uuml;tenden Material gefunden. S&auml;nger SvN konzentriert sich neben gelegentlichen Screams auf einen tief heraus gew&uuml;rgten Vortragsstil, der mal boshaft, mal gequ&auml;lt her&uuml;ber kommt. Dazu sind immer wieder gesprochene Passagen und sogar Klargesang zu vernehmen. Keine Frage: Thronum Vrondor sind redlich bem&uuml;ht, nicht in die Eint&ouml;nigkeit abzudriften, was ihnen unterm Strich sehr gut gelingt. Auch die rohe und dennoch kraftvolle Produktion des Albums steht dem Material sehr gut zu Gesicht. Als Anspieltipp sei mit dem finalen "The Last Specs Of A Dying Light" ein Track genannt, der im Grunde etwas aus der Reihe tanzt, da er wirklich konsequent die Geschwindigkeit drosselt und stattdessen auf eindringliche Melodien setzt.</p>
  262. <p>Das Rad wird auf Ichor freilich nicht neu erfunden und das ist sicherlich auch nicht die Intention der drei belgischen Musiker, die man mit ihren Kurzhaarschnitten und dem schlichten Auftreten ganz ohne Facepainting, Nieten oder Patronengurts rein optisch wohl gar nicht in diesem Genre platzieren w&uuml;rde. Wer bei seinem misanthropischen Black-Metal-Mahl nur zu gerne auf jedwede orchestrale Zutaten verzichtet, aber dennoch eine klanglich ordentliche Zubereitung fernab &uuml;belster Underground-Klischees zu sch&auml;tzen wei&szlig;, der sollte bei Thronum Vrondor ein Ohr riskieren.</p>
  263. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  264. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10121.html</link>
  265. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10121.html</guid>
  266. </item><item>
  267. <title>Spartan Warrior - Hell To Pay</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 23. Februar 2018<br />Zeit: 46:10<br />Label: <a href="http://www.puresteel-records.com" target="_blank">Pure Steel Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.facebook.com/spartanwarriorofficial" target="_blank">www.facebook.com/spartanwarriorofficial</a><br />MySpace: <a href="http://www.myspace.com/spartanwarrioruk" target="_blank">www.myspace.com/spartanwarrioruk</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>4 von 6 Punkten</p><p>Ja, junge Metalbands haben es schon nicht leicht, heutzutage aus der Masse herauszustechen und auf sich aufmerksam zu machen. Zum einen sind da die etablierten Bands mit regelm&auml;&szlig;igen Ver&ouml;ffentlichungen, dann ist da ein Heer gleichgesinnter Newcomer und dazu kommen noch die monatlichen Re-Releases alter Scheiben und Klassiker, die in aufw&auml;ndiger &Uuml;berarbeitung auch so manches an Kaufkraft auf sich ziehen. Zuletzt gibt es dann noch die alten Recken aus den 80ern, die es nun noch einmal wissen wollen, nachdem ihnen der Durchbruch in den 30 Jahren nicht gelungen ist.</p>
  268. <p>Zu dieser Kategorie geh&ouml;rt schlie&szlig;lich auch Spartan Warrior. Von einer richtigen Re-Union kann man zwar nicht sprechen, da aus dem Line-Up von damals nur die Br&uuml;der Dave und Neil Wilkinson &uuml;brig sind, dennoch scheint es die Truppe ernst zu meinen und legt mit Hell To Pay ein formidables Comeback vor. Geboten wird britischer Heavy Metal par excellence. Riffs, Soli und Songwriting gehen hier absolut in Ordnung, auch wenn sich die eine oder andere Ware von der Stange nicht vermeiden lie&szlig;. Gleich der Opener und Titeltrack "Hell To Pay" erinnert im Riffing beispielsweise arg an <a href="http://www.heavyhardes.de/band-69.html">Judas Priest</a> und auch die ollen <a href="http://www.heavyhardes.de/band-817.html">Saxon</a> scheinen immer wieder Pate f&uuml;r das neue Material gestanden zu haben. Davon abgesehen verf&uuml;gt die neu rekrutierte Rhythmusfraktion &uuml;ber eine unglaubliche Power und bildet quasi das st&auml;hlerne R&uuml;ckgrat f&uuml;r die zehn aktuellen Songs. Einen heraus stechenden Hit wird man auf Hell To Pay zwar nicht finden, dennoch machen Titel wie das schnell gespielte "Court Of Clowns" mit seinen messerscharfen Riffs, der mitrei&szlig;ende Titeltrack und die Vorzeigenummer "Shadowland" inklusive herrlicher Gitarrenarbeit richtig Laune. Gut, die Quoten-Ballade "Something To Believe" ist jetzt nicht der Br&uuml;ller geworden, ein anderes Puzzleteil scheint bei der Bewertung aber weit schwerer ins Gewicht zu fallen: S&auml;nger Dave Wilkinson verf&uuml;gt zwar &uuml;ber ein sehr markantes, leicht belegt klingendes Organ, aber &uuml;ber arg wenig Spielraum nach oben oder unten. Zudem fehlen ihm einfach die Power und die Angriffslust, wie man sie einem spartanischen Krieger zuschreiben w&uuml;rde, der nach 30 Jahren im Exil wieder das Schlachtfeld aufmischen und sich beweisen m&ouml;chte. Stattdessen kommen die Lyrics hier und dort fast schon etwas schl&auml;frig r&uuml;ber.</p>
