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  11. <title>Netz Für Alle</title>
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  14. <description>Netzpolitische Konferenzen der Fraktion DIE LINKE im Bundestag und der Rosa-Luxemburg-Stiftung</description>
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  21. <title>Kapitalistische Kolonisierung des Internet immer noch umkämpft!</title>
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  24. <pubDate>Thu, 08 Jun 2017 14:34:10 +0000</pubDate>
  25. <dc:creator><![CDATA[Susanne Lang]]></dc:creator>
  26. <category><![CDATA[Digitalisierte Arbeit]]></category>
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  33. <description><![CDATA[Über 50 Jahre ist inzwischen die Technologie alt, die wir heute das Internet nennen. Doch noch immer fällt es schwer, den Gegenstand Internet genau und umfassend zu bestimmen. Sind es die Übersee-Kabel und Internet-Knotenpunkte, die inzwischen 3,675 Milliarden Menschen weltweit, also etwa 50,1 Prozent der Erdbevölkerung miteinander verbinden und deren direkte Kommunikation untereinander ermöglichen? Dieses [&#8230;]]]></description>
  34. <content:encoded><![CDATA[<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.type=&amp;rft.format=text&amp;rft.source=Netz+F%C3%BCr+Alle&amp;rft.date=2017-06-08&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fnetzfueralle.blog.rosalux.de%2F%3Fp%3D3176&amp;rft.language=English&amp;rft.aulast=Euskirchen&amp;rft.aufirst=Markus"></span><p>Über 50 Jahre ist inzwischen die Technologie alt, die wir heute das Internet nennen. Doch noch immer fällt es schwer, den Gegenstand Internet genau und umfassend zu bestimmen. Sind es die Übersee-Kabel und Internet-Knotenpunkte, die inzwischen 3,675 Milliarden Menschen weltweit, also etwa 50,1 Prozent der Erdbevölkerung miteinander verbinden und deren direkte Kommunikation untereinander ermöglichen? Dieses Wachstum ist noch nicht an einem Sättigungspunkt angekommen, allein in den letzten fünf Jahren sind 1,58 Milliarden Menschen online gegangen. Sind es die veränderten Lebensgewohnheiten und sozialen Praktiken, die sich durch ein ständiges Online-Sein und die allgegenwärtige  Präsenz  von  Smartphones  entwickelt  haben?  Sind  neue  Märkte  und Akteure entstanden und alte verschwunden? Wer das Internet als gesellschaftliche Veränderung begreifen will, muss technische Entwicklungen, ihre sozialen und politischen Bedingungen und deren soziale und politische Effekte gleichermaßen in den Blick nehmen.</p>
  35. <p>Die komplette <a href="http://prokla.de/wp/wp-content/uploads/2017/lang.pdf">Kurze Geschichte des Internets</a> von Susanne Lang in der <a href="http://www.prokla.de/2017/03/20/editorial-prokla-186/">Prokla 186: &#8222;Politische Ökonomie des Internet&#8220;</a> lesen. Wer dann noch nicht genug hat, dem liefert die Folgeausgabe <a href="http://www.prokla.de/2017/06/07/editorial-prokla-187/">&#8222;Prokla 187: Arbeit und Wertschöpfung im digitalen Kapitalismus&#8220;</a> mehr Stoff. Online-Artikel ist eine <a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2017/butollo-kalff.pdf">Kritik von Butello und Kalff an Masons Transformationsstrategie</a>.</p>
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  41. <title>FFM 17.6.17: IG Metall, ver.di und RLS tagen fachlich zu Digitalisierungsfragen</title>
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  44. <pubDate>Mon, 22 May 2017 08:03:51 +0000</pubDate>
  45. <dc:creator><![CDATA[Markus Euskirchen]]></dc:creator>
  46. <category><![CDATA[Digitalisierte Arbeit]]></category>
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  55. <content:encoded><![CDATA[<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.type=&amp;rft.format=text&amp;rft.source=Netz+F%C3%BCr+Alle&amp;rft.date=2017-05-22&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fnetzfueralle.blog.rosalux.de%2F%3Fp%3D3167&amp;rft.language=English&amp;rft.aulast=Euskirchen&amp;rft.aufirst=Markus"></span><p><a href="http://netzfueralle.blog.rosalux.de/files/2017/05/digirev.jpg"><img class="alignleft  wp-image-3168" src="http://netzfueralle.blog.rosalux.de/files/2017/05/digirev.jpg" alt="" width="299" height="167" /></a>Die <a href="http://netzfueralle.blog.rosalux.de/tag/arbeit/">Digitalisierung der Produktion</a> ist das große Thema in der Arbeitswelt von heute –  nicht nur für Unternehmer, Politik und Medien. Längst ist sie auch zu einem zentralen Handlungsfeld für Gewerkschaften und Betriebsräte geworden. Vor allem aber durchdringt die «digitale Revolution» den Alltag von Millionen Beschäftigten. Wie die meisten Technologiesprünge birgt auch die Digitalisierung emanzipatorisches Potenzial für eine Humanisierung der Arbeitswelt. Eine größere Unabhängigkeit vom Arbeitsort könnte auch neue Freiheiten für die Beschäftigten mit sich bringen, zu erwartende Produktivitätsschübe ermöglichen eine radikale Arbeitszeitverkürzung und ein neues Leitbild von Erwerbsarbeit. Ob und wie diese Chancen realisiert werden können, hängt jedoch in erster Linie von der Durchsetzungsmacht und den Strategien der abhängig Beschäftigten und ihrer Organisationen ab. Mit der <a href="https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/EQXHJ/digitale-revolution-%E2%80%93-wer-sagt-wo%60s-langgeht/">Fachtagung «Digitalisierung und Arbeit»</a> wollen wir progressive Wissenschaft und GewerkschafterInnen, vor allem betriebliche Aktive, Vertrauensleute und Betriebsräte, zusammenzubringen, um diese aktuellen Herausforderungen aus Sicht und Interessenlage der abhängig Beschäftigten zu diskutieren. <a href="https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/EQXHJ/digitale-revolution-%E2%80%93-wer-sagt-wo%60s-langgeht/">Programm und Anmelde-Informationen</a></p>
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  61. <title>Drohnenkrieg in Berlin: Veranstaltung und Kino</title>
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  64. <pubDate>Mon, 22 May 2017 07:46:19 +0000</pubDate>
  65. <dc:creator><![CDATA[Markus Euskirchen]]></dc:creator>
  66. <category><![CDATA[Krieg]]></category>
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  72. <description><![CDATA[Am 2. Juni in Berlin on stage: Der Traditions-Podcast »Wir. Müssen Reden« über die Drohnenkriege, die Präsidentschaft von Barack Obama und einiges mehr, via Norbert Schepers. Derzeit läuft auch die Drohnenkriegs-Doku &#8222;National Bird&#8220; in guten Programmkinos.]]></description>