  269. <p>Das ist nat&uuml;rlich schade. Denn gerade Tracks wie "Court Of Clowns" h&auml;tten mit einer kraftvolleren Stimme doch ganz anders einschlagen k&ouml;nnen. Was bleibt ist ein grundsolides und charmantes Metal-Album, das den Geist der NWOBHM nochmal aufleben l&auml;sst. Fans dieser Schublade und nat&uuml;rlich auch alle, die Spartan Warrior noch von damals kennen, sollten hier mindestens ein Ohr riskieren.</p>
  270. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  271. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10103.html</link>
  272. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10103.html</guid>
  273. </item><item>
  274. <title>Ancient Bards - Origine</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 25. Januar 2019<br />Zeit: 56:58<br />Label: <a href="http://www.limb-music.de" target="_blank">Limb Music</a><br />Homepage: <a href="http://www.ancientbards.com" target="_blank">www.ancientbards.com</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>4 von 6 Punkten</p><p>Wer nach dem letzten Album <a href="http://www.heavyhardes.de/review-9457.html">A New Dawn Ending</a> der Meinung war, dass eine Steigerung in Sachen Epik und Bombast nicht mehr m&ouml;glich ist, der muss sich von den Ancient Bards nun eines Besseren belehren lassen. Nach den einleitenden und and&auml;chtig gesprochenen Worten eines Erz&auml;hlers zum thematischen Geschehen auf dem neuen Dreher erwartet den H&ouml;rer auf Origine eine wahre Flut an orchestralen Synthesizer-Arrangements, Ch&ouml;ren und epischen Melodien. Irgendwo zwischen <a href="http://www.heavyhardes.de/band-2368.html">Rhapsody Of Fire</a>, <a href="http://www.heavyhardes.de/band-725.html">Nightwish</a> und einem Hollywood-Soundtrack beschreiten die Ancient Bards im Grunde genommen l&auml;ngst ausgetretene Pfade. Aber das muss ja nicht hei&szlig;en, dass ihre Musik nichts taugt. Im Gegenteil! Wer seinen Metal gern opulent und feierlich genie&szlig;t und auch auf das bew&auml;hrte Sch&ouml;ne-und-das-Biest-Ding mit h&uuml;bscher Frauenstimme und h&auml;sslichem M&auml;nnergrunzen steht, der braucht auf Origine keine kompositorischen Abgr&uuml;nde zu bef&uuml;rchten. Echte Highlights sind dagegen aber auch schwer auszumachen. Wo ein Gro&szlig;teil der Songs stilistisch und inhaltlich &auml;hnlich gepolt ist, stechen das besonders eing&auml;ngige "Impious Dystopia", dann das mitrei&szlig;ende "Titanism" und die beinahe radiotaugliche Ballade "Light" hervor. "The Hollow" ist an Theatralik kaum noch zu toppen und mit dem finalen, 15-min&uuml;tigen Dauerbrenner "The Great Divide", der von eingangs erw&auml;hntem Erz&auml;hler beschlossen wird, haben sich die Italiener selbst ein kleines Denkmal gesetzt. Gerade S&auml;ngerin und Frontfrau Sara Squadrani gibt w&auml;hrend des knapp einst&uuml;ndigen Konzeptalbums durchweg eine gute Figur ab und meistert die unterschiedlichen Stimmlagen problemlos. Auch der Rest der Truppe agiert filigran und routiniert an den Instrumenten, wobei hier der Fokus klar auf den orchestralen Parts liegt, die auf Origine mehr Raum einnehmen als Gitarre, Bass oder Schlagzeug. Wer sich daran nicht st&ouml;rt, kann im Grunde beherzt zugreifen und wird auch sicher nicht entt&auml;uscht.</p>
  275. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  276. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10120.html</link>
  277. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10120.html</guid>
  278. </item><item>
  279. <title>Blood Region - Tales From The Backwoods</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 18. Januar 2018<br />Zeit: 43:17<br />Label: <a href="http://www.inverse.fi" target="_blank">Inverse Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.facebook.com/bloodregion" target="_blank">www.facebook.com/bloodregion</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>4 von 6 Punkten</p><p>Aus Finnland erreicht uns diese Tage das Deb&uuml;talbum der Band Blood Region. Obwohl die Truppe seit 2016 aktiv ist und in dieser Zeit eine lange Liste an Singles und EPs ver&ouml;ffentlicht hat, d&uuml;rfte sie hierzulande noch recht unbekannt sein. Als Korpi Metal - Wildnis Metal - bezeichnen die Musiker selbst ihre Mucke, die unterm Strich mit finnischem Folk Metal wie etwa von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1703.html">Korpiklaani</a> recht wenig zu tun hat. Wild geht es auf Tales From The Backwoods trotzdem zu, denn rein stilistisch sind Blood Region nicht einfach zu fassen.<br />