  73. <content:encoded><![CDATA[<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.type=&amp;rft.format=text&amp;rft.source=Netz+F%C3%BCr+Alle&amp;rft.date=2017-05-22&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fnetzfueralle.blog.rosalux.de%2F%3Fp%3D3161&amp;rft.language=English&amp;rft.aulast=Euskirchen&amp;rft.aufirst=Markus"></span><p style="text-align: left;"><iframe src="https://www.youtube.com/embed/A8hPK7G-5bw" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
  74. <p style="text-align: left;">Am 2. Juni in Berlin <em>on stage</em>: Der Traditions-Podcast <a href="https://wir.muessenreden.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">»Wir. Müssen Reden«</a> über die Drohnenkriege, die Präsidentschaft von Barack Obama und einiges mehr, via <a href="http://norbert.schepers.info/2017/05/wir-mussen-reden-151-obama-revisited.html">Norbert Schepers</a>. Derzeit läuft auch die Drohnenkriegs-Doku &#8222;National Bird&#8220; in <a href="http://nationalbirdfilm.com/#screenings">guten Programmkinos</a>.</p>
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  80. <title>Ressourcenfluch 4.0</title>
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  83. <pubDate>Fri, 12 May 2017 09:40:48 +0000</pubDate>
  84. <dc:creator><![CDATA[Markus Euskirchen]]></dc:creator>
  85. <category><![CDATA[Digitalisierte Arbeit]]></category>
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  94. <content:encoded><![CDATA[<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.type=&amp;rft.format=text&amp;rft.source=Netz+F%C3%BCr+Alle&amp;rft.date=2017-04-06&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fnetzfueralle.blog.rosalux.de%2F%3Fp%3D3018&amp;rft.language=English&amp;rft.aulast=Euskirchen&amp;rft.aufirst=Markus"></span><p><a href="https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/sonst_publikationen/Ressourcenfluch-40-rohstoffe-menschenrechte-und-industrie-40.pdf"><img class="alignleft wp-image-3019" src="http://netzfueralle.blog.rosalux.de/files/2017/04/csm_ressoucenflucht_40_cover_6b868ab0da.jpg" alt="" width="200" height="283" /></a>Internet 2.0 war gestern, der Einsatz von Elektrotechnik und Informationstechnologie zur Automatisierung der Produktion seit den 1970ern nur der Anfang. In einer Zeit, in der das globale Wirtschaftswachstum gedämpft ist und sich Staaten in der Rezession befinden, scheint nun «Industrie 4.0» vielen das helle Licht am Ende des Krisentunnels zu sein. Mit zunehmender Digitalisierung, so das Credo, würde das Wirtschaftswachstum wieder anziehen und gleichzeitig einige der drängenden ökologischen, ökonomischen und sozialen Krisen gelöst. Die Ausrichtung der nationalen Wirtschaft auf die Herausforderungen der Digitalisierung der Produktion bietet eine Vision, die die negativen Begleiterscheinungen der neoliberalen Deregulierung vergessen macht.</p>
  95. <p>Daher beschäftigt sich diese Publikation detaillierter mit der Industrie 4.0. Nach einer Klärung, was sich hinter dem Begriff eigentlich verbirgt und welche Hoffnungen vor allem die deutsche Regierung damit verbindet, widmet sich der Text den künftigen Rohstoffbedarfen von Industrie 4.0 sowie von Elektromobilität und der Umstellung auf Erneuerbare Energien, die beide eng mit dieser Diskussion verwoben sind. Der Fokus liegt hierbei auf den metallischen Rohstoffen, denn hier sind aus menschenrechtlicher und ökologischer Perspektive die größten Herausforderungen zu erwarten.</p>
  96. ]]></content:encoded>
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  99. </item>
  100. <item>
  101. <title>Von Robo-Cars und Robo-Cops</title>
  102. <link>http://netzfueralle.blog.rosalux.de/2017/05/10/von-robo-cars-und-robo-cops/</link>
  103. <comments>http://netzfueralle.blog.rosalux.de/2017/05/10/von-robo-cars-und-robo-cops/#respond</comments>
  104. <pubDate>Wed, 10 May 2017 14:29:29 +0000</pubDate>
  105. <dc:creator><![CDATA[Markus Euskirchen]]></dc:creator>
  106. <category><![CDATA[Digitalisierte Arbeit]]></category>
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  109. <category><![CDATA[Robo-Cars]]></category>
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  114. <description><![CDATA[]]></description>
  115. <content:encoded><![CDATA[<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.type=&amp;rft.format=text&amp;rft.source=Netz+F%C3%BCr+Alle&amp;rft.date=2017-05-09&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fnetzfueralle.blog.rosalux.de%2F%3Fp%3D3067&amp;rft.language=English&amp;rft.aulast=Euskirchen&amp;rft.aufirst=Markus"></span><div class="jp-cc jp-cc-accessible">
  116. <p>Hallihallo!</p>
  117. <p>Dieser Artikel ist noch im Redaktionsprozess. Bitte <a href="http://netzfueralle.blog.rosalux.de/wp-login.php">melde Dich mit Benutzernamen und Passwort</a> an, um die Entwurfsfassung zu lesen. Bist Du Mitglied des <a href="https://www.rosalux.de/stiftung/ifg/">IfG</a> oder solltest aus anderen Gründen bereits registriert sein, weißt aber Dein Passwort nicht, dann kannst Du es Dir per Email automatisch <a href="http://ifg.rosalux.de/wp-login.php?action=lostpassword">zuschicken lassen</a>.</p>
  118. <p>Falls Du kein Login/Passwort hast, kannst Du mir Dein Interesse am Text unten als Kommentar hinterlassen. Ich werde den Kommentar nicht freischalten, Dir aber, falls Du eine Mailadresse hinterlässt, antworten und Dich ggf. an der Textentwicklung beteiligen.</p>
  119. <p>Sorry für die Umstände!<br />
  120. Markus</p>
  121. <p></div><p class="jp-cc jp-cc-not-accessible"></p><span id="more-3067"></span></p>
  122. <p class="jp-cc jp-cc-not-accessible"></p>
  123. ]]></content:encoded>
  124. <wfw:commentRss>http://netzfueralle.blog.rosalux.de/2017/05/10/von-robo-cars-und-robo-cops/feed/</wfw:commentRss>
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  126. </item>
  127. <item>
  128. <title>Linux in München (Langfassung)</title>
  129. <link>http://netzfueralle.blog.rosalux.de/2017/05/04/linux-in-muenchen/</link>
  130. <comments>http://netzfueralle.blog.rosalux.de/2017/05/04/linux-in-muenchen/#respond</comments>
  131. <pubDate>Thu, 04 May 2017 12:43:44 +0000</pubDate>
  132. <dc:creator><![CDATA[Markus Euskirchen]]></dc:creator>
  133. <category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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  140.  