  280. Nach einem recht kurzen und unauff&auml;lligen Intro liefert "Phantom Lands" richtig deftigen Progressive Metal mit klassisch hohen Vocals und fast schon thrashigen Riffs. Das folgende "Korpi Metal Riders" erh&ouml;ht den H&auml;rtegrad und erg&auml;nzt die Rezeptur des Vorg&auml;ngers um death-lastige Shouts, die sich dann aber kein zweites Mal auf dem Album finden lassen. "Through The Wolfwoods" schl&auml;gt schlie&szlig;lich neue Pfade ein und scheint sich am Heavy Rock der 1980er zu orientieren. Die n&auml;chste Trendwende l&auml;sst nicht lange auf sich warten: mit "Kaiho" hat es dann tats&auml;chlich eine akustische Folk-Nummer mit kauzigen finnischen Vocals auf das Album geschafft. Wenn Tales From The Backwoods einen roten Faden besitzt, dann den, dass es ihn nicht gibt. So wundert es nicht, dass sich der achteinhalbmin&uuml;tige Longtrack "Mountain Of White Fire" von seinem st&uuml;rmischen, fast chon schwarzmetallischen Auftakt &uuml;ber eine balladeske Passage mit leisen Folkt&ouml;nen hin zur Hymne und weiter noch zu verspieltem und spritzigem Melodic Metal entwickelt. Diese Spielart wird schlie&szlig;lich von den beiden kompakten und eing&auml;ngigen Nummern "The Oaken Passage" und "Phoenix Daimonion" aufgegriffen, zwischen denen nochmals ein folkiges Instrumental platziert wurde. Ja, die Jungs wissen schon, wie man rockt und eing&auml;ngige Melodien schreibt. Sie haben halt nicht immer Bock drauf und festlegen wollen sie sich auch nicht so richtig. Daher schl&auml;gt die finale Nummer "Waters Of Tohtaa... The Awakening" konsequenter Weise erneut ein neues musikalisches Kapitel auf diesem Album auf und beschert dem hin und her geworfenen H&ouml;rer atmosph&auml;rischen und melancholischen Metal typisch finnischer Bauart mit dunklen gesprochenen Versen. Wer die Band schon l&auml;nger kennt, d&uuml;rfte diese Ausdrucksform schon von ihr gewohnt sein.</p>
  281. <p>Nach einer knappen Dreiviertelstunde endet ein vielschichtiges und nicht immer ganz einfaches Album einer Band, die sich zwischen den St&uuml;hlen unterschiedlicher Genres offenbar ganz wohl f&uuml;hlt und dabei das scheinbar Unm&ouml;gliche schafft, am Ende doch konsequent und wie aus einem Guss zu klingen. Ein gutes Qu&auml;ntchen Offenheit sollte man allerdings schon besitzen, wenn man sich an Blood Region heran wagt.</p>
  282. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  283. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10119.html</link>
  284. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10119.html</guid>
  285. </item><item>
  286. <title>March In Arms - March In Arms</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 20. November 2018<br />Zeit: 65:42<br />Label: Eigenproduktion<br />Homepage: <a href="http://www.facebook.com/marchinarms" target="_blank">www.facebook.com/marchinarms</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>5 von 6 Punkten</p><p>March In Arms - das sind f&uuml;nf junge Musiker aus South Dakota, die nun ihr selbstbetiteltes und selbst produziertes Deb&uuml;t auf den Markt bringen. Kurze Haare, mehr oder weniger Bart im Gesicht - eigentlich sehen die Knaben recht unscheinbar aus. Gro&szlig;artig t&auml;towiert sind sie auch nicht und wenn man einem von ihnen auf der Stra&szlig;e begegnen w&uuml;rde, h&auml;tte man wohl nicht das Gef&uuml;hl einen Metalhead vor sich zu haben.</p>
  287. <p>Aber weit gefehlt! Denn March In Arms servieren uns ein Metal-Manifest das sich gewaschen hat! Modern Melodic Thrash k&ouml;nnte man den Mix aus Thrash und Power Metal mit deutlicher US-Note bezeichnen. Die Band selbst hat das Kind, das ein wenig &Auml;hnlichkeit mit <a href="http://www.heavyhardes.de/band-8526.html">Tremonti</a> besitzt, aufgrund der kriegerischen Thematik hinter den Songs Thrashy Military Power Metal getauft. Wie auch immer - Freunde von zeitgem&auml;&szlig; hartem Metal werden mit diesem Album definitiv ihre Freude haben! </p>
  288. <p>Nach einen ersten kurzen und vorwiegend instrumentalen Song, der eigentlich so etwas wie ein Intro ist, haben March In Arms mit "The Failure" eine erhabene Midtempo-Walze gestellt, die von ausgiebigen Gitarrenpassagen durchzogen wird. S&auml;nger und Gitarrist Ryan Knutson sorgt mit seiner eindringlichen und eher tiefen Kraftstimme von Beginn an immer wieder f&uuml;r G&auml;nsehaut, w&auml;hrend die Rhythmusfraktion den durchaus komplexen Track stetig vorantreibt. Es folgt "Firebreather", ein schnell gezockter Power-Thrasher mit irrwitzigem Ohrwurm-Riff und purer Energie. Definitiv ein Aush&auml;ngeschild der Amis, zu dem es ein Lyric-Video im Netz gibt. Wo man hier noch Links zu 80er-Jahre-Britenstahl ausmachen kann, klingt das nachr&uuml;ckende "Mouth Of The Kracken" eher modern und besitzt dezente Metalcore-Anleihen. "Overlord", ein progressiv gestrickter Longtrack, entpuppt sich als kompositorisches Herzst&uuml;ck des Albums, das w&auml;hrend seiner siebeneinhalb Minuten Spielzeit manch eine Wende und &Uuml;berraschung parat h&auml;lt. Auf einen schwerm&uuml;tig schleppenden Auftakt inklusive tiefer Growls folgen schnelle und technische Kapitel, die an Spielfreude regelrecht &uuml;berquellen. Schnell und melodisch gestalten sich "Empty Pleads" und "Knifes". Schlie&szlig;lich sorgt "Ashes" zwischen vehementen Riffs und technischen Arrangement mit einem erhabenen Refrain f&uuml;r G&auml;nsehaut. Bis hierher ist das Album derma&szlig;en spannend und ergreifend, dass es der Band verziehen sei, am Ende mit den beiden Nummern "I Am Death" und "To No End" ein wenig Resteverwertung betrieben zu haben. Als Beweis, dass man in der Lage ist seine spielerische Energie auch auf die B&uuml;hne zu &uuml;bertragen, gibt es als Bonus noch zwei Live-Aufnahmen von "Firebreather" und "Mouth Of The Kracken", womit es der Dreher auf 65 Minuten Spielzeit bringt.</p>
  289. <p>Ein echtes Juwel von der Basis ist es geworden, das March In Arms-Deb&uuml;t, das sich trotz tadellosem Sound alle Ecken und Kanten bewahren konnte. Diese Band muss man definitiv im Auge behalten, denn wenn die Zeichen nicht t&auml;uschen, darf von dem F&uuml;nfer noch Gro&szlig;es erwartet werden!</p>
  290. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  291. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10118.html</link>
  292. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10118.html</guid>
  293. </item><item>
  294. <title>Madhouse - Metal Or Die</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 11. Mai 2018<br />Zeit: 36:41<br />Label: <a href="http://www.ironshieldrecords.de" target="_blank">Iron Shield Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.madhouse-metal.de" target="_blank">www.madhouse-metal.de</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>4 von 6 Punkten</p><p>Die Geschichte der Band Madhouse reicht zur&uuml;ck bis in die 1980er Jahre. Nach zwei Demos in den Jahren 1988 und 89 l&ouml;ste sich die Truppe allerdings schon wieder auf und die Musiker gingen ihre eigenen Wege. Einem nostalgischen Abend im Winter 2014 ist es zu verdanken, dass alle vier Bandmitglieder von damals, erweitert um einen S&auml;nger, nun - 30 Jahre sp&auml;ter - ihr erstes offizielles Album unters Volk bringen. Plakativ Metal Or Die wurde die Scheibe getauft und die k&ouml;nnte wirklich auch vor 30 Jahren erschienen sein. </p>
  295. <p>Teutonischer und kraftvoller Metal donnert mit "Against Our Mind" und "Gates Of Hell" aus den Boxen, wenn der Diskus erst mal seine Runden im Schacht dreht. Frei von Schn&ouml;rkeln und kerzengrad voran marschierend setzten die ersten beiden Nummern auf Melodie und ohrwurmtaugliche Refrains. Aber Madhouse k&ouml;nnen auch anders! Die Songs "Hellice" und "Tormentors" liefern lupenreinen Thrash Metal! Wo sich "Machinery" noch als punkig-freche Hymne eingeschlichen hat, treten Madhouse dann das Gaspedal mit aller Kraft nach unten, so dass man "Back In Black", "Demons Insanity" und das deftige "One Way To Glory" eigentlich nur noch in die Speed-Metal-Schublade packen kann. Der Titeltrack "Metal Or Die" setzt dann noch einmal auf puristischen Traditionsstahl und geizt nicht mit Klischees. Passend hierzu blicken die f&uuml;nf Herren, alle in gesetztem Alter, mit geballter Faust, richtig cool mit Sonnenbrille und Killernieten best&uuml;ckt in die Linse und kommen sich dabei bestimmt kein bisschen albern vor. Hier haben wir es n&auml;mlich mit &Uuml;berzeugungst&auml;tern zu tun, die derma&szlig;en viel Power und Spielfreude in ihre Songs gesteckt haben, dass es geradezu ansteckend ist. Ja, glatt k&ouml;nnte man meinen, die Herren haben sich einen uralten Traum verwirklicht. Denn in den 80ern wollte es mit Madhouse ja irgendwie nicht so recht klappen.</p>