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  142. <description><![CDATA[]]></description>
  143. <content:encoded><![CDATA[<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.type=&amp;rft.format=text&amp;rft.source=Netz+F%C3%BCr+Alle&amp;rft.date=2017-04-10&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fnetzfueralle.blog.rosalux.de%2F%3Fp%3D3027&amp;rft.language=English&amp;rft.aulast=Euskirchen&amp;rft.aufirst=Markus"></span><div style="width: 230px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:LiMux_(logo).svg#/media/File:LiMux_(logo).svg"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e2/LiMux_%28logo%29.svg" alt="LiMux (logo).svg" width="220" height="78" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:LiMux_(logo).svg">LiMux-Logo</a>, by <a title="User:ScotXW" href="//commons.wikimedia.org/wiki/User:ScotXW">ScotXW</a> <span class="int-own-work" lang="en">(<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:LiMux_(logo).svg#Licensing">GPL</a>).</span></p></div>
  144. <div class="jp-cc jp-cc-accessible">
  145. <p>Hallihallo!</p>
  146. <p>Dieser Artikel ist noch im Redaktionsprozess. Bitte <a href="http://netzfueralle.blog.rosalux.de/wp-login.php">melde Dich mit Benutzernamen und Passwort</a> an, um die Entwurfsfassung zu lesen. Bist Du Mitglied des <a href="https://www.rosalux.de/stiftung/ifg/">IfG</a> oder solltest aus anderen Gründen bereits registriert sein, weißt aber Dein Passwort nicht, dann kannst Du es Dir per Email automatisch <a href="http://ifg.rosalux.de/wp-login.php?action=lostpassword">zuschicken lassen</a>.</p>
  147. <p>Falls Du kein Login/Passwort hast, kannst Du mir Dein Interesse am Text unten als Kommentar hinterlassen. Ich werde den Kommentar nicht freischalten, Dir aber, falls Du eine Mailadresse hinterlässt, antworten und Dich ggf. an der Textentwicklung beteiligen.</p>
  148. <p>Sorry für die Umstände!<br />
  149. Markus</p>
  150. <p></div><br />
  151. <p class="jp-cc jp-cc-not-accessible"></p></p>
  152. <p><span id="more-3027"></span></p>
  153. <p class="jp-cc jp-cc-not-accessible"></p>
  154. ]]></content:encoded>
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  157. </item>
  158. <item>
  159. <title>Limux in München bleibt Lobbykampf</title>
  160. <link>http://netzfueralle.blog.rosalux.de/2017/02/14/limux-in-muenchen-bleibt-lobbykampf/</link>
  161. <comments>http://netzfueralle.blog.rosalux.de/2017/02/14/limux-in-muenchen-bleibt-lobbykampf/#respond</comments>
  162. <pubDate>Tue, 14 Feb 2017 09:54:09 +0000</pubDate>
  163. <dc:creator><![CDATA[Markus Euskirchen]]></dc:creator>
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  171.  
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  173. <description><![CDATA[Limux, das Verwaltungssoftware-System der Stadt München, muss ja oft herhalten als &#8222;Beweis&#8220; dafür, dass man mit Freier Software sowas machen kann (eine öffentliche Verwaltung betreiben) oder eben nicht. Das einzige, was sich aber wirklich an dem Beispiel ablesen lässt: Dass sich diese Streitfrage unter den gegebenen Herrschaftsbedingungen nicht von der Technik her (dem Gebrauchswert) entscheiden [&#8230;]]]></description>
  174. <content:encoded><![CDATA[<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.type=&amp;rft.format=text&amp;rft.source=Netz+F%C3%BCr+Alle&amp;rft.date=2017-02-14&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fnetzfueralle.blog.rosalux.de%2F%3Fp%3D2975&amp;rft.language=English&amp;rft.aulast=Euskirchen&amp;rft.aufirst=Markus"></span><div style="width: 230px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:LiMux_(logo).svg#/media/File:LiMux_(logo).svg"><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e2/LiMux_%28logo%29.svg" alt="LiMux (logo).svg" width="220" height="78" /></a><p class="wp-caption-text"><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:LiMux_(logo).svg">Limux-Logo</a>, by <a title="User:ScotXW" href="//commons.wikimedia.org/wiki/User:ScotXW">ScotXW</a> <span class="int-own-work" lang="en">(<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:LiMux_(logo).svg#Licensing">GPL</a>).</span></p></div>
  175. <p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/LiMux">Limux</a>, das Verwaltungssoftware-System der Stadt München, muss ja oft herhalten als &#8222;Beweis&#8220; dafür, dass man mit Freier Software sowas machen kann (eine öffentliche Verwaltung betreiben) oder eben nicht. Das einzige, was sich aber wirklich an dem Beispiel ablesen lässt: Dass sich diese Streitfrage unter den gegebenen Herrschaftsbedingungen nicht von der Technik her (dem Gebrauchswert) entscheiden läßt. Die Leistungsfähigkeit der eingesetzten Freien Software ist in den Argumenten der verschiedenen Interessenvertreter*innen und den dahinter wirkenden Lobbies immer nur <em>Mittel</em> zur Durchsetzung der eigenen Ziele. Es geht nicht um die Sache selbst. Dass es aber auch nicht um das öffentliche Interesse geht, bzw. dass sich dieses als das ideologische Terrain herausstellt, auf dem der Interessenkampf ausgetragen wird, zeigt sehr schön ein <a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/LiMux-Aus-in-Muenchen-Opposition-wettert-gegen-katastrophale-Fehlentscheidung-3622848.html">aktueller Übersichtsartikel</a> bei heise.de. <span id="more-2975"></span></p>
  176. <p>Die mittlerweile nicht mehr ganz so junge große Koalition aus SPD und CSU führt viele Schwierigkeiten in der Verwaltung auf die Linux-Lösung zurück und will aussteigen, zurück auf Windows.  Interessant dabei: Nicht mal der globale Unternehmensberatungs- und Outsourcing-Konzern <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Accenture">Accenture</a> rät in seinem von der großen Koalition in Auftrag gegebenen, bezahlten, aber bisher nicht veröffentlichten<sup><a href="http://netzfueralle.blog.rosalux.de/2017/02/14/limux-in-muenchen-bleibt-lobbykampf/#footnote_0_2975" id="identifier_0_2975" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="&Ouml;ffentlich ist nur ein 129-seitiges Papier einer M&uuml;nchener Fachabteilung, nicht jedoch das 450-seitige Gutachten selbst.">1</a></sup> Gutachten zum kompletten Ausstieg aus Limux &#8211; auch wenn das von fast allen so kolportiert wird. An dieser Stelle möge man sich vergegenwärtigen, dass Microsoft und von Microsoft lizensierte Schulungsunternehmen Millionen in Werbung für ihre Systembetreuungs-Kurse stecken, die nicht nur an Online-Redaktionen, sondern gerade auch an die gleichen Fachmagazine gehen, die sich ausführlicher zum Thema melden. Aber Werbeteil und redaktioneller Teil operieren ja unter den gegebenen Bedingungen von &#8222;Konzentration und Homogenisierung&#8220;<sup><a href="http://netzfueralle.blog.rosalux.de/2017/02/14/limux-in-muenchen-bleibt-lobbykampf/#footnote_1_2975" id="identifier_1_2975" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="So die &Uuml;berschrift des einschl&auml;gigen Kapitels bei Thomas Schuster: Staat und Medien. &Uuml;ber die elektronische Konditionierung der Wirklichkeit, Frankfurt a. M. (Fischer) 1995.">2</a></sup> bekanntlich völlig unabhängig voneinander.<sup><a href="http://netzfueralle.blog.rosalux.de/2017/02/14/limux-in-muenchen-bleibt-lobbykampf/#footnote_2_2975" id="identifier_2_2975" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vgl. z.B. Noam Chomsky: Manufacturing Consent, Dokumentarfilm 1992. An dieser Stelle fehlt im Satz leider das Zeichen f&uuml;r Ironie/Sarkasmus.">3</a></sup> Zurück zum Gutachten: Es empfiehlt vielmehr den Einstieg in eine <em>Menüerweiterung</em>, so lässt sich wenigstens bei <a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/Linux-in-Muenchen-Berater-empfehlen-Ausstieg-aus-LiMux-auf-Raten-3463100.html">heise.de</a> lesen:</p>
  177. <blockquote><p>Die Referate und Eigenbetriebe sollen die Wahl haben, welches Betriebssystem und welche Bürokommunikation &#8222;für ihren Einsatzbereich die passende ist&#8220;. Jede größere Verwaltungseinheit könnte damit also selbst entscheiden, ob sie Microsoft oder Open-Source-Produkte verwenden möchte. &#8222;Abhängig von der Entwicklung der Verbreitung der Client-Varianten&#8220; sollte den Experten nach zu einem späteren Zeitpunkt überprüft werden, &#8222;ob der Einsatz von Linux als Client-Betriebssystem weiterhin wirtschaftlich sinnvoll ist&#8220;.&#8220;</p></blockquote>
  178. <p>Grüne und Piraten kritisieren die Ausstiegspläne und verweisen z.B. auf die 60 bis 70 kommunalen Linux-Programmierer. Millionen, die in den letzten Jahren an Lizenzgebühren eingespart werden konnten, gehen in die Arbeit dieser Menschen. Die Arbeitsergebnisse wiederum stehen nicht nur der Stadt München offen, sondern nach dem <a href="https://fsfe.org/freesoftware/basics/4freedoms.de.html">Prinzip Freier Software</a> allen interessierten Nutzer*innengruppen, z.B. in anderen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Open-Source-Software_in_%C3%B6ffentlichen_Einrichtungen">Kommunen mit Linux in der Verwaltung</a> und umgekehrt, denn auch die anderen haben ihre Linuxfachleute, die lokal Probleme lösen und ihre Problemlösungen gemäß der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Commons-based_Peer_Production">commons-basierten Peer-Produktionsweise</a> auch wieder global zur Verfügung stellen.<sup><a href="http://netzfueralle.blog.rosalux.de/2017/02/14/limux-in-muenchen-bleibt-lobbykampf/#footnote_3_2975" id="identifier_3_2975" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Theorieproduktion zur commons-basierten Peer-Produktion z.B. bei keimform.de.">4</a></sup></p>
  179. <p>Linux in öffentlichen Verwaltungen ist keine technische Frage, sondern eine politische: Es geht um die Souveränität bei der kommunalen Datenverarbeitung und gegen die <del>Verschwendung</del> Privatisierung öffentlicher Gelder zum Zwecke der Profitmaximierung privater Lizenzinhaber-Konzerne. Mit Linux in der öffentlichen Verwaltung produzieren öffentliche Gelder öffentliche Software zum Wohle der Allgemeinheit, also &#8222;common goods&#8220;. Wer sich in der Frage Offene/Freie Software oder proprietäre Lizenzware positioniert oder gar als Entscheider*in agiert, entscheidet sich für die eine oder die andere Seite der Barrikade. Soviel sollte den aktiv an dieser Auseinandersetzung Teilnehmenden auf dem diskursiven Feld und in der Verwaltungspraxis selbst wenigstens klar sein.</p>
  180. <p>&nbsp;</p>
  181. <ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2975" class="footnote">Öffentlich ist nur ein <a href="https://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/4262725.pdf">129-seitiges Papier</a> einer Münchener Fachabteilung, nicht jedoch das 450-seitige Gutachten selbst.</li><li id="footnote_1_2975" class="footnote">So die Überschrift des einschlägigen Kapitels bei Thomas Schuster: Staat und Medien. Über die elektronische Konditionierung der Wirklichkeit, Frankfurt a. M. (Fischer) 1995.</li><li id="footnote_2_2975" class="footnote">Vgl. z.B. Noam Chomsky: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Konsensfabrik._Noam_Chomsky_und_die_Medien">Manufacturing Consent</a>, Dokumentarfilm 1992. An dieser Stelle fehlt im Satz leider das Zeichen für Ironie/Sarkasmus.</li><li id="footnote_3_2975" class="footnote">Theorieproduktion zur commons-basierten Peer-Produktion z.B. bei <a href="http://keimform.de/tag/peer-production/">keimform.de</a>.</li></ol>]]></content:encoded>
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  184. </item>
  185. <item>
  186. <title>GNU/Linux runs the world</title>
  187. <link>http://netzfueralle.blog.rosalux.de/2017/02/07/gnulinux-runs-the-world/</link>
  188. <comments>http://netzfueralle.blog.rosalux.de/2017/02/07/gnulinux-runs-the-world/#respond</comments>
  189. <pubDate>Tue, 07 Feb 2017 12:58:31 +0000</pubDate>
  190. <dc:creator><![CDATA[Markus Euskirchen]]></dc:creator>
  191. <category><![CDATA[FOSS]]></category>
  192. <category><![CDATA[Geistiges Eigentum]]></category>
  193. <category><![CDATA[Geschichte]]></category>
  194. <category><![CDATA[Linux]]></category>
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  196.  