  296. <p>Freilich muss man kleine Abstriche machen beim Songwriting, das doch recht vorhersehbar ausgefallen ist, oder beim etwas schwammigen Sound. Letzten Endes passt aber auch das zum durchweg old-schooligen Material der Band. Wer also seinen Metal gerne kantig und fernab aller gegenw&auml;rtigen Trends genie&szlig;t, der sollte sich bei Madhouse umh&ouml;ren.</p>
  297. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  298. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10099.html</link>
  299. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10099.html</guid>
  300. </item><item>
  301. <title>A.H.P. - Forakt, Hat Og Dod (EP)</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 25. Mai 2018<br />Zeit: 31:55<br />Label: <a href="http://www.avantgardemusic.com" target="_blank">Avantgarde Music</a><br />Homepage: <a href="http://www.ahphorde.bandcamp.com" target="_blank">www.ahphorde.bandcamp.com</a><p>o'zapft von Ray</p><p>4 von 6 Punkten</p><p>Was urspr&uuml;nglich als Ein-Mann-Projekt/Band anno 2011 ins Leben gerufen wurde, ist inzwischen zu einer Vier-Mann-Band angewachsen. Da das letzte (und zugleich erste offizielle) Lebenszeichen Against Human Plague bereits wieder zwei Jahre auf dem Buckel hat, wird mit Forakt, Hat Og Dod eine EP nachgeschoben.<br />
  302. Hierauf findet sich ein neuer Song sowie eine Cover-Version. Kommen wir zum eigenen Song "Among The Dead": dieser schl&auml;gt mit schlappen knapp 19 Minuten recht ordentlich zu Buche, wobei hier den atmosph&auml;rischen Kl&auml;ngen durchaus reichlich Raum zugestanden wird. So dauern die spacigen Keyboardkl&auml;nge anf&auml;nglich ein paar Minuten, ehe das Inferno &uuml;ber einen herein bricht. Die Jungs gehen dabei erst ziemlich apokalyptisch zu Werke, ehe das Ganze an Struktur und auch Melodie gewinnt. Zwischendurch wird die Saitenfraktion wieder v&ouml;llig aus dem Rennen genommen und die atmosph&auml;rischen Keyboardkl&auml;nge &uuml;bernehmen das Geschehen. Gegen Ende wird dann noch einmal ordentlich Gas gegeben. Hat durchaus seinen Reiz.<br />
  303. Als Cover hat man sich "Tomhet" von Burzum ausgesucht. Bei diesem Namen sind Aufschreie eigentlich vorprogrammiert, wissen wir doch alle um die Gesinnung des Kopfs hinter Burzum. Da es sich bei besagtem Song jedoch ausschlie&szlig;lich um atmosph&auml;rische Keyboadpassagen handelt, lass ich das mal unkommentiert.</p>
  304. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  305. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10087.html</link>
  306. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10087.html</guid>
  307. </item><item>
  308. <title>Collapsed Minds - Dead End Theory</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 05. November 2017<br />Zeit: 44:36<br />Label: Eigenproduktion<br />Homepage: <a href="http://www.collapsedminds.de/band" target="_blank">www.collapsedminds.de/band</a><br />MySpace: <a href="http://www.myspace.com/collapsedminds" target="_blank">www.myspace.com/collapsedminds</a><p>o'zapft von Ray</p><p>4 von 6 Punkten</p><p>Aus dem sch&ouml;nen Niederbayern, genauer gesagt aus Passau, kommt das 2009 formierte Quintett Collapsed Minds. Nach einem Demo sowie zwei EPs erschien das Debutalbum Dead End Theory. Die Band hat sich lt. Beipackzettel dabei bewusst gegen ein Label entschieden und das Werk in Eigenregie auf den Markt gebracht.<br />
  309. Collapsed Minds beschreiben ihren Stil als Melodic Death Metal, was man auch so stehen lassen kann. Auch die genannten Einfl&uuml;sse <a href="http://www.heavyhardes.de/band-15.html">In Flames</a> und <a href="http://www.heavyhardes.de/band-384.html">Devildriver</a> blitzen ab und an mal mehr, mal weniger, durch. Dabei gehen die Jungs ziemlich abwechslungsreich zu Werke, wie gleich der Opener "Silent Revolution" zeigt. Nach dem anf&auml;nglichen Blastpart nimmt der Song dann das Tempo etwas raus und Tempowechsel bzw. diverse Breaks bestimmen das Soundbild. Hier wird es anf&auml;nglich mit der Abwechslung dann auch etwas zu gut gemeint, hier w&auml;re weniger durchaus mehr gewesen, denn diese Breaks