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  198. <description><![CDATA[Wir befinden uns im Jahre 25 nach Linus Torvalds&#8216; Entscheidung, den von ihm programmierten Betriebssystemkern unter die freie Softwarelizenz GNU zu stellen. Heute gilt: Alle Rechner laufen mit Linux … Alle Rechner? Nein, eine unbeugsame Gruppe, die Windows-Anwender, hört nicht auf, Widerstand gegen die Migration ihrer Desktop-PCs zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht [&#8230;]]]></description>
  199. <content:encoded><![CDATA[<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.type=&amp;rft.format=text&amp;rft.source=Netz+F%C3%BCr+Alle&amp;rft.date=2017-02-07&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fnetzfueralle.blog.rosalux.de%2F%3Fp%3D2963&amp;rft.language=English&amp;rft.aulast=Euskirchen&amp;rft.aufirst=Markus"></span><p><a title="linux_inside" href="https://www.flickr.com/photos/4everyoung/220412890" data-flickr-embed="true"><img class="alignleft" src="https://c1.staticflickr.com/1/67/220412890_d3c7d115cf_m.jpg" alt="linux_inside" width="200" height="178" /></a><script async src="//embedr.flickr.com/assets/client-code.js" charset="utf-8"></script>Wir befinden uns im Jahre 25 nach <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Linus_Torvalds">Linus Torvalds&#8216;</a> Entscheidung, den von ihm programmierten Betriebssystemkern unter die freie Softwarelizenz GNU zu stellen. Heute gilt: Alle Rechner laufen mit Linux … Alle Rechner? Nein, eine unbeugsame Gruppe, die Windows-Anwender, hört nicht auf, Widerstand gegen die Migration ihrer Desktop-PCs zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Widerständler, unaufhörlich dringt das freie Betriebssystem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Open-Source-Software_in_%C3%B6ffentlichen_Einrichtungen">in mannigfaltiger Form in ihren Alltag</a> vor.</p>
  200. <p class="initial">heise.de liefert einen <a href="https://www.heise.de/ct/ausgabe/2016-18-25-Jahre-Linux-vom-Nerd-Spielzeug-zum-Allround-Betriebssystem-das-wirklich-jeder-benutzt-3296177.html">Überblick über die Hegemonieverhältnisse in der Welt der Software</a> und öffnet dabei die meist auf Desktop-Betriebssyteme und Office-Software verengte Perspektive.</p>
  201. ]]></content:encoded>
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  204. </item>
  205. <item>
  206. <title>Übersetzung mit finanzieller Unterstützung der RLS</title>
  207. <link>http://netzfueralle.blog.rosalux.de/2017/02/06/uebersetzung-mit-finanzieller-unterstuetzung-der-rls/</link>
  208. <comments>http://netzfueralle.blog.rosalux.de/2017/02/06/uebersetzung-mit-finanzieller-unterstuetzung-der-rls/#respond</comments>
  209. <pubDate>Mon, 06 Feb 2017 09:19:29 +0000</pubDate>
  210. <dc:creator><![CDATA[Markus Euskirchen]]></dc:creator>
  211. <category><![CDATA[Smarte Worte]]></category>
  212. <category><![CDATA[Big Data]]></category>
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  219. <description><![CDATA[Der Artikel Wem dient dieser Server wirklich? von Richard Stallman war mir eine fast umfassende Hilfe beim Nachdenken über die Begriffshülse &#8222;Cloud&#8220;. Da er nur in englischer Sprache vorlag und ich ihn wirklich lesenswert finde und auch dem deutsch lesenden Publikum zugänglich machen wollte, ließ ich ihn übersetzen. Jetzt ist er online, was ich hiermit [&#8230;]]]></description>
  220. <content:encoded><![CDATA[<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.type=&amp;rft.format=text&amp;rft.source=Netz+F%C3%BCr+Alle&amp;rft.date=2017-02-06&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fnetzfueralle.blog.rosalux.de%2F%3Fp%3D2954&amp;rft.language=English&amp;rft.aulast=Euskirchen&amp;rft.aufirst=Markus"></span><p><img class="alignleft size-full wp-image-2956" src="http://netzfueralle.blog.rosalux.de/files/2017/02/gnu.png" alt="" width="145" height="140" srcset="http://netzfueralle.blog.rosalux.de/files/2017/02/gnu.png 145w, http://netzfueralle.blog.rosalux.de/files/2017/02/gnu-32x32.png 32w" sizes="(max-width: 145px) 100vw, 145px" />Der Artikel <a href="https://www.gnu.org/philosophy/who-does-that-server-really-serve.de.html"><em>Wem dient dieser Server wirklich?</em> von Richard Stallman</a> war mir eine fast umfassende Hilfe beim Nachdenken über die <a href="http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/sonst_publikationen/Lexikon_Smarte_Worte.pdf#page=12">Begriffshülse &#8222;Cloud&#8220;</a>. Da er nur in englischer Sprache vorlag und ich ihn wirklich lesenswert finde und auch dem deutsch lesenden Publikum zugänglich machen wollte, ließ ich ihn übersetzen. Jetzt ist er online, was ich hiermit zu Protokoll gebe.</p>
  221. ]]></content:encoded>
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  224. </item>
  225. <item>
  226. <title>Wenn der Heizungsableser zweimal klingelt</title>
  227. <link>http://netzfueralle.blog.rosalux.de/2017/01/26/wenn-der-heizungsableser-zweimal-klingelt/</link>
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  229. <pubDate>Thu, 26 Jan 2017 11:51:14 +0000</pubDate>
  230. <dc:creator><![CDATA[Markus Euskirchen]]></dc:creator>
  231. <category><![CDATA[Digitale Selbstverteidigung]]></category>
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  239.  