nehmen dem Song durchaus den Fluss. Dass es auch anders, n&auml;mlich fl&uuml;ssiger geht, wird mit dem nachfolgenden "King" gezeigt. Hier wird mit leichtem Groove im moderaten Midtempo sowie einer dezenten, unaufdringlichen Melodief&uuml;hrung gearbeitet, die Lust auf mehr macht. Beim folgenden "Frontiers In The Sky" erinnert mich der Refrain aufgrund der Stimmfarbe von Philipp Danner sowie der Melodie etwas an die eingangs erw&auml;hnten In Flames, aber da gibt es sicher "schlimmere" Vergleiche. Etwas st&ouml;rend sind hier die eingebauten Breakdowns (die etwas von Metalcore haben), bevor der Song so richtig in Fahrt kommt. Dagegen groovt "Messiah 4.0" von der ersten Sekunde an recht ordentlich. Auch "Hypnophobia" sowie "Microgods" k&ouml;nnen mit ihrem Tempo und dem treibenden Rhythmus punkten.<br />
  310. Dead End Theory ist ein ordentlicher Einstand, so viel steht schon mal fest. Etwas weniger Verspieltheit und etwas mehr Spielfluss w&uuml;rde den Songs jedoch gut zu Gesicht stehen. Bin auf jeden Fall gespannt auf das n&auml;chste Album.</p>
  311. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  312. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10094.html</link>
  313. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10094.html</guid>
  314. </item><item>
  315. <title>Einherjer - Norrøne Spor</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 09. Oktober 2018<br />Zeit: 52:25<br />Label: <a href="http://www.indierec.no" target="_blank">Indie Recordings</a><br />Homepage: <a href="http://www.einherjer.com" target="_blank">www.einherjer.com</a><br />MySpace: <a href="http://www.myspace.com/einherjermusic" target="_blank">www.myspace.com/einherjermusic</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>5 von 6 Punkten</p><p>Einherjer bauen ihren Kultstatus weiter aus!  Zwei Jahre nach Dragons Of The North XX holen die Viking-Metal-Pioniere mit Norrøne Spor ihr bereits achtes Langeisen aus der Schmiede und festigen ihre Position an der Spitze des Genres. Wenn es um d&uuml;steren und ernsthaften Viking Metal fernab jedweder Met-seliger Klischees geht, dann f&uuml;hrt an Einherjer im Grunde kein Weg vorbei. Norrøne Spor strotzt nur so vor Kraft und wirkt wie eine Verbeugung der Musiker vor der archaischen Vergangenheit ihrer norwegischen Heimat. </p>
  316. <p>Es sind finstere und eindringliche Hymnen, zumeist im Midtempo arrangiert, die ein Gros des neuen Album ausmachen. Doch zun&auml;chst er&ouml;ffnet "The Spirit Of A Thousand Years" mit unerwartet rockigen Riffs das Geschehen und verleitet bei sportlichem Tempo zu spontanem Nackentraining. Erhaben, unaufhaltsam und mit Ch&ouml;ren angereichert erschaffen "Mine Våpen Mine Ord" und "Fra Konge Te Narr" eine Atmosph&auml;re von Rohheit und Gewalt. Feierliche Melodien im Schulterschluss an das legend&auml;re Deb&uuml;t Dragons Of The North markieren mit "Kill The Flame" einen Glanzpunkt auf Norrøne Spor. Zudem lassen sich gelegentliche Parallelen zu den Landsleuten von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-546.html">Immortal</a> entdecken, die in der schnellen Nummer "Spre Vingene" noch deutlicher zum Vorschein kommen. Wo "The Blood Song" zwischen schleppend-doomigen und erneut rockigen Passagen pendelt und "Døden Tar Ingen Fangar" noch einmal das Tempo sp&uuml;rbar anzieht, setzen wehm&uuml;tige Melodien in "Tapt Uskyld" einen besonderen Akzent. Die exzellente Gitarrenarbeit nicht nur in diesem Song, sondern auf dem gesamten Album, muss an dieser Stelle einfach gelobt werden. Alte nordische Folklore, verpackt in schleppenden Metal mit tiefen M&auml;nnerch&ouml;ren als Untermalung zu Frode Giesnes rauen Vocals und G&auml;nsehaut-Melodien b&uuml;ndeln noch einmal alle St&auml;rken Einherjers in "Av Djupare Røtter". Den Schlusspunkt setzt eine richtig coole Coverversion des <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1459.html">Mot&ouml;rhead</a>-Klassikers "Deaf Forever", die in schwarzmetallischem Gewand derma&szlig;en brachial r&uuml;ber kommt, dass man sie einfach m&ouml;gen muss.</p>
  317. <p>Keine Frage, mit Norrøne Spor haben Einherjer ein beeindruckendes Album geschaffen, das weniger experimentell r&uuml;ber kommt als das 2014er <a href="http://www.heavyhardes.de/review-9571.html">Av Oss, For Oss</a>, und das auf dezente Weise Elemente der musikalischen Wurzeln mit dem aktuellen Sound der Band verwebt. Ein Werk, an dem sich k&uuml;nftige Einherjer-Alben wohl zu messen haben.</p>
  318. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  319. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10113.html</link>
  320. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10113.html</guid>
  321. </item><item>
  322. <title>Bonfire - Legends (2-CD)</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 19. Oktober 2018<br />Zeit: CD1 77:06 - CD2 79:27<br />Label: <a href="http://www.afm-records.de" target="_blank">AFM Records</a><br />Homepage: <a href="http://www.bonfire.de" target="_blank">www.bonfire.de</a><p>o'zapft von Dagger</p><p>3 von 6 Punkten</p><p>&Uuml;ber Sinn und Unsinn kompletter Cover-Album l&auml;sst sich streiten. Nat&uuml;rlich erspart sich die Band damit den kreativen Prozess des Songwritings, sie l&auml;uft aber auch Gefahr, dass solch ein Album bei den H&ouml;rern nur m&auml;&szlig;ig gut ankommt. Im Falle von Bonfires Doppel-Album Legends lassen nach dem ersten, etwa 160 Minuten andauernden Durchlauf erste Zweifel, ob sich die Band damit einen Gefallen getan hat, nicht lange auf sich warten. </p>
  323. <p>Diese Zweifel basieren auf gleich mehreren Umst&auml;nden. Zum einen konzentrieren sich die Ingolst&auml;dter vorzugsweise auf die Welthits unsterblicher Rock- und Metalbands, die ein jeder Mensch auf diesem Planeten mit irgendeinem analogen oder digitalen Empfangsger&auml;t in seinem Besitz beinahe r&uuml;ckw&auml;rts pfeifen kann. Zum zweiten werden von den auserkorenen Helden der eigenen Jugend meist gleich zwei oder sogar drei St&uuml;cke vorgetragen und zum dritten liegen die Coverversionen bis auf wenige Ausnahmen derma&szlig;en nah am Original, dass man ihren Nutzen ernsthaft in Frage stellen muss. Wenn man dann noch Songs mit solch legend&auml;ren Stimmen wie Ronny James <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1234.html">Dio</a>, Geoff Tate oder Ian Gillan (um nur mal drei herauszupicken) hinterm Mikro aufs Korn nimmt, dann kann der Schuss doch eigentlich nur nach hinten losgehen. Wo Bonfire bei den einleitenden drei Songs von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-2186.html">Toto</a> ("Africa", "Hold The Line" und "Rosanna") vom Original kaum zu unterscheiden sind, wirken beispielsweise die Interpretationen von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-5969.html">Rainbow</a>s "Man On The Silver Mountain" oder <a href="http://www.heavyhardes.de/band-1436.html">Queensryche</a>s "Eyes Of A Stranger" viel zu glatt geb&uuml;gelt. Auch die Cover der beiden <a href="http://www.heavyhardes.de/band-2043.html">Survivor</a>-Hits "Eye Of The Tiger" und "Burning Heart" haben den Originalen nichts hinzuzuf&uuml;gen und entsprechend k&ouml;nnte man die Ausf&uuml;hrungen an dieser Stelle nun weiter spinnen.</p>
  324. <p>Wo Bonfire mit ihrer Version dagegen eine bessere Figur abgeben, das ist beispielsweise <a href="http://www.heavyhardes.de/band-4095.html">Deep Purple</a>s "Child In Time", das zumindest w&auml;hrend der Instrumentalpassagen eine Ecke sportlicher r&uuml;ber kommt als das Original. In Puncto Gesang schmiert Alexx Stahl gegen&uuml;ber Ian Gillan erwartungsgem&auml;&szlig; ab, obwohl er ja grunds&auml;tzlich ein vorz&uuml;glicher S&auml;nger ist und auf Legends auch eine tolle Leistung bringt. Auch die beiden Hits von <a href="http://www.heavyhardes.de/band-68.html">Grave Digger</a>, n&auml;mlich "Heavy Metal Breakdown" und "Rebellion", haben durch Bonfire eine Art eigenen Anstrich erhalten, eben weil Alexx Stahl gar nicht erst versucht ein Boltendahl'sches Reibeisen zu kopieren, sondern mit gewohnt hoher Hardrock-Stimmer singt. Zuletzt muss man einfach noch die drei v&ouml;llig aus der Reihe tanzenden Ostrock-Songs der Puhdys erw&auml;hnen, die alleine schon wegen der zeitgem&auml;&szlig;en Produktion und der knackigeren Spielart ihre Legitimation besitzen.</p>
  325. <p>Spiel- und produktionstechnisch liegt bei Legends nat&uuml;rlich alles im gr&uuml;nen Bereich. Unterm Strich finden sich aber doch zu viele Songs, die es in der vorgebrachten Spielart wohl eher nicht noch ein weiteres Mal ben&ouml;tigt h&auml;tte. Wenn sich die Band auf weniger popul&auml;re Songs konzentriert und dabei versucht h&auml;tte, freier in der Interpretation zu sein, h&auml;tte das Projekt Legends am Ende wom&ouml;glich eine bessere Figur abgegeben. Aber wie gesagt: &uuml;ber Sinn und Unsinn solcher Cover-Alben l&auml;sst sich nun mal streiten.</p>