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  241. <description><![CDATA[Neulich wie jährlich: Ablesung der Heizkostenverteiler. Das sind die Dinger, die an den Heizkörpern kleben, immer im Weg sind, wenn man sich da mal gemütlich anlehnen will und auf einem kleinen Display irgendwelche kryptischen Angaben zum Energieverbrauch machen (vgl. Abbildung links). Als der Ableser anfing, die Dinger abzunehmen und auszutauschen, unsere Frage: &#8222;Warum tauschen Sie [&#8230;]]]></description>
  242. <content:encoded><![CDATA[<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.type=&amp;rft.format=text&amp;rft.source=Netz+F%C3%BCr+Alle&amp;rft.date=2017-01-26&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fnetzfueralle.blog.rosalux.de%2F%3Fp%3D2925&amp;rft.language=English&amp;rft.aulast=Euskirchen&amp;rft.aufirst=Markus"></span><div style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Heizkostenverteiler.JPG#/media/File:Heizkostenverteiler.JPG"><img class="" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/ab/Heizkostenverteiler.JPG" alt="Heizkostenverteiler.JPG" width="200" height="309" /></a><p class="wp-caption-text">Von <a class="extiw" title="de:Benutzer:Kirschblut" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Kirschblut">Kirschblut</a>, Gemeinfrei, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12519148">Link</a></p></div>
  243. <p>Neulich wie jährlich: Ablesung der Heizkostenverteiler. Das sind die Dinger, die an den Heizkörpern kleben, immer im Weg sind, wenn man sich da mal gemütlich anlehnen will und auf einem kleinen Display irgendwelche <a href="https://www.thermomess.de/content/10_wohnungsnutzer/104-201S.php">kryptischen Angaben</a> zum Energieverbrauch machen (vgl. Abbildung links). Als der Ableser anfing, die <a href="http://gengenbach.net/mtg/servlet/produkte.hkv.Index201">Dinger</a> abzunehmen und auszutauschen, unsere Frage: &#8222;Warum tauschen Sie die aus?&#8220; Antwort: &#8222;Sie kriegen neue, die funken jetzt.&#8220; &#8222;Ja, was funken die denn?&#8220; &#8222;Ins Treppenhaus, da sind jetzt so Knoten, von dort gehts dann per Händinetz zur Zentrale.&#8220; &#8222;Ach, sie meinen, wir kriegen jetzt smarte Heizkostenzähler?&#8220; &#8222;Smart, smart, wird schon nicht gleich von der NSA gehackt, Ihr Zähler.&#8220; &#8222;Na dann schrauben Sie mal bitte den alten wieder dran.&#8220; Das hat er dann auch gemacht, ohne weiteren Druck oder irgendwie unangenehme Worte. <span id="more-2925"></span></p>
  244. <p>Im Nachhinein und auf schriftliche Nachfrage erfuhren wir die Einzelheiten, die uns <em>vorher</em>, spätestens mit der Terminankündigung für den Montagetermin interessiert hätten: Der Austausch ist für Mieter nicht verpflichtend  (nicht wie im Falle der sogenannten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenter_Z%C3%A4hler#Gesetz_zur_Digitalisierung_der_Energiewende_.282015.29">intelligenten Stromzähler</a> für Haushalte mit über 6.000 kWh Stromverbrauch). Der Austausch muss alle 10 Jahre stattfinden, weil die Batterie nur so lange hält, wir haben die Wahl zwischen elekronischen nicht-funkenden und funkenden Modellen und die funkenden funken ihre Werte einmal in der Woche. Im Ergebnis dürfte das Haus jetzt weitestgehend mit den funkenden Zählern ausgestattet sein: Die meisten Nachbarn werden nicht nachgefragt haben oder waren als Wohnungseigentümer sogar an der Abstimmung beteiligt, durch die die Einführung der Dinger beschlossen wurde, denn &#8222;dann muss ja nie mehr jemand in die Wohnung&#8220;. Einer hat sich die Geräte nach anfänglicher Skepsis doch installieren lassen, er wolle es sich nicht mit den anderen Eigentümern in der Eigentümergemeinschaft verderben.</p>
  245. <p>Druck kam dann doch noch vom Ableseunternehmen via Hausverwaltung: Wer sich die funkenden Dinger nicht einbauen lässt, der müsse die Extrakosten für das manuelle Ablesen in Zukunft alleine tragen. Informierte Spekulationen im Elektronikforum klären die <a href="https://www.mikrocontroller.net/topic/292669">technischen Hintergründe</a> der ganzen Sache. Wir fühlten uns, gelinde gesagt, überrumpelt von der Aktion. Da sollte uns doch tatsächlich unter der Hand das Internet der Dinge in die Wohnung geschmuggelt werden: Gerade jetzt, wo ein <a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/US-Geheimdienstdirektor-Das-Internet-der-Dinge-als-Spionage-Hilfe-3098460.html">US-Geheimdienstdirektor selbst zugibt, dass die Dinger als Spionagehilfe nützlich</a> sind. Wir sind mit unserer Skepsis nicht alleine: Die Süddeutsche Zeitung titelt für eine Online-Sonderseite: <a href="http://gfx.sueddeutsche.de/apps/58343704f38f33fb247b637d/www/">Das Internet der Dinge ist kaputt</a>. Während eine <a href="https://netzpolitik.org/2016/klare-grenzen-fuer-digitalwirtschaft-sachverstaendige-fordern-algorithmengesetz-co/">Debatte um &#8222;klare Grenzen in der Digitalwirtschaft&#8220; in der politischen Sphäre</a> erst anläuft, auf EU-Ebene gerade mal Berichte über die <a href="https://www.enisa.europa.eu/publications/threat-landscape-for-smart-home-and-media-convergence">Bedrohungen durch &#8222;Smart Home&#8220;</a> fertig sind, brüsten sich die Manager der Branchen, die uns mit ihrem Gewäsch von Smart City und Smart Home überfahren, damit, die neue Technik diesmal nicht zu verschlafen, mit dem &#8222;Roll-out&#8220; schon angefangen zu haben. Wir fühlen uns tatsächlich überrollt.</p>