  326. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  327. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10115.html</link>
  328. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10115.html</guid>
  329. </item><item>
  330. <title>The Monolith Deathcult - V2 - Vergelding</title><description><![CDATA[ V&Ouml;: 30. November 2018<br />Zeit: 47:01<br />Label: Human Detonator Records<br />Homepage: <a href="http://www.monolith-deathcult.com" target="_blank">www.monolith-deathcult.com</a><br />MySpace: <a href="http://www.myspace.com/themonolithdeathcult" target="_blank">www.myspace.com/themonolithdeathcult</a><p>o'zapft von Ray</p><p>6 von 6 Punkten</p><p>Bereits ein Jahr nach <a href="http://www.heavyhardes.de/review-9978.html">Versus 1</a> melden sich die Niederl&auml;nder The Monolith Deathcult mit der Forsetzung V2 - Vergelding wieder. Dabei kn&uuml;pfen sie genau dort an, wo Versus 1 aufgeh&ouml;rt hat.<br />
  331. Auch anno 2018 kredenzen uns die Jungs ein massives St&uuml;ck hart geschmiedeten Stahl, der erst einmal verdaut werden muss. Die lyrischen Vorlagen hierzu finden sich auch hier im WW2, mal mehr, mal weniger fiktiv. Und wie schon auf dem Vorg&auml;ngerwerk ist auch V2 - Vergelding nur schwer in nur eine Schublade zu stecken. Zu mannigfaltig bedient sich hier der Todeskult an allerlei Stilelementen. Hier etwas <a href="http://www.heavyhardes.de/band-681.html">Ministry</a>, dort etwas <a href="http://www.heavyhardes.de/band-2046.html">Morbid Angel</a>, da eine Spur <a href="http://www.heavyhardes.de/band-36.html">Prong</a>, die Liste lie&szlig;e sich noch geh&ouml;rig erweitern. Eines ist allen Songs jedoch gemein: die d&uuml;stere, misanthropische und allgegenw&auml;rtige apokalyptische Atmosph&auml;re. Verziert mit allerlei Samples gilt es erst einmal, den Opener "Dawn Of The Planet Of The Ashes" zu durchdringen, ziehen hier die Niederl&auml;nder doch schon viele Register. Langsam beginnend, steigert sich der Song nach und nach, bis gegen Ende sehr flottes Tempo erreicht ist. Auch die Vocals ver&auml;ndern sich hier von tiefen Grunts bis hin zu fast schon hysterischen Screams. Langsam und bedrohlich baut sich das nachfolgende "Come Forth Lazarus" vor einem auf, ein m&auml;chtiger Bastard, dem man sich besser nicht in den Weg stellt. Wie eine Dampfwalze bahnt sich der Song im unteren Midtempo seinen Weg und macht dabei gewiss keine Gefangenen. Deutlich flotter ist da schon der Einstieg zur "Fist Of Stalin", der jedoch gleich von einem stampfenden Rhythmus abgel&ouml;st wird, der auch <a href="http://www.heavyhardes.de/band-784.html">Rammstein</a> gut zu Gesicht stehen w&uuml;rde. Ein sehr treibender, ein sehr fordernder Song. "Rise Of The Dhul-Fakar" bildet dann leider auch schon viel zu fr&uuml;h den Abschluss des Albums, hier wird nochmal ordentlich Gas gegeben.<br />
  332. V2 - Vergelding ist, genau wie sein Vorg&auml;nger, ein intensives Death Metal-Album mit allerlei Industrial-Anleihen geworden, das bei all der Komplexit&auml;t zug&auml;nglich ist und bei dem man bei jedem weiteren H&ouml;rdurchlauf neue Elemente entdeckt. Es kommt passend zur kalten Jahreszeit, denn mit Sonnenschein hat dieses Bollwerk nicht viel am Hut.<br />
  333. Einziger Wermutstropfen: Schade ist, dass das eigentliche Album nur knapp die H&uuml;rde der halben Stunde Spielzeit &uuml;berwindet, denn die letzten beiden Songs sind Liveaufnahmen des Vorg&auml;ngeralbums vom Graspop Metal Meeting.</p>
  334. ]]></description><author>[email protected] (Heavyhardes.de - Reviews)</author>
  335. <link>http://www.heavyhardes.de/review-10109.html</link>
  336. <guid>http://www.heavyhardes.de/review-10109.html</guid>
  337. </item></channel></rss>

If you would like to create a banner that links to this page (i.e. this validation result), do the following:

  1. Download the "valid RSS" banner.

  2. Upload the image to your own server. (This step is important. Please do not link directly to the image on this server.)

  3. Add this HTML to your page (change the image src attribute if necessary):

If you would like to create a text link instead, here is the URL you can use:

http://www.feedvalidator.org/check.cgi?url=http%3A//www.heavyhardes.de/feeds/rss/heavyhardes_reviews_rss.xml

Copyright © 2002-9 Sam Ruby, Mark Pilgrim, Joseph Walton, and Phil Ringnalda