  246. <p>Das Bild in seiner gesamten Brutalität passt. Es liegt auf der Hand, warum die Heizkostenerfassungsdienstleister so vorgehen: Nach der Installation der Geräte mit Netzanbindung können die Installateure gehen. Die Firmen können ganze Personalkohorten &#8222;freistellen&#8220;, die jetzt nicht mehr regelmäßig durch die Häuser ziehen, unter Möbeln lang kriechen und Heizkosten ablesen müssen. Stattdessen erfassen die Firmen die Heizkosten nun voll-automatisch &#8211; und wöchentlich, statt wie bisher jährlich. Die Wohnung wird eingegliedert in die <a href="http://netzfueralle.blog.rosalux.de/2016/12/12/arbeit-und-industrie-4-0/">Industrie 4.0</a>: Sie ist jetzt eine Produktionsstätte für Daten.</p>
  247. <p>Da wir nach wie vor aber nur eine jährliche Nebenkosten- und damit verbunden Heizkostenabrechnung bekommen, fragen wir uns, was diese Messfrequenzsteigerung soll. Einen Hinweis liefert eine Studie des Insitituts für Technologiemanagement der Universität St. Gallen im Auftrag der Firma BOSCH: &#8222;Geschäftsmodelle im Internet der Dinge&#8220;. Ich zitiere aus dem <a href="http://www.iot-lab.ch/wp-content/uploads/2014/09/GM-im-IOT_Bosch-Lab-White-Paper.pdf#page=13">Abschnitt &#8222;Sensor as a Service&#8220; auf Seite 12</a>:</p>
  248. <blockquote><p>Auch die Idee, dass Sensordaten eines Gewerks gesammelt, aufbereitet und gegen Entgelt anderen Gewerken zur Verfügung gestellt werden, hat grosse Mächtigkeit. Deshalb schlagen wir sie unter dem Begriff <em>Sensor as a Service</em> als Geschäftsmodellmuster des Internet der Dinge vor. Die Messwerte aus der physischen Welt werden dabei nicht mehr vertikal integriert, nur für genau eine Anwendung erhoben, gespeichert und aufbereitet, sondern vielmehr für eine breite Palette von potenziellen Anwendungen – für ein Ökosystem, dessen Entstehung im Internet der Dinge sicherlich eine der nächsten grossen Herausforderungen darstellt.</p>
  249. <p>Anders als bei <em>Digitally Charged Products</em> stehen hier nicht mehr die datengenerierenden Produkte oder die resultierenden Dienstleistungen im Mittelpunkt, sondern die Daten selber. Sie sind die primäre Währung, die es zu bewirtschaften gilt. &#8230; <em>Sensor as a Service</em> steht für ein Geschäftsmodellmuster, in dessen Zentrum sich ein multi-sided Markt für Sensordaten befindet.</p></blockquote>
  250. <p>Vor diesem Hintergrund kann ich erahnen, was hier vor sich geht: die schleichende Einführung der Echtzeiterfassung unserer Heiz- und damit Wohnungsnutzungsprofile. Auch die Heizkostendienstleister haben ihre Hausaufgaben gemacht und wollen den Fuß in die Tür kriegen beim großen Geschäft mit den Nutzerdaten. Der neue Geschäftszweig: Datenhandel mit Energieverbrauchsprofilen. Die fetten Big-Data-Konzerne wie <a href="http://winfuture.de/news,95610.html">Facebook kaufen im großen Stil auch &#8222;Offline&#8220;-Daten</a>, um ihre Profile zu vervollständigen, die Nachfrage ist also da. Auch Vorschläge zur Finanzierung der technischen Umstellung und des Betriebs gehen in diese Richtung: Eine Studie schlägt den Weiterverkauf der erhobenen Daten zu diesem Zweck vor, wie die Wochenzeitung <a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-11/smart-meter-teuer-daten-vermarkten">Die Zeit berichtet</a>. Generell gilt, diese Erfahrung steckt ja hinter dem Imperativ der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datenvermeidung_und_Datensparsamkeit">Datensparsamkeit</a>: Was einmal erhoben ist, gelangt auch irgendwann in die Öffentlichkeit der legalen, halblegalen oder illegalen Datenhändler.</p>
  251. <p>Eine Kamera auf unsere Wohnungstür ist verboten (schon die Kamera auf die Haustür eines Hauses mit Mietwohnungen wird <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_deutschen_Urteile_zu_Video%C3%BCberwachungen">in der Regel für unzulässig</a> erklärt). Mieter können den Abbau von Videoüberwachungskameras im Eingangsbereich ihres Wohnhauses verlangen, weil durch diese ihr Persönlichkeitsrecht verletzt werden könnte, so die <a href="https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=ZMR%202001,%20Seiten%20112">Rechtsprechung des Berliner Landgerichts</a>. Aber für die viel kleinteiligere und aussagekräftigere Erfassung unserer Wohnungsnutzung über die Heizkostenerfassung gibt es weder gesetzliche Regulierung noch Rechtsprechung. Der Anwalt bei der Mieterberatungen ist von dem Problem in der Sprechstunde überfordert (&#8222;Kommen Sie wieder, wenn sie die nächste Nebenkostenabrechnung haben, die können wir dann prüfen.&#8220;). Ihre <a href="http://www.bmgev.de/mietrecht/tipps-a-z/artikel/heizkostenverteiler.html">Webseite zum Thema &#8222;Heizkostenverteiler&#8220;</a> findet die Problematik der funkenden Zähler keiner Erwähnung wert. Wenigstens Datensparsamkeit müsste den Mieterschützern am Herzen liegen, würde heißen: Einmal im Jahr abrechnen macht einmal im Jahr ablesen nötig. Nicht mehr.</p>
  252. <p>Es sind eher die technikaffinen Kreise, die <a href="https://www.innoq.com/de/articles/2015/12/smarthome-serie-teil6/">Risiken benennen und alternative Fortschrittspfade</a> aufzeigen (vgl. auch die <a href="https://www.heise.de/security/meldung/Sensoren-sind-Angriffsflaeche-im-Internet-of-Things-3611114.html">aktuelle Berichterstattung</a> bei heise.de). Denn eine Technik in meiner Wohnung, die ich nicht kontrollieren kann, ob sie wirklich nur dieses eine mal sendet oder perspektivisch, bei immer feinerer Sensortechnik: ob sie anhand meiner Körperwärme messen kann, ob und wann ich Raum bin, ist inakzeptabel. Akzeptabel wären Geräte auf der Basis von offener Hard- und Software mit standardisierten, offenen Schnittstellen, die ich oder vertraueneinflößende NutzerInnen-Gemeinschaften so (vor)konfigurieren können, dass sie die Daten einmal im Jahr an einen bestimmten Abfrager freigeben. Alles keine Zukunftsmusik, im Bereich Internetrouter ist das Standard, siehe <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/OpenWrt">OpenWRT</a> und vergleichbare Linux-basierte Routerbetriebssysteme. Auch fürs <a href="http://politik-digital.de/news/internet-der-dinge-teil-3-smart-home-2-141035/">&#8222;smarte&#8220; Home gibts bereits Freie Software (runterscrollen bis &#8222;Und sonst? Open Source und Raspberry Pi&#8220;)</a>. Vernünftigerweise würde ich aber dann wahrscheinlich nicht mehr an irgendeinen zwischengeschalteten Heizkostenablesedienstleister senden, sondern entweder an die Firma, die auch das Open-Source-System entwickelt und anbietet oder direkt an den Wohnungseigentümer oder an die von diesem beauftragte Hausverwaltung. Für die Heizkostenerfassungsbranche der GAU, schon klar. Schon klar auch, dass die ihre Position mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Propriet%C3%A4r">proprietärer</a> Technik, intransparenter Vorgehensweise und bei vereinzeltem Widerstand mit butterweichen &#8222;Ausnahmeregeln&#8220; betonieren, solange sie uns ja sogar noch dazu nötigen können, die Extrakosten auch noch selbst zu übernehmen. Wer auf seinen Persönlichkeitsrechten besteht, wird zum Außenseiter und verursacht Extrakosten, die er gefälligst selbst zu übernehmen hat. Das vom Bundesverfassungsgericht formulierte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Informationelle_Selbstbestimmung">Grundrecht auf Informationelle Selbstbestimmung</a> wird so zum Luxusgut, das man sich leisten können muss. Ja, nichts neues, spätestens seit der <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/facebook-gruender-mark-zuckerberg-kauft-grundstuecke-um-sein-haus-a-927497.html">Chef von Facebook die Nachbargrundstücke zu seinem Wohnhaus aufgekauft hat, um zu Hause unbeobachtet sein zu können</a>. Trotzdem unangenehm für alle, die es nicht ganz so dicke haben.</p>
  253. <p>Kritik an der ach so smarten City von grund- und bürgerrechtlicher Seite, wie auch von linker Seite ist mittlerweile zu vernehmen. Das smarte Home allerdings scheint nach wie vor als Privatsache zu gelten. Dabei greift das eine nahtlos ins andere. Das Internet der Dinge und die daran interessierten Datensammel- und Verwertungskonzerne kennen keine Unterscheidung zwischen <a href="http://politik-digital.de/news/internet-der-dinge-teil-6-smart-city-141395/">Smart City</a> und <a href="http://politik-digital.de/news/internet-der-dinge-teil-3-smart-home-2-141035/">Smart Home</a> und haben es auf möglichst kleinteilige und exakte Abbildung der Welt in ihren Computermodellen abgesehen. Das private ist also auch hier politisch. Und für alle, denen dabei irgendwie unwohl ist: Erst wenn ich nicht mehr vereinzelt Widerstand leiste gegen Überwachungstechniken, die mir aus einer vermeintlich bürokratisch-technischen Sachzwanglogik heraus in die Wohnung eingebaut werden, kann dieser Widerstand gesellschaftlich wirksam werden. Bleiben die Widerstandsakte vereinzelt, dann werden sie in Ausnahmeregelungen aufgefangen und in der Datenakkumulations- und Überwachungspraxis statistisch ausgeglichen. Und es geht hier nicht &#8222;nur&#8220; um Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung und Persönlichkeitsrechte. Das Thema läßt sich ganz hoch aufhängen, denn letztlich hebeln die Datenakkumulation und das damit Machbare die demokratische Grundlage der liberalen Gesellschaften aus, aber das ist ein <a href="http://netzfueralle.blog.rosalux.de/2016/12/05/wie-drumpf-die-wahl-gewann/">anderes Thema</a>.</p>
  254. <p>Einen Augenzwinkerer zum Schluss kann ich mir nicht verkneifen, nämlich den Heizkostenspartipp, der sich in diversen Foren findet: Funkerfassung installieren lassen und dann kompatible Ersatzheizkörper am besten gebraucht besorgen, austauschen und die Heizkörper mit dem Zähler in den Keller stellen. Es kommt ja niemand mehr vorbei, und das ganz amortisiert sich nach wenigen Jahren. Diese Option haben wir jetzt ausgeschlagen, gönnen uns stattdessen den Luxus eines &#8222;Smart Shit Free Home&#8220;.</p>
  255. <p>&nbsp;</p>
  256. <p><strong>Nachtrag 1.3.2017:</strong> In den USA gab es gerade eine größere Panne bei Amazon, die als einer der größten Cloud-Anbieter der Welt ja nicht nur dubiose Online-Shops hosten, sondern auch alles andere, was man sich so vorstellen kann:</p>
  257. <blockquote><p>Affected websites and services include Quora, newsletter provider Sailthru, Business Insider, Giphy, image hosting at a number of publisher websites, filesharing in Slack, and many more. <strong>Connected lightbulbs, thermostats and other IoT hardware is also being impacted, with many unable to control these devices as a result of the outage. </strong><a href="https://techcrunch.com/2017/02/28/amazon-aws-s3-outage-is-breaking-things-for-a-lot-of-websites-and-apps/">Quelle</a><strong><br />
  258. </strong></p></blockquote>
  259. <p>Beleuchtung,  Heizungsregler. Ah. Ja. Vielen Dank, Amazon, den Cloud-Skeptiker-Spinner-Vorwurf muss ich dank dieser Empirie nicht mehr fürchten. &#8222;Früher nannten wir es obdachlos, heute nennen wir es Amazon-Cloud-Ausfall!&#8220; kommentiert <a href="https://blog.fefe.de/?ts=a64851a1">Fefe</a> treffend.</p>
  260. <p>&nbsp;</p>
  261. <p>&nbsp;</p>
  262. <p>&nbsp;</p>
  263. ]]></content:encoded>
  264. <wfw:commentRss>http://netzfueralle.blog.rosalux.de/2017/01/26/wenn-der-heizungsableser-zweimal-klingelt/feed/</wfw:commentRss>
  265. <slash:comments>0</slash:comments>